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Squashclub Grabs ist Schweizer Meister

Es herrschte Freude und Erleichterung bei den fünf Grabser Akteuren, die in den Playoffs spielten, respektive im Aufgebot standen. Letztlich war nur der Einsatz eines Quartetts nötig, um den ersten Schweizer Meistertitel des Vereins zu realisieren.
Robert Kucera
Die fünf Playoff-Spieler des Squashclub Grabs – Daryl Selby, Luca Wilhelmi, Yannick Wilhelmi, Rudi Rohrmüller und Joel Makin (von links) – freuen sich über den Schweizer Meistertitel und stemmen gemeinsam den Pokal. (Bild: Robert Kucera)

Die fünf Playoff-Spieler des Squashclub Grabs – Daryl Selby, Luca Wilhelmi, Yannick Wilhelmi, Rudi Rohrmüller und Joel Makin (von links) – freuen sich über den Schweizer Meistertitel und stemmen gemeinsam den Pokal. (Bild: Robert Kucera)

«Es gibt nichts Besseres in der Schweiz. Diesen Titel zu holen ist genial», sagt Yannick Wilhelmi freudenstrahlend. Sein drei Jahre älterer Bruder Luca fügt an: «Ich bin froh, hat es endlich geklappt. Ich bin stolz auf das Erreichte.» Neben den beiden Grabsern waren auch die ausländischen Verstärkungsspieler in Feierlaune: «Es ist schön, Schweizer Meister zu sein. Wir hatten eine gute Saison und ich habe es sehr genossen für Grabs und mit diesen Jungs zu spielen», äussert sich Joel Makin (Wales).

«Es fühlt sich gut an», sagt der Engländer Daryl Selby. «Es war eine lange Saison mit vielen Reisen. Es ist fantastisch, mit diesem Club, mit dieser Top-Betreuung, den Titel zu holen.» Von der ersten Grabser NLA-Stunde an ist der Deutsche Rudi Rohrmüller Teammitglied. «Es war sehr wichtig, dass wir es endlich geschafft haben. Ich weiss, dass Elisabeth und Dietmar Lamprecht ein Riesenstein vom Herzen gefallen ist.»

Yannick Wilhelmi gelingt die entscheidende Wende

Nicht das gewonnene Finalspiel gegen Uster (3:0) war das Meisterstück, sondern der Halbfinal-Sieg über Sihltal (3:1). Grabs hat am Freitagabend den Titelverteidiger gebodigt und somit den Grundstein zum Meistertitel gelegt. Ganz ohne Zittern auf der Tribüne im Squashcenter Uster ging es dann doch nicht. Selby unterlag auf Position eins Nicolas Müller diskussionslos mit 0:3. Im Court daneben sorgte Yannick Wilhelmi zusätzlich für Anspannung bei den Grabsern. Zum Zeitpunkt der Selby-Niederlage lag er mit 0:1-Sätzen und 7:9 im zweiten Satz gegen Andreas Dietzsch zurück.

Der Sihltaler war zu diesem Zeitpunkt der Partie am Drücker. Doch mit einem vermeidbaren Fehler – der Ball prallte von der Wand direkt in Richtung seines Körpers ab, was mit einem Punktgewinn für den Gegner bestraft wird – leitete der Zürcher die Wende ein. Wilhelmi gewann den Satz mit 11:9. Diesen Satzgewinn hat er gebraucht. Er spielte danach befreit auf und suchte nun aktiv die Punktgewinne. Mit 11:4 und 11:7 gewann er die nächsten Sätze klar. Dieser Satzgewinn in extremis war im Nachhinein betrachtet die Schlüsselszene des Halbfinals. Nachdem Makin 3:1 gegen Dimitri Steinmann siegte, führte Grabs mit 2:1 und Luca Wilhelmi bestritt auf Position vier das letzte Spiel. «Als ich in den Court ging, war das Spiel noch nicht klar, ich musste gewinnen», blickt er zurück. Wilhelmi blieb ruhig: «Ich wusste, was ich zu tun hatte und habe mein Spiel gespielt und von Anfang an alles gegeben.» Der kühle Kopf und ein klarer Erfolg Luca Wilhelmis war definitiv ein Türöffner in Richtung Titelgewinn.

Vorzeitiges Ende des Finalspiels zwischen Grabs und Uster

Im Final erhöhte sich der Puls beim Grabser Anhang auf der Tribüne nur kurz, nach dem 5:11 Selbys im ersten Satz gegen den Portugiesen Rui Soares. Danach übernahm der Engländer resolut das Kommando und gewann mit 3:1. Und als Yannick Wilhelmi seinen Gegner Miguel Mathis mit 3:0 vom Platz gefegt hat, rüstete man sich auf Grabser Seite zur Meisterfeier. Diese wurde nach der 2:0-Satzführung Makins gegen Robin Gadola Tatsache. Das Match wurde nicht mehr zu Ende gespielt, da Grabs uneinholbar nach Satzgewinnen führte. Und auch der Einsatz Rohrmüllers war nun überflüssig. Dieser trug es mit Fassung: «Natürlich will man in einem Final zeigen, was man drauf hat. Aber so ist der Sport. Für mich war es wichtig, dem Team zu helfen und zu zeigen, dass ich da gewesen wäre, um zu gewinnen.»

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