Buchser Drohnenpilot David Müller und das Schweizer Team waren gegen die Besten der Champions League chancenlos

In der Drone Champions League kam das Aus für David Müller und sein Team schon im Viertelfinal.

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Die Schweizer Champions-League-Crew vom McDonald’s Wildcard Team mit dem Buchser David Müller (rechts).

Die Schweizer Champions-League-Crew vom McDonald’s Wildcard Team mit dem Buchser David Müller (rechts).

Bild: PD

(pd) Das frühe Ausscheiden der Schweizer Mannschaft McDonald’s Wildcard Team anlässlich der Drone Champions League (DCL) kam nicht unerwartet. In einem Studio in Zürich spielend, musste man nach der Qualifikation ausgerechnet gegen Branchenleader XBlades Racing ran.

Das Team aus Grossbritannien liess der Equipe um den Buchser David Müller keine Chance und gab im weiteren Verlauf des Events auch allen anderen Teams das Nachsehen und setzte sich vor dem dänischen Team Apex Drone Racing an die Ranglistenspitze. Das einzige Schweizer Team klassierte sich nach dem Viertelfinal-Out auf dem achten Schlussrang.

Schwierigkeiten mit dem Equipment

Der virtuell stattfindende Wettkampf war, wie der Organisator berichtet, ein Zuschauermagnet: Knapp 900000 Zuschauer verfolgten die Rennen am Wochenende zu Hause an den Bildschirmen. «Die Tracks waren grundsätzlich schwieriger und technischer als bei den früheren Rennen», berichtet Müller.

Von zu Hause aus konnte er vor dem Wochenende die Qualifikation spielen und sagt, froh darüber, nicht Letzter zu sein: «Es ist mir nicht schlecht ergangen.» Im Studio in Zürich bekundete er dann mehr Mühe. «Das Set-up unterschied sich von dem, was ich zu Hause habe. Es war sehr schwierig, mich daran zu gewöhnen.» Als Beispiel nennt er die Refresh Rate der Monitore. In Zürich lag dieser bei 75 Hertz, in Buchs ist er sich 144 Hertz gewöhnt. Neben den Problemen mit dem PC war Müller am Anlass selbst, was ihn erstaunt, nervöser als sonst.

«Meine erste Reise in der DCL war trotzdem eine sehr tolle Erfahrung. Viele Fehler wegen Stress und inadäquate Geräte wurden gemacht – aber so lernt man.»

Er freut sich bereits auf die nächste Champions-League-Saison. Doch zuvor hat der 19-Jährige noch andere Herausforderungen im Blick. So ist nicht etwa die Swiss Drone League in Planung, wie im W&O vom 3. Oktober geschrieben wurde, sondern die Teilnahme Müllers. 2020 stehen hier noch zwei Events an.

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