Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Durch die Revitalisierung des Werdenberg Binnenkanals haben Natur und Umwelt gewonnen

Der revitalisierte Abschnitt des Werdenberger Binnenkanals in Buchs bewährt sich seit zwei Jahren, bei Hoch- und Niedrigwasser. Und er wurde zum Publikumsmagnet.
Heini Schwendener
11 Bilder

Revitalisierter Werdenberger Binnenkanal

Am Donnerstag haben Beat Tinner, Präsident des Werdenberger Binnenkanal Unternehmens, und Projektleiter Dominik Wäger den revitalisierten Abschnitt des Binnenkanals zwischen der ARA Buchs und dem Ochsensand besichtigt. Zwei Jahre nachdem das Werk feierlich «eingeweiht» worden war, fällt das Urteil sehr positiv aus.

«Es ist ein wunderbar renaturiertes Gebiet entstanden», schwärmte Beat Tinner. Die positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung hätten die Erwartungen weit übertroffen. Es gebe auch Anregungen für Veränderungen und Verbesserungen, so Tinner. Diese würden an der jährlichen Besprechung mit den Projektbeteiligten thematisiert und danach allenfalls auch umgesetzt.

Bergseitigen Trampelpfad am Wasser nicht nutzen

Projektleiter Dominik Wäger sagte, die Entwicklung der vergangenen zwei Jahre sei positiv. Viele Leute würden diesen Naherholungsraum nutzen, trotzdem sei kein Abfallproblem aufgetaucht. Reiter und Mountainbiker seien zum Glück auch kaum mehr auf dem Trampelpfad entlang des Wassers anzutreffen . Allerdings ist bergseitig ein nicht-offizieller Trampelpfad am Wasserlauf entstanden, obwohl man da keine Fussgänger haben möchte. Der Wander- und Reitweg führt dort nicht am Wasser entlang. Tinner ist aber trotzdem dagegen, mit einem grossen Tafelwald die Besucher zu lenken und einzuschränken. Er appelliert vielmehr an die Vernunft.

Ökologisch habe sich das Projektgebiet in den zwei Jahren gut entwickelt, sagten Tinner und Wäger. Noch steht während der Projektphase, die bis Ende 2020 dauert, allerdings eine grosse Aufgabe an: die Bekämpfung der Neophyten. Bewährt hat sich das naturnah gestaltete, aufgeweitete Flussbett im Projektgebiet auch während einiger Hochwasser.

Kein Problem bei Hoch- und Niedrigwasser

Der durchschnittliche Abfluss beträgt etwa 8,5 Kubikmeter Wasser pro Sekunde, die Hochwasser mit etwa 25 Kubikmetern waren überhaupt kein Problem, an einigen Stellen wurde dabei der Trampelpfad geflutet, was aber auch so vorgesehen ist. Laut Wäger kann das aufgeweitete Flussbett fünfmal mehr Wasser als im Durchschnitt aufnehmen, ohne dass es zu Überschwemmungen kommt.

Auch im sehr trockenen Sommer 2018 gab es beim revitalisierten Binnenkanal keine Probleme. Wäger sagte: «Dieser Abschnitt wurde zum Vorzeigeprojekt – er macht Lust auf mehr.» Tinner verwies auf die angedachten Binnenkanal-Revitalisierungen in den Gemeinden Sennwald und Sevelen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.