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Die Traumelf hielt sich in Buchs vor 1000 Zuschauern gut

Die Auswahl von Ostschweizer Amateurfussballern verlor den «St. Galler Kantonalbank Cup» gegen die Profis des FC St. Gallen diskussionslos mit 1:8. Rund 1000 Zuschauer wohnten dem unterhaltsamen Fussballspiel auf der Buchser Rheinau bei.
Hanspeter Thurnherr
Ein grosser Moment für die Amateurfussballer: Handschlag mit den Profis. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Ein grosser Moment für die Amateurfussballer: Handschlag mit den Profis. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Nach zehn Minuten und einer 2:0-Führung der St. Galler schien das Spiel am Dienstagabend auf dem Sportplatz Rheinau den erwartet einseitigen Verlauf zu nehmen. Doch Sekunden später schoss Denis Omerbegovic für die Hobby-Fussballer den Anschlusstreffer. Damit war ein grosses Ziel, der Ehrentreffer, bereits erreicht. Das Tor gab der Traumelf sichtlich Vertrauen. Besonders Torhüter Fabio Neuhaus bewahrte sein Team bis zur Auswechslung in der 60. Minute mit zahlreichen Glanzparaden vor vielen Gegentoren. Denn die St. Galler rannten mit Tempo und Präzision gegen sein Gehäuse an und spielten bis zur Pause drei schöne Tore heraus.

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Die Traumelf in Buchs: Guter Auftritt gegen St.Gallens Fussballprofis

Dank vieler Wechsel keine Konditionsprobleme

Dank häufigem Wechsel der 22 Spieler hielten die Hobby-Fussballer kräftemässig einigermassen mit. Nach 60 Minuten wechselte der FC St. Gallen beim Stande von 6:1 die zehn Feldspieler komplett aus. Der zweite «Anzug» der Espen hielt zwar das Tempo weiterhin hoch, doch spielte er zu wenig präzis und sündigte im Abschluss.

Es war aber auch das Verdienst der Traumelf, die sich defensiv immer besser auf das St. Galler Spiel einstellte. So musste sie nur noch zwei Tore einstecken. Einmalig waren die letzten drei Spielminuten. Werner Zünd schickt alle Ersatzspieler zusätzlich auf den Platz. Doch selbst mit 20 Mann gegen elf St. Galler gelang der zweite Treffer nicht. In dieser Phase zeigte sich die Cleverness der Profis eindrücklich. Traumelf-Trainer Werner Zünd war trotzdem begeistert von der Leistung seiner Mannschaft. Denn vor zwei Jahren hatte eine andere Traumelf gegen die Espen unter dem damaligen Trainer Joe Zinnbauer haushoch mit 21:0 verloren.

Charmeoffensive in der Provinz

Für diesen Fussballmatch hatte die St. Galler Kantonalbank ein Casting für interessierte Amateurfussballer organisiert. Zusammen mit dem FC Buchs, der unter anderem die Festwirtschaft betrieb, sorgte sie zudem für einen reibungslosen Ablauf an diesem Spätsommerabend. Für den FC St. Gallen war es zudem eine weitere Gelegenheit, seine Charmeoffensive in der Provinz fortzusetzen. So liess es sich Präsident Matthias Hüppi nicht nehmen, sich unter die gegen 1000 Zuschauer zu mischen und den einen oder anderen Schwatz zu halten.

Begehrt waren natürlich die Autogramme und Leibchen der Spieler, Selfies inklusive. Musikalisch umrahmte die Polizeimusik St. Gallen den gelungenen Anlass auf der Rheinau.

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