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Lukashaus behält den Durchblick

Am Mittwoch wurde im Garten der «Landschaftssinnfonie» des Lukashauses ihr Projekt «Alles klar» vorgestellt. Symbolisch dafür steht ihr neustes Objekt im Garten. Ein Gebäudekomplex des Lukashauses entspricht nicht den Bedürfnissen von Menschen mit komplexer Behinderung. Ein Neubau mit grösseren Fenstern soll ihnen in Zukunft ein neues Zuhause bieten.
Saskia Bühler
Bei der Einweihung der Riesenbrille waren auch Vertreter von Federer Augenoptik und von der Frommelt Zimmerei anwesend. (Bild: Saskia Bühler)

Bei der Einweihung der Riesenbrille waren auch Vertreter von Federer Augenoptik und von der Frommelt Zimmerei anwesend. (Bild: Saskia Bühler)

Hubert Hürlimann, Leiter des Lukashauses, hat am Mittwochnachmittag für Vertreter der Frommelt Zimmerei und Ingenieur Holzbau AG und Federer Augenoptik AG ihr neues Projekt «Alles klar» vorgestellt. Als Symbol dafür wurde im Parkgarten «Landschaftssinnfonie» eine drei Meter grosse Brille aufgestellt. Gesponsert und aufgestellt wurde sie von den beiden erwähnten Geschäften. Sie passt hervorragend ins Landschaftsbild: direkt daneben stehen zwei übergrosse Stühle und ein Tisch. Die riesige Brille stand ursprünglich zur Dekoration an der Wiga.

Die Brille steht für Hürlimann als Metapher für mehrere Dinge: «Es steht für die Weitsicht, die man haben soll, aber auch dafür, die Sichtweise von jemand anderem einzunehmen. Ausserdem kann man auch einfach die schöne Aussicht auf den Margelkopf dadurch geniessen.» Auf eine gemeinsame Weitsicht hofft er, wenn das bevorstehende Bauprojekt vom Kanton inspektioniert wird. «Es sollen ja alle durch dieselbe Brille auf das Projekt schauen, nicht jeder durch seine eigene.» Geplant ist der Abriss eines älteren, nicht mehr den Bedürfnissen der Bewohner entsprechenden Gebäudes. Dort, wo sich jetzt noch Parkplätze befinden, soll ein Neubau entstehen. «Menschen mit komplexer Behinderung sitzen oft auf dem Boden oder im Rollstuhl. Im derzeitigen Gebäude sehen sie aus der Perspektive nicht mehr aus dem Fenster», erklärt er. Das soll sich ändern.

Der Umbau würde nach jetziger Planung den Bau einer Tiefgarage erfordern. Das Gebäude soll nämlich dort entstehen, wo jetzt die Parkplätze sind. Die Tiefgarage würde vom Kanton aber nicht bezahlt werden. Trotzdem hofft Hürlimann, dass alle Inspektoren des Kantons «durch dieselbe Brille» auf das Projekt schauen.

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