Die Stadt Buchs wird im Fernsehen der ganzen Schweiz vorgestellt

Die Stadt Buchs wird am kommenden Montag, um 18.15 Uhr, in der Sendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» präsentiert.

Alexandra Gächter
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Das Handwerk von Hans Schwendener, wird in der Sendung "Mini Schwiiz, dini Schwiiz" vorgestellt.

Das Handwerk von Hans Schwendener, wird in der Sendung "Mini Schwiiz, dini Schwiiz" vorgestellt.  

Mareycke Frehner

Wer am Montagabend das Schweizer Fernsehen einschaltet, wird bekannte Bilder sehen: den Werdenbergersee, das Schloss Werdenberg, Räfis-Burgerau von oben und den Buchserberg. Auch bekannte Buchser Gesichter flimmern über den Fernseher. So zum Beispiel Mario Robbi von TV Rheintal, Lucien Nigg vom Greifvogelpark, Töpfer Hans Schwendener   sowie die Gastgeber des Restaurants Hölzig Alvier. Präsentiert wird die Stadt Buchs im Rahmen der Sendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz». Zusammen mit vier weiteren Orten aus dem Kanton St. Gallen kämpft Buchs um den Wochensieg. Dieser wird am Freitagabend verkündet.

Fünf Drehtage für die Beitragsreihe

Der Buchser Mario Robbi, bekannt durch seinen Regionalsender TV Rheintal, führt in der Sendung durch Buchs. Zu dieser Aufgabe kam er überraschend. «Lucien Nigg, Inhaber des Greifvogelparks, hatte Buchs bei der Sendung ‹Mini Schwiiz, dini Schwiiz› angemeldet und mich gefragt, ob ich die Moderation übernehme.» Robbi sagte zu und so kam ein Drehteam aus Deutschland nach Buchs, um für das Schweizer Fernsehen die Sendung zu produzieren.

Einen ganzen Tag lang wurde in Buchs gedreht. «Das war aufwendig. Bis die nur ihre Einstellungen hatten», erinnert sich Robbi. «Ich war froh, als der Drehtag zu Ende war.» Vier weitere Tage musste Mario Robbi für die Sendung aufwenden. An den folgenden Tagen wurden die Konkurrenzbeiträge über Schmerikon, Wattwil, Weesen und Nesslau gedreht. Die jeweiligen Moderatoren, also auch Robbi, mussten bei diesen Drehtagen als Gäste dabei sein und danach Punkte verteilen. «Bei mir ging das gut, weil ich selbständig bin. Andere sind pensioniert oder mussten eine Woche Ferien für dieses Projekt nehmen.» Jeder Teilnehmerbeitrag erhielt 300 Franken Spesengeld.

Klangbecken, Türggaribel und Steinadler

Gedreht wurde bereits im Februar. «Wegen der Vegetation wollten die Verantwortlichen die Beiträge erst jetzt im Winter senden», so Robbi. Alle Teilnehmer mussten sich etwas zum Thema Tradition, Freizeit und Kulinarik in ihrem Ort überlegen. Natürlich durfte eine Einführung in die Geschichte von Buchs nicht fehlen. Robbi erzählte zu Beginn vor der Kulisse des Werdenbergersees und dem Schloss Werdenberg, wie die Buchser Bahnhofstrasse zur Geschäftsstrasse wurde und Buchs zum Aufstieg verhalf.

Der Töpfer Hans Schwendener aus Räfis-Burgerau wurde von Robbi zum Thema Tradition ausgewählt. Einzigartig sind seine Klangbecken für das Talerschwingen. Die Gäste, das heisst die Teilnehmer der anderen Gemeinden, durften selber töpfern und eine kleine Klangschale mit nach Hause nehmen. Zum Thema Freizeit wählte Robbi den Greifvogelpark in Buchs aus. Wegen des Wetters war zwar keine Flugschau möglich, dafür durfte jeder einen Kauz streicheln und als Höhepunkt sogar einen Steinadler auf dem Arm halten. Kulinarisch entführte Robbi seine Gäste auf den Buchserberg in das Gasthaus Hölzig Alvier. Hier wurde zusammen Türggaribel gekocht. Der Türggaribel wurde in der kleinen Klangschale gegessen. Mit Blick auf Räfis-Burgerau erzählte Mario Robbi von seinem Heimatort. «Früher war Räfis-Burgerau ein intaktes Dörfchen mit fünf kleinen Dorfläden, einer Post, einem Schulhaus und einer Bushaltestation. Man hatte das Wichtigste vor der Haustüre und musste nicht zum Dorf hinaus», so Robbi.

Zum Stillschweigen verpflichtet

Von den anderen Präsentationen hat Mario Robbi vor allem diejenige von Schmerikon gefallen. «Schmerikon habe ich die Maximalpunktzahl von 10 Punkten gegeben», so Robbi. Der Beitrag mit den meisten Punkten wird am Freitag, 6. Dezember, den Wochensieg erlangen und 1000 Franken erhalten. Wie viele Punkte Buchs von den anderen Teilnehmern erhält, erfährt der Zuschauer am kommenden Montag. Mario Robbi weiss natürlich bereits, wie viele Punkte sein Beitrag über Buchs erhalten hat. Verraten tut er es aber nicht. «Der Vertrag verpflichtet zu Stillschweigen.»

Hinweis: «Mini Schwiiz, dini Schwiiz», Montag, 2. Dezember, 18.15 Uhr, SRF1

Die Gäste der Sendung "Mini Schwiiz, dini Schwiiz" durften bei Lucien Niggs Greifvogelpark in Buchs einen Adler auf dem Arm halten.

Die Gäste der Sendung "Mini Schwiiz, dini Schwiiz" durften bei Lucien Niggs Greifvogelpark in Buchs einen Adler auf dem Arm halten.

Hanspeter Schiess