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Drittes Spiel und dritte Niederlage für den FC Sevelen

Der FC Sevelen kommt auch nach dem Abstieg in die 4.Liga nicht vom Tabellenende weg. Am Samstag unterlag man Haag klar mit 1:5.
Robert Kucera
Mit letztem Einsatz: Sevelens Captain Aleksandar Matic kann dem wirbligen Haager Ivan Carkic den Ball vom Fuss spitzeln. (Bild: Robert Kucera)

Mit letztem Einsatz: Sevelens Captain Aleksandar Matic kann dem wirbligen Haager Ivan Carkic den Ball vom Fuss spitzeln. (Bild: Robert Kucera)

Spätestens nach dem dritten Meisterschaftsspiel steht für Absteiger FC Sevelen fest: Die Rückkehr in die 3.Liga muss als Zielsetzung gar nicht erst hervorgekramt werden. Vielmehr gilt es, die grösste aller Demütigungen zu verhindern: Der Abstieg in die unterste Liga des Schweizer Fussballs.

Selbstverständlich ist es im September diesbezüglich viel zu früh, die Alarmglocken schrillen zu lassen. Doch der schlechte Saisonstart darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Zumal die Bilanz nach der 1:5-Pleite gegen den FC Haag niederschmetternd ist: Drei Spiele, null Punkte, Torverhältnis 1:13, letzter Tabellenplatz.

Schlecht gespielt und vom Spielglück verlassen

«Es läuft einfach nicht so, wie es soll», sucht Sevelens Captain Aleksandar Matic nach einer Antwort auf die derzeitige Lage. Positiv ist die Trainings-Präsenz und dass der Wille die FCS-Garderobe nicht verlassen hat. Es mangelt aber massiv an der Umsetzung in den Meisterschaftsspielen.

Sein Kommentar zum Haag-Spiel fällt entsprechend aus:

«Positives gibt es nichts in diesem Match. Ich habe schlecht gespielt, die ganze Mannschaft hat schlecht gespielt.»

Matic mutmasst, dass der Knoten gelöst werden kann, wenn sich das Erfolgserlebnis in Form eines Sieges einstellt. Doch um diesen zu bewerkstelligen, muss sich das Team auf dem Feld erst mal selber im Griff haben, bevor man den Gegner selbst kontrolliert. «Es ist leider so, dass wir uns das Leben selber schwer machen», hält der Captain fest.

Der Sieg ist dem FC Haag nicht leicht gefallen

Das 0:1 in der 16. Minute ist ein Paradebeispiel. Sevelen ist im Ballbesitz, greift an. Der Pass nach vorne missglückt, es kommt zu einem Abpraller, der Ball wird wie eine Kugel im Flipperkasten weit vom Ort des Geschehens weggeschleudert – direkt vor die Füsse von Haags Stürmer Ivan Carkic, der alleine aufs Seveler Tor stürmen kann. «Dieses Tor ist mit Glück entstanden», gibt auch Carkic zu.

Dass das Siegen dem FC Haag leichtgefallen wäre, weist er aber von sich: «Es war schon streng, wir mussten die Zweikämpfe gewinnen, erhielten nichts geschenkt.»

Zwei verletzte Torhüter und Haldners Extraklasse

Wie in der 27. Minute, Haags Angriff endete ereignislos in den Armen des Sevelen-Goalies. In der Folge schaffte es das Heimteam aber nicht, selber eine Offensivaktion zu starten, geschweige denn den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen. Carkic knöpfte einem Gegenspieler den Ball ab, passte zu Pascal Haldner, der das 0:2 erzielte. Ein Tor, das 50 Prozent Haager Hartnäckigkeit, aber auch 50 Prozent Seveler Nachlässigkeit beinhaltet.

Doch die Geschichte der ersten Hälfte schrieben nicht die zwei Tore, sondern die zwei Torhüter: Sowohl Tobias Tischhauser (38.) als auch Kevin Eggenberger (42.) mussten verletzt ausgewechselt werden. Ein Kuriosum, das dem Gast aus Haag mehr nützte. Bei Haldners 0:3 stand Ersatz-Torhüter Velduan Isufi zu weit vor dem Kasten, beim 1:5 verliess er unmotiviert die Linie und irrte in der Folge mehr herum, als ein Tor zu vermeiden.

Seveler Crew steht bei Gegentoren neben den Schuhen

Obwohl der Goalie keine glückliche Figur machte, trägt er hier nicht die alleinige Schuld. Die gesamte Seveler Crew stand bei den Toren neben den Schuhen. Oder die andere Wahrheit aus Haager Sicht: Haldners Sonntagsschuss und dessen Energieanfall samt magistraler Vorarbeit zum 1:5 waren die Prise Extraklasse, die Haag hat – und Sevelen fehlt.

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