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Die Schüler des Oberstufenzentrums Grof lernen für die Schule und das Leben

Mit dem Übertritt in die Oberstufe hat für die Schüler ein neuer Abschnitt begonnen. Ein Besuch im Buchser Oberstufenzentrum Grof.
Ursula Wegstein
Grosse Pause im OZ Grof: Zeit für einen Plausch und eine Stärkung.Bild: Ursula Wegstein

Grosse Pause im OZ Grof: Zeit für einen Plausch und eine Stärkung.Bild: Ursula Wegstein

Buchs Vor kurzem hat das neue Schuljahr begonnen. Die Schülerinnen und Schüler der ersten Sekundar- und Realklassen haben mit dem Übertritt in die Oberstufe einen weiteren Schritt in Richtung Erwachsenwerden und Berufsleben gemacht. Der W&O hat sich in der ersten Sekundarklasse 1sb umgehört: Welche Ziele und Erwartungen haben die Jugendlichen heute? Was bereitet ihnen Sorgen? Was machen sie in ihrer Freizeit? Und was denken sie über Greta Thunberg und die Klimadebatte?

Auch die Schule muss sich weiterentwickeln

Im Interview mit dem W&O erzählt Werner Koller, Schulleiter des Oberstufenzentrums Grof, über das Lernen im digitalen Zeitalter und die Herausforderungen für die Schule. «Die Schule entwickelt sich im Gleichschritt mit den gesellschaftlichen Veränderungen», sagt Koller. Gesellschaft und Arbeitswelt veränderten sich permanent. «Das verlangt auch von der Schule Flexibilität und den Willen, sich weiterzuentwickeln», so der Schulleiter. (uw)

Dragana Mlikota, 12

Für die Oberstufe habe ich mir vorgenommen, früher auf Tests zu lernen. Und nicht alles immer auf den letzten Tag zu schieben. Im Unterricht will ich aufmerksamer sein. Mein nächstes Ziel ist es, die Kanti zu schaffen. Dann würde ich gerne Design studieren. Oder irgendetwas mit Zeichnen, weil ich sehr gerne zeichne. Es soll etwas sein, was mir Spass macht. Was Greta Thunberg angeht, finde ich es doof, dass sie die Schule schwänzen: Viele haben Autos und einiges aus Plastik. Da nützen die Klimastreiks nichts. In meiner Freizeit zeichne und tanze ich.

Aaron Führer, 12

Ich finde es spannend, Geräte zu reparieren. Oder von einem Virus zu befreien. Technik fasziniert mich. Sie wird immer komplizierter. Später möchte ich Informatiker werden. Mein Ziel für die Oberstufe ist es, danach eine Lehre zum Informatiker beginnen zu können. Vor dem Übertritt an die Oberstufe hatte ich Angst, dass ich keine Klassenkameraden mehr habe. Aus meiner alten Klasse ist nur ein Knabe mit mir in die neue Klasse gekommen. In meiner Freizeit spiele ich Fussball, Unihockey und Schlagzeug. Eventuell möchte ich auch noch zum Tischtennis.

Melania Capozzi, 12

Mein Traum ist später Tierärztin zu werden. Mein nächstes Ziel ist es, die Kantonsschule zu schaffen. Danach möchte ich an der Universität Tiermedizin studieren. Was mir Sorgen bereitet, ist, die Kanti nicht zu schaffen. Oder das Studium der Tiermedizin nicht abschliessen zu können. Weil mir Tiere sehr viel bedeuten, finde ich die Klimastreiks eine gute Sache: Wegen des Klimawandels sterben immer mehr Eisbären oder Pinguine aus. In meiner Freizeit gehe ich ins Schwimmtraining. Oder ich führe Hunde aus der Nachbarschaft spazieren.

Blerton Hani, 13

Für die Oberstufe habe ich mir vorgenommen, mich anzustrengen, damit ich bessere Noten bekomme. Danach möchte ich eine Lehre machen. Was genau, weiss ich noch nicht. Mein Traum ist es, Profifussballer zu werden. Oder Boxer. Sorgen oder Ängste habe ich nicht. Über Greta Thunberg denke ich, dass sie hauptsächlich Schweden zu einem besseren Land machen möchte. Ich habe den Eindruck, dass ihr die anderen Länder nicht so wichtig sind. In meiner Freizeit bin ich zu Hause. Oder ich verabrede mich mit Freunden. Oder ich spiele Fussball.

Celina Seccabiani, 13

In der Oberstufe möchte ich so gut bleiben, wie ich war: Konkret heisst das für mich, immer mindestens eine Fünf zu haben. Keine Note darunter. Sonst nehme ich es, wie es kommt. Später möchte ich gerne Grafikerin werden. Die Zukunft macht mir keine Sorgen. Einerseits finde ich die Klimastreiks gut, weil sie etwas für die Umwelt tun wollen. Andererseits hat ja jeder ein Handy und ein Auto, darum finde ich die Proteste auch widersprüchlich. Wenn ich frei habe, verbringe ich viel Zeit mit meinen Kolleginnen. Oder ich kümmere mich um meine Meerschweinchen.

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