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Drei Kandidaten möchten sich in den Dienst der Gemeinde Gams stellen

Wolfgang Gritsch (parteilos), Jürgen Mertins (CVP) und Ursula Schweizer (EVP) kandidieren für den frei gewordenen Sitz im Schulrat. An einem Wahlanlass am Dienstag stellten sich zwei von ihnen vor.
Heini Schwendener
Wolfgang Gritsch (links) und Ursula Schweizer kandidieren für den Schulrat Gams. Beim von der SVP organisierten Anlass am Dienstag kamen sie mit Wählern ins Gespräch. (Bild: Heini Schwendener)

Wolfgang Gritsch (links) und Ursula Schweizer kandidieren für den Schulrat Gams. Beim von der SVP organisierten Anlass am Dienstag kamen sie mit Wählern ins Gespräch. (Bild: Heini Schwendener)

Die SVP-Ortspartei organisiert am Dienstagabend im «Schäfli» eine Kennenlern- und Fragerunde mit den drei Kandidierenden für die Ersatzwahl in den Schulrat am 23. September: Wolfgang Gritsch, Jürgen Mertins, Ursula Schweizer. SVP-Präsident Roman Rauper freute sich, dass die Bevölkerung eine Auswahl hat, denn neu zu besetzen ist nur der «verwaiste» Sitz von Matthias Wettstein, der im Juni zum Schulratspräsidenten gewählt wurde.

Zwei Kandidaten mit Bildungsbereich-Erfahrung

In einer ersten Runde stellten sich die Kandidierenden vor. Ursula Schweizer, von der EVP, ist vor 35 Jahren in die Ostschweiz gezogen. Die gelernte Handarbeitslehrerin war im Lehramt, im Service und im Detailhandel tätig, bevor sie Schulleiterin der Oberstufe Nesslau wurde. Die 55-Jährige ist kinderlos, Single und wohnt seit fünf Jahren in Gams.

Ebenfalls in Gams zugezogen ist der gebürtige Liechtensteiner Wolfgang Gritsch. Der 39-Jährige ist mit einer Gamserin verheiratet, inzwischen Schweizer und bald Vater von zwei Kindern. Gritsch ist parteilos. Nach seiner Lehre als Detailhandelsangestellter hat er sich weitergebildet und wurde Schulleiter in einem Weiterbildungsinstitut in Zürich. Heute ist er Geschäftsführer einer Marketing- und Kommunikationsagentur in Schaan.

CVP-Kandidat Jürgen Mertins fehlte krankheitsbedingt am Anlass in Gams.

CVP-Kandidat Jürgen Mertins fehlte krankheitsbedingt am Anlass in Gams.

Jürgen Mertins, Jahrgang 1957, ist CVP-Mitglied. Er konnte krankheitsbedingt nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Vorgestellt wurde er von CPV-Präsidentin Barbara Dürr. Mertins wohnt seit 30 Jahren in Gams, ist Vater dreier erwachsener Kinder. Er ist Elektroingenieur ETH. An verschiedenen Orten hat er Führungserfahrung gesammelt. Behördenerfahrung hat Mertins als Mitglied der Gamser Wasserversorgungskommission. Barbara Dürr zeigte sich überzeugt, dass der Schulrat von Mertins Berufs- und Lebenserfahrung profitieren könnte. Weil dessen Kinder erwachsen sind, könnte er unbefangen im Rat politisieren.

Befragt nach ihrer Motivation, verwiesen Schweizer und Gritsch auf ihre enge berufliche Verbindung mit dem Bildungswesen. Beide fühlen sich zudem in Gams sehr wohl und möchten sich für das Dorf engagieren. Daher sind sich auch bereit, Verantwortung in einer Behörde zu übernehmen.

Zusammenarbeit im Team ist wichtig

Wolfgang Gritsch betonte, sein Know-how, insbesondere auch im Qualitätsmanagement, könnte er im Schulrat bei der Umsetzung des Lehrplans 21 einbringen. Ursula Schweizer ist überzeugt: «Im Schulrat kämen mir meine Erfahrung als Lehrerin und Schulleiterin zugute. Ich könnte etwas bewegen und ich möchte etwas bewegen.»

Aufgrund der unruhigen vergangenen Jahre für den Schulrat Gams kam auch das Thema «Teamarbeit» zur Sprache. Beide betonten, ein Ratsgremium dürfe nicht nur aus Ja-Sagern bestehen. Sie würden ihre Meinung sicher engagiert vertreten. Sei dann aber einmal ein Entscheid gefallen, dann müsste dieser nach aussen als Team vertreten werden, selbst wenn man selber anderer Meinung sei.

Elternrat? «Ja, aber ...»

Würden Schweizer und Gritsch einen Elternrat begrüssen? Ihre Antwort könnte man zusammenfassen mit: «Ja, aber ...» Wichtig sei es, dass dessen Stellung klar definiert ist. Ein guter Einbezug der Eltern sei sicher wichtig, «aber sie können nicht bei allem und jedem mitreden», so Ursula Schweizer. Wolfgang Gritsch sähe sich als Vater von bald schulpflichtigen Kindern auch als eine Art Sprachrohr der Eltern im Schulrat. Für beide Kandidaten ist wichtig, dass die Oberstufe, trotz kritischer Grösse, auch künftig im Dorf bleibt, das sei für die Attraktivität der Gemeinde Gams sehr wichtig.

SVP unterstützt Schweizer und Gritsch

Die SVP-Spitze traf nach der Fragerunde einen Entscheid. Sie unterstützt Ursula Schweizer und Wolfgang Gritsch. Beide seien sehr gute Kandidaten. Jürgen Mertins habe man leider nicht kennen lernen können und zudem sei er mit Jahrgang 1957 auch zu alt für dieses Mandat, begründete SVP-Präsident Roman Rauper den Entscheid. (she)

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