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Die Zahl der Stellensuchenden im W&O-Einzugsgebiet bleibt tief

Im Vormonatsvergleich gab es im Wahlkreis Werdenberg weniger, im Wahlkreis Toggenburg mehr Arbeitslose.
Heini Schwendener
9253 Personen waren im Juli bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren als Stellensuchende registriert. (Bild: Luca Linder)

9253 Personen waren im Juli bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren als Stellensuchende registriert. (Bild: Luca Linder)

Die Arbeitsmarktzahlen im W&O-Gebiet haben sich im Juli gegenüber dem Vormonat etwas verschlechtert. Im Werdenberg stieg die Zahl der Stellensuchenden von 638 auf 645 (vgl. Tabelle), im Toggenburg von 592 auf 618. Die Anstiege um 1,1 Prozent (Werdenberg) und 4,4 Prozent (Toggenburg) waren stärker als im kantonalen Mittel mit einem Plus von 0,4 Prozent.

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Toggenburg zwischen Juni und Juli um 8,2 Prozent angestiegen. Im Wahlkreis Werdenberg sank sie hingegen um 7,5 Prozent.

Rückgang weit über dem kantonalen Wert

Vergleicht man die Stellensuchendenzahlen mit den Vorjahreswerten, so reduzierte sich diese im Kanton St. Gallen um 83 Personen oder um 0,9 Prozent. Weit über diesem kantonalen Wert liegen die Zahlen für das Toggenburg. In diesem Wahlkreis gab es im Juli 2019 7,6 Prozent weniger Stellensuchende als vor einem Jahr, im Sarganserland war das Minus mit 8,3 Prozent sogar noch grösser.

Auch im Wahlkreis Werdenberg sank der Wert um 5,6 Prozent, also weit stärker als im kantonalen Durchschnitt. In einer Medienmitteilung der kantonalen Fachstelle für Statistik heisst es:

«Die Zahl der Stellensuchenden im Kanton St. Gallen verbleibt auf einem im langjährigen Vergleich tiefen Wert.»

Der leichte Rückgang beschränke sich auf den Dienstleistungssektor. Ihm stehe eine Zunahme in der Industrie gegenüber. Im produzierenden Sektor ist die Zahl der Stellensuchenden innerhalb von zwölf Monaten um gut 200 Pesonen (+6,5 Prozent) angestiegen. «Eine nennenswerte Abnahme verzeichnete der Maschinenbau, während in der metallverarbeitenden Industrie eine starke und im Baugewerbe eine mässige Zunahme zu beobachten ist», heisst es in der Medienmitteilung weiter.

Starker Rückgang bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Im Detailhandel und im Gastgewerbe war innerhalb des Dienstleistungssektors im Vorjahresvergleich eine deutliche Abnahme der Stellensuchendenzahl feststellbar. Bei den Finanzdienstleistungen ist die Zahl der Stellensuchenden stabil geblieben, erstmals seit mehreren Monaten. Um 1,5 Prozent ist im Vorjahresvergleich im Kanton St. Gallen die Zahl der stellensuchenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen zurückgegangen. Bei den älteren Stellensuchenden ab 50 Jahren haben sich die Werte im gleichen Zeitraum kaum verändert.

Die Zahl der bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) gemeldeten offenen Stellen im Juli 2019 beläuft sich auf über 2500.

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