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Verbotener «Schleuderspass» am Werdenbergersee: Driften kann den Ausweis kosten

Immer wieder demonstrieren Autofahrer verbotenerweise ihre angeblichen Fahrkünste auf dem grossen Kiesplatz am Werdenbergersee. Wer beim sogenannten Driften erwischt wird, muss mit Ärger rechnen.
Jessica Nigg

Immer wieder kommen Autofahrer auf den grossen Kiesplatz am Werdenbergersee, um im Kreis zu schleudern. Dass das Driften verboten ist, interessiert die Fahrer dabei wenig. Genauso wie die Tatsache, dass sie dabei die Anwohner stören und Kosten verursachen. Vor allem am Mittag und in den Abendstunden drehen die fehlbaren Lenker gerne ihre Runden.

Nicht nur Gäste des Hotel Restaurant Taucher werden durch diese Schleudereskapaden gestört, sondern auch Bewohner des angrenzenden Campingplatzes und natürlich die Anwohner. Auch der Werkhof der Stadt Buchs hat keine Freude an dem Treiben. Immer wieder müssen dessen Mitarbeiter nämlich den Platz rechen – was Kosten generiert.

Driften mag Spass machen, ist aber nicht erlaubt

Der Polizei ist die Problematik bekannt – und zwar schon seit vielen Jahren. Immer wieder würden sich Personen, vor allem Anwohner, melden, um über die Situation zu informieren.

«Alle Jahre wieder werden, kaum sind die Temperaturen wieder etwas höher, die Autos aus der Garage geholt und auf diese Weise vorgeführt», stellt Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen, fest. Die Fahrer entsprechen offenbar dem Klischee: «Meist sind es jüngere Männer mit entsprechend potenten Autos», bestätigt er und stellt klar: «Driften ist nicht gestattet. Dabei handelt es sich um Nichtbeherrschen des Fahrzeugs.» Auch wenn das viele der Fahrer auf dem Marktplatz am Werdenbergersee anders sehen würden; beim Driften sei das Auto nicht unter Kontrolle und stelle deshalb nicht zuletzt für Fussgänger eine Gefahr dar. «Dieses Verhalten wird nicht toleriert», stellt Schneider klar.

Die Kantonspolizei sei an der Sache dran und mache Kontrollen. «Es gab schon mehrere Anzeigen», so Schneider. Wer sich beim Driften erwischen lässt, muss mit Bussen und sogar mit einem Ausweisentzug rechnen. «Der Führerschein kann sogar auf der Stelle entzogen werden», erklärt Schneider. Er weist zudem darauf hin, dass die Polizei Meldungen gerne entgegennimmt. Ausserdem sei man nicht «böse», wenn jemand sein Smartphone zückt, filmt und das Video der Polizei schickt.

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