Die Unterschiede der beiden Kandidaten für das Gemeindepräsidium wurden deutlich

Die SVP Wildhaus-Alt St. Johann lernte die Kandidaten fürs Gemeindepräsidium kennen. Die Mitgliederversammlung beschliesst Stimmfreigabe für die Bestimmung des Gemeinde- und Schulpräsidiums.

Merken
Drucken
Teilen
Sie stellten sich vor (von links): Peter Hofstetter, Kandidat Gemeinderat, Rolf Züllig, Gemeindepräsident Wildhaus-Alt St. Johann, Renato Pedrolini, Kandidat Gemeindepräsidium, Ramona Huser, Kandidatin Schulrat.

Sie stellten sich vor (von links): Peter Hofstetter, Kandidat Gemeinderat, Rolf Züllig, Gemeindepräsident Wildhaus-Alt St. Johann, Renato Pedrolini, Kandidat Gemeindepräsidium, Ramona Huser, Kandidatin Schulrat.

Bild: PD

(pd) Im Hinblick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen organisierte die SVP Wildhaus-Alt St. Johann einen Anlass mit dem Titel «Wer regiert zukünftig das oberste Toggenburg». Dabei bildete eine Podiumsdiskussion zwischen dem bisherigen Gemeindepräsidenten der Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann, Rolf Züllig, und seinem Herausforderer Renato Pedrolini den Höhepunkt des Anlasses.

Um 20 Uhr begrüsste Lukas Huber, Kassier der Ortspartei SVP Wildhaus-Alt St. Johann, die rund 40 Gäste. Anschliessend folgte eine Vorstellung der drei SVP-Kandidaten, welche sich am 27. September zur Wahl stellen.

Eine Kandidatin und zwei Kandidaten der SVP-Ortspartei

Peter Hofstetter aus Wildhaus kandidiert für den Gemeinderat, weil er als aktiver und interessierter Bürger die Stimme des Gewerbes und der Landwirtschaft im Gremium vertreten möchte. Ramona Huser aus Alt St. Johann stellt sich für die Wahl in den Schulrat zur Verfügung. Neben den anstehenden Herausforderungen der Schulgemeinde will sie sich dafür einsetzen, dass die Schulgemeinde Wildhaus-Alt St. Johann auch in der Oberstufenschule in Nesslau ein Mitspracherecht erhält.

Der dritte Kandidat der SVP ist Lukas Huber aus Unterwasser, der sich für die GPK zur Verfügung stellt. Als junger Mitbürger möchte er seinen Beitrag zu einer fairen, aber kritischen Geschäftsprüfung in der Gemeinde leisten.

Auszonung: In Verzug oder weit fortgeschritten?

Den Höhepunkt des Abends bildete die Podiumsdiskussion zwischen den beiden Kandidaten ums Gemeindepräsidium. Die spannenden Fragen der beiden Moderatoren Ramona Huser und Peter Hofstetter zeigten die unterschiedlichen Ansichten deutlich auf:

So kritisierte Renato Pedrolini beispielsweise das Vorgehen der Gemeinde bei der Auszonungsthematik, welche sich deutlich hinter dem vorgegebenen Zeitplan befinde. Gemeindepräsident Rolf Züllig widersprach, dass das Projekt im Vergleich zu anderen Gemeinden weit fortgeschritten sei und wichtige Entschlüsse über die Entschädigung vom Kanton noch ausstehend seien.

Bergbahnen: Privatsache oder Zusammenarbeit fördern?

Auch beim Thema der Bergbahnen hatten die beiden unterschiedliche Ansichten. Während sich Rolf Züllig aktiv für die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen einsetzen will, vertrat Renato Pedrolini den Ansatz, dass es nicht zur Aufgabe der Gemeinde gehöre, sich in die Verhandlungen zwischen zwei privaten Gesellschaften einzumischen. Am Ende der Podiumsdiskussion bekam auch das Publikum die Möglichkeit, den beiden Kandidaten ums Gemeindepräsidium Fragen zu stellen.

Im Anschluss an den Anlass fand für die Mitglieder der SVP-Ortspartei eine Mitgliederversammlung statt. Dabei beschloss die SVP Wildhaus-Alt St. Johann eine Stimmfreigabe bei der Wahl ums Gemeinde- und Schulpräsidium. Für den Gemeinde- und Schulrat sowie für die GPK empfiehlt die Ortspartei die drei Kandidaten der SVP zur Wahl.