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Die Schule ist gut auf Kurs

An der Hauptversammlung der Heilpädagogischen Vereinigung Sarganserland-Werdenberg gab es eine Fülle durchwegs positiver Informationen. Aber auch einige Sorgen kamen dabei zur Sprache.
Hans Hidber
Die Versammlung wurde mit rhythmischen Klängen der Trommelgruppe gestartet. (Bild: Bilder: Hans Hidber)
Präsident Pino Puopolo leitete die Hauptversammlung.
2 Bilder

Die Schule ist gut auf Kurs

Ein wahres Trommelfeuer leitete die HV der Heilpädagogischen Vereinigung ein. Die im wahrsten Sinne des Wortes schlagkräftigen Schülerinnen und Schüler verschiedener Altersstufen des rund 15-köpfigen Ensembles produzierten mit spürbarer Begeisterung Rhythmen verschiedener Dynamik und in sehr präziser Koordination.

Nach seiner Begrüssung befasste sich Pino Puopolo, Präsident der Vereinigung, in seinem Jahresbericht zunächst mit dem gewichtigen Finanzbereich. Er verstand es gut, den etwas komplizierten Abrechnungsmodus mit dem Kanton zu erläutern, haftet doch dem Rechnungsabschluss wegen den erst im jeweiligen Folgejahr nachhinkenden Vergütungen respektive Rückforderungen etwas Provisorisches an. Mit Ende 2017 war die Übergangsphase zu Ende und somit enden auch allfällige Defizitdeckungen durch den Kanton. Künftige Fehlbeträge sind durch den Betriebsfonds zu decken, «man lebt dann von der Substanz». Umso wichtiger sei ein genügendes Polster, um künftige Ausgabenüberschüsse auszugleichen. Mit dem derzeitigen Fondsbestand von rund 740000 Franken steht die HPS gut da. Im schulischen Bereich gibt es auch etwas Neues: Seit Beginn des Schuljahres 2017/18 nutzt die HPS ihre behinderungsspezifischen Kompetenzen nicht nur für den Betrieb der Sonderschule, sondern stellt diese auch den Regelschulen zur Verfügung.

Das Geschäftsjahr 2017 beanspruchte, so der Präsident, am meisten Ressourcen für den Aufbau der neuen Tagessonderschulen für Schülerinnen und Schüler mit schwerwiegenden Verhaltensschwierigkeiten. Eine Arbeitsgruppe, unterstützt durch externe Berater, beschäftigt sich mit dem Betriebs- und dem Raumkonzept, dem Finanzplan und den notwendigen Stellenbesetzungen.

Viele Aktivitäten in- und ausserhalb der Schule

Die Institutsleiterin Annalise Rohrer berichtete, unterlegt mit vielen Bildern, über die vielen Aktivitäten in- und ausserhalb der Schule. Als eindrückliches Erlebnis sei hier «Die Begegnung mit Kulturen» erwähnt; eine Projektarbeit, die von den Lernenden in Zusammenarbeit mit der Ausbildungsverantwortlichen und der Leitung übernommen wurde. 12 Nationen mit 20 Kulturen boten ein buntes Programm an Kulinarik, Spielen, Musik und Folklore. Im neuen Schuljahr traten 19 neue Kinder und Jugendliche ein, gestartet wurde mit 116 Schülerinnen und Schülern. Seit dem Herbst sind die acht Plätze der Wohngruppe wieder besetzt. Sorge bereitet die Suche nach freien Turn- und Schwimmplätzen für die grösseren Schülerinnen und Schüler.

Die von der Bereichsleiterin Rechnungswesen, Esther Bertsch, präsentierte Jahresrechnung sowie das Budget bewegen sich im üblichen Rahmen; Änderungen gibt es wegen des neuen und von Präsident Pino Puopolo erläuterten Rechnungsmodells.

Die Leitung blickt sowohl im finanziellen wie auch im schulischen Bereich mit den verschiedenen Projekten zuversichtlich in die Zukunft.

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