Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Am Samstag gibt's im Buchser Museümli Dschungelhaftes zu sehen

Mit der Ausstellung «Gesteck» von Katharina Henking setzt das Museümli seine Ausstellungsreihe am 1. September fort.
Katharina Henking stellt im Buchser Museümli aus.Bild: PD

Katharina Henking stellt im Buchser Museümli aus.Bild: PD

(pd) Eben war sie ein halbes Jahr in Berlin zwecks Atelierstipendienaufenthalt, seit Ende Juli ist sie zurück in Winterthur, ihrem Lebens- und Schaffensmittelpunkt, am 1. September wird sie Gast sein im Buchser Museümli, dem kleinsten Kunstmuseum weit und breit – die Winterthurer Künstlerin Katharina Henking. Mit im Gepäck: einige Hängeobjekte, die Bestandteil ihrer vor Ort entwickelten Installation sein werden. «Gesteck» lautet der vielversprechende Titel, der sich augenzwinkernd an die Trockenblumenarrangements der 1970er-Jahre und die damals oft bieder wirkenden Sträusse und Gestecke anlehnt. Seit einigen Jahren entwickelt Henking Mobiles und arabeskenhafte Hängeskulpturen, die erst aus Papier bestanden haben und für die sie in der Weiterentwicklung getrocknete Blüten- und Pflanzenblätter sowie Fundmaterial aus Wiesen, Gärten und Wäldern, aber auch Abfälle aus Küche, Industrie und Bauplätzen verwendet.

Dreidimensionales Schaffen gehört zum festen Repertoire

«Je nach Umsetzung wirken die Gebilde wie räumliche Zeichnungen oder dschungelhafte Gewächse», sagt Henking, die seit ihrer Ausbildung an der Grafikfachklasse an der Schule für Gestaltung in St. Gallen und einem Abstecher in den Ausdruckstanz als bildende Künstlerin tätig ist. Vom Ursprung her Zeichnerin, hat sie seit den 1980er-Jahren ein Werk entwickelt, das den übergeordneten Begriff «Arbeiten auf Papier» und «Zeichnung» in unterschiedlichen Techniken auslotet und im Verlauf der Zeit ergänzt wurde durch den Papierschnitt. Nach einer künstlerischen Zäsur gehört das dreidimensionale Schaffen zum festen Repertoire der Künstlerin, die für ihr Werk mehrfach ausgezeichnet wurde und einige Kunst-und Bau-Projekte realisiert hat. Besucherinnen und Besucher dürfen gespannt sein. Denn: das Museümli wäre nicht das Museümli, ginge es bei seinen Ausstellungen ums reine Konsumieren, also Betrachten. So werfen auch die filigranen Werke Henkings hintergründig Fragen auf nach Vergänglichkeit und Umgang mit unseren Ressourcen.

Hinweis
Die Ausstellung von Katharina Henking findet am Samstag, 1. September im Museümli, Altendorferstrasse (bei Mühle Senn) in Buchs statt. Vernissage um 10 Uhr, Finissage um 18 Uhr.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.