Diego Forrer: «Grosse Freude an diesem Sport»

Diego Forrer, OK-Präsident des Rheintal-Oberländischen Verbandsschwingfestes, kann auf starke Unterstützung der einheimischen Vereine zählen. Der Standort Unterdorf garantiert einen heimeligen Charakter.

Hanspeter Thurnherr
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OK-Präsident Diego Forrer auf dem Wettkampfplatz bei der  Schulanlage Unterdorf. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

OK-Präsident Diego Forrer auf dem Wettkampfplatz bei der
Schulanlage Unterdorf. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Am 31. März (Verschiebedatum 7. April) findet beim Schulhaus Unterdorf das Rheintal-Oberländische Verbandsschwingfest statt. Weil später in diesem Jahr das Eidgenössische Schwingfest stattfindet, dürfte das Teilnehmerfeld in Grabs ausserordentlich stark sein. OK-Präsident Diego Forrer ist erfreut, dass er sich in der Vorbereitung und am Wettkampftag auf seine OK-Mitglieder und breite Unterstützung der Dorfvereine verlassen kann.

Ihr Schwiegervater, Ernst Frehner, hat als OK-Präsident das Jubiläumsschwingfest 2008 und das letzte Schwingfest in Grabs im Jahr 2014 mit den Dorfvereinen organisiert. War dies Ihre Motivation, sich diesmal zur Verfügung zu stellen?

Nein. OK-Mitglied René Hitz hatte die Idee, in der Gemeinde Grabs wiederum ein Schwingfest durchzuführen. Auch hatte er Kontakt
zum Rheintal-Oberländischen Schwingerverband. Nach verschiedenen Gesprächen habe ich mich dann bereit erklärt, das OK-Präsidium zu übernehmen. Auch war schnell klar, dass wir das Schwingfest unter dem Namen der Männerriege als starkem Verein organisieren möchten.

Welchen Bezug haben Sie zum Schwingen?

Hier spielt mein Schwiegervater eine wichtige Rolle. Seit vielen Jahren schenkt er mir immer einen Eintritt fürs Schwägalp-Schwingfest. Aber auch kleine und ganz grosse Schwingfeste habe ich in den letzten Jahren besucht. Ich habe grosse Freude an diesem Sport gewonnen. Schwingen ist für mich der Inbegriff von Bodenständigkeit, Kraft, Dynamik, aber auch Fairness.

Wie ist der Stand der Vorbereitungen?

Wir sind auf Kurs. Ich muss meinen OK-Kolleginnen und Kollegen ein grosses Kompliment aussprechen. Wir haben unsere Vorbereitungen bereits im Herbst 2017 begonnen und dürfen heute mit Stolz sagen, dass sich die Festbesucher auf ein gelungenes Fest freuen dürfen. Das achtköpfige OK hat bis heute für die Vorbereitung dieses Grossanlasses rund 1000 Arbeitsstunden geleistet.

Sie und Ihre OK-Mitglieder können einen solchen Anlass natürlich nicht alleine stemmen. Auf wen können Sie als Helfer zählen?

Es ist einfach unglaublich, wie die Solidarität in der Gemeinde Grabs spielt. Wir haben mit dem Turnverein, der Frauenriege, dem Fussballclub, der Wagenbaucrew und den Gesangschören gezielt Grabser Vereine zur Mithilfe angeschrieben. Wir haben bis heute Zusagen von sage und schreibe 240 Personen zur Mithilfe erhalten. Einfach unglaublich. Vielen Dank.

Mit Armon Orlik, Michael Bless und Samuel Giger haben bereits vor einiger Zeit drei der stärksten Ostschweizer Schwinger zugesagt. Auf welche weiteren zugkräftigen Namen dürfen sich die Schwingerfreunde freuen?

Die definitive Schwingerliste wird erst Ende Februar stehen. Der Verband hat jedoch nebst 25 eigenen Schwingern, 20 Gäste aus dem Toggenburg, 10 aus Rapperswil, 10 aus St. Gallen, 5 aus Glarus, 10 aus Graubünden, 10 aus dem Thurgau und 10 Schwinger aus dem Appenzeller Schwingerverband eingeladen. In diesen Teilgebieten sind aktuell 13 Eidgenossen beheimatet. Man darf also durchaus von einer guten Besetzung ausgehen. Sämi Giger hat übrigens sein erstes Schwingfest 2014 in Grabs gewonnen.

2014 fand der Anlass bei der Reithalle Werdenberg statt, diesmal beim Schulhaus Unterdorf. Was spricht für diesen Austragungsort?

Der Standort Unterdorf hat aus Sicht des OK doch einige Vorteile. So hat man für die Schwinger eine hervorragende Infrastruktur, auch die Festwirtschaft kann auf bestehenden Infrastrukturen aufgebaut werden. Das Areal ist bereits umzäunt und garantiert so einen heimeligen Charakter mit einer einmaligen Atmo­sphäre.

Was dürfen die Besucher an diesem Tag alles erwarten?

Wir haben uns bezüglich Festwirtschaft einiges einfallen lassen. Ziel ist, dass es keine grossen Warteschlangen vor den Verpflegungsständen gibt. Wir haben einzigartig ein grosses Podest für die Festbesucher geplant. Zudem erwartet die Besucher ein attraktives Rahmenprogramm mit einheimischen Teilnehmern.

Was ist Ihr grösster Wunsch für den Tag des Schwing­festes?

Wir hoffen natürlich auf gutes Wetter, eine starke Besetzung mit vielen Spitzenschwingern, herausragendem Sport, einen unfallfreien Tag und viele, glückliche Zuschauer.