Grabs
Die Schule steht im Fokus der FDP Grabs

Die FDP Grabs hat sich an ihrer Hauptversammlung letzte Woche über die Entwicklungen an der Schule Grabs informiert. Trotz Coronapandemie, Materialengpässe und stark gestiegener Kosten, sollen sowohl der Endtermin Juni 2022 als auch das Budget von 8,88 Mio. Franken beim Erweiterungsbau des Oberstufenzentrums Kirchbünt eingehalten werden können.

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Interessante Informationen ausgetauscht: David Hofer, Architekt, Patricia Krebs, Architektin, Jeanette Mösli, Präsidentin FDP Grabs, Niklaus Lippuner, Gemeindepräsident Grabs.

Interessante Informationen ausgetauscht: David Hofer, Architekt, Patricia Krebs, Architektin, Jeanette Mösli, Präsidentin FDP Grabs, Niklaus Lippuner, Gemeindepräsident Grabs.

Bild: PD

(pd) Das Architektenpaar Patricia Krebs und David Hofer führten die Teilnehmenden durch den Erweiterungsbau des Oberstufenzentrums Kirchbünt. Der Schulratspräsident Hansjürg Vorburger sprach über die Entwicklung der Grabser Schule. Damit bot die Präsidentin der FDP Grabs, Jeanette Mösli, den Mitgliedern einmal mehr ein spannendes Rahmenprogramm zur HV.

Der Abend begann mit einem Rundgang durch den Rohbau des Erweiterungsbaus. Dabei wurde die Freude spürbar, mit welcher die Architekten die Ideen und Bedürfnisse künftiger Benutzer aufnahmen. Innen präsentiert sich der Bau aus gelbem Sichtbeton, die Böden der künftigen Lernstuben aus Eichenparkett.

Bestehende Bäume sollen stehen bleiben

Mehrfach zeigten sich die Anwesenden begeistert vom Ausblick aus den grosszügig geplanten Fenstern. Wichtig war der Bauherrschaft und den Architekten, dass bestehende Bäume stehen bleiben.

Trotz Coronapandemie, Materialengpässe und stark gestiegener Kosten, sollen sowohl der Endtermin Juni 2022 als auch das Budget von 8,88 Mio. Franken eingehalten werden können. Niklaus Lippuner, Gemeindepräsident und Präsident der Baukommission, betonte die sehr gute Zusammenarbeit mit den Architekten, welche Freude mache.

Verabschiedungen und Wechsel in Parteileitung

Im Anschluss an den Rundgang wurden die obligatorischen Traktanden zügig behandelt. Jeanette Mösli freute sich in ihrem Jahresrückblick darüber, dass die FDP Grabs viele engagierte Mandatare stellt, welche zu Gunsten des Dorfes in verschiedene Räte und Kommissionen gewählt worden sind. Die anwesenden Schul-, Ortsgemeinde-, Gemeinde- und Kantonsräte und Präsidenten berichteten über ihre Tätigkeiten. Die Anwesenden erhielten damit aktuelle Informationen zu verschiedensten Themen.

Mit Karin Blümli (8 Jahre Schulrätin, 4 Jahre Gemeinderätin) und Brigitte Tinner (4 Jahre Schulrätin) wurden zwei verdiente FDP-Gemeindepolitikerinnen verabschiedet. Deren grosse Arbeit wurde von der Präsidentin gewürdigt und verdankt. Ebenfalls verdankt wurde die Arbeit von Gemeinderat Andreas Vetsch, welcher aus der Parteileitung zurücktrat. Neu in die Parteileitung gewählt wurden Gian Marquardt und Matthias Vetsch.

Schule muss Wachstum von Grabs gerecht werden

Schulratspräsident Hansjürg Vorburger präsentierte anschliessend in gewohnt kerniger und pointierten Art, seine Ideen zur Schule Grabs. Zuallererst stellt er klar, dass Grabs über eine gute Schule mit engagierten Lehrpersonen verfügt. Verpolitisierte Lehrpläne machten es den Unterrichtenden aber nicht immer einfach. Schule und Elternhaus müssten alles daransetzen, das Selbstbewusstsein der Schüler zu fördern, betonte er weiter.

Vorburger sprach immer wieder das «neue Grabs» an. Er meint damit das Wachstum und den Wandel der Bevölkerungsstruktur. Dies führe zu immer mehr schwierigen Kindern, welche integriert werden müssten. Dies dürfe aber nicht durch eine Förderhysterie geschehen. Dadurch entstehe Förderdruck, welcher Bildungserfolg verhindere. Die Kinder bräuchten Zeit und Platz. Um dies umzusetzen, strebt die Schule Grabs Klassengrössen von 16 bis 18 Schülern an. In der Folge braucht es in der Kindergarten- und Primarstufe mehr Schulraum. Deshalb wurde die Sanierung des bestehenden Oberstufenzentrums Kirchbünt aufgeschoben. Diese Mittel werden nun für den Bau von Klassenzimmern auf den unteren Stufen eingesetzt.

Bei der Förderung von Talenten erst am Anfang

Ebenfalls sollen Kleinklassen geführt werden. In diesen könnten schwache Schüler sich entwickeln und ein Grossteil werde dann wieder Regelklassen besuchen können. Ein Manko erkennt Vorburger bei der Förderung von Talenten. Da stehe die Schule Grabs noch ganz am Anfang.

Abschliessend hält der Schulratspräsident fest, dass die Schul- und Gemeinderäte in Grabs alle am gleichen Strick ziehen und man auf einem guten Weg sei.

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