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Hardrockband Shakra rockt Buchs:
Die Rock-Generation, ein Phänomen

Im Kleintheater Fabriggli traf sich am Freitag eine eigene «Spezies» von Leuten. Allen gemeinsam war die Liebe und unbändige Leidenschaft zur Rockmusik. Fast 300 Zuhörer stürmten ins «kleine» Kulturtheater. Für alle ein Riesenerfolg.
Pius Bamert
Shakra begeistere das Publikum im Buchser Fabriggli. (Bild: Pius Bamert)

Shakra begeistere das Publikum im Buchser Fabriggli. (Bild: Pius Bamert)

Angesagt war die Band Mayfair als Vorgruppe, Shakra als Hauptakt. Eine gute Entscheidung. Die Bands, unterschiedlich im Musikstil, ergänzten sich. Schon früh vor dem Konzert eine «Staumeldung». Vor der Kasse eine lange Schlange, vor der Türe warteten nochmals gefühlte 120 Personen. Die Leute, die die Eintrittskarten verteilten, arbeiteten unter Hochdruck, aber speditiv.

Am Ende war es ein Stehkonzert. Man stand den anderen im Publikum auf die Füsse und es gab viele Entschuldigungen dafür. Der Druck war gross, einige klebten schon am Bühnenrand, von hinten noch mehr Schieben. Irgendwann hatte damm aber jeder eine Nische gefunden und alle warteten gespannt auf die Musiker.

Musikkultur mit Geschichte

Die Rock-Kultur hat eine lange Geschichte und hat sich immer wieder weiter entwickelt. Elvis, die Beatles, die Rolling Stones zeigten ursprünglich auf unvergessliche Weise den Weg. Led Zeppelin folgten, ausserdem die Sex Pistols und Michael Jackson. Dann stand Woodstock vor der Türe. Es hat sich vieles verändert nach jener Zeit.

Aus den «Revoluzern» und Weltveränderern, aus langhaarigen Typen, den Hippies und den Aufständischen gegen das «Establishment» sind Familienväter und -mütter geworden. Was ihnen geblieben ist, ist die Freude an der Musik, an der erkämpften Freiheit der 68er und der Plausch am Leben.

(Bild: Pius Bamert)

(Bild: Pius Bamert)

«Gestern und nicht Heute» singen sie, «Das Ufer hat Zeit», «Schrei es raus». Mayfair wurde im Februar 1989 in Satteins von Rene Tiefenböck, Rene «Mötle» Konzett, Manfred «Little» Konzett und Mario Prünster gegründet. Sie spielen einen eigenständigen Stil, Punk Rock, Metal und Psychedelic. Die Gitarre schreit. Der Sänger bewegt sich, «besucht» seine Mitstreiter, alles ist im Fluss. Das Publikum begeistert sich immer mehr, ruft die Band auf die Bühne zurück. Dabei gibt es erste Körperzuckungen, tänzerische Bewegungen – einfach Klasse, wie sie sich in die Musik intregieren.

Shakras Auftritt begeisterte das Publikum

Shakra ist eine Schweizer Hard-Rock-Band aus Trub (Region Bern), die sich Mitte der 1990er-Jahre formierte. Die Band spielt harten, kernigen Rock und wird oft als Nachfolger der bekannten Schweizer Band Krokus genannt. Der Bandname Shakra stammt von Chakra, was in einer esoterischen, asiatischen Lehre die sieben Zentren des Körpers beschreibt, durch welche die Energie fliesst. Diese Wahl fiel nicht aus esoterischen Gründen, sondern vielmehr, weil der Name kurz, aussprechbar, prägnant und nicht wie alle anderen Bandnamen klang.

Es wird hektisch umgebaut. Der Vorhang mit dem Mai-Fair Logo abgebaut. Dahinter stehen die Marschall-Türme. Das Schlagzeug umstellt mit Mikrophonen. Hoppala, das kann laut werden! Kurzer Soundcheck, irgendwoher wummert es. Dann der Auftritt der «Gladiatoren» bei vollem Bühnenlicht. Einige kurze Gitarrenriffs, der Bass hängt ein, der Sänger schnappt sich eines der vielen Micros, und los geht es, auf die «Bahnstrecke» des Hard-Rock.

(Bild: Pius Bamert)

(Bild: Pius Bamert)

«Cassandra», «Wild and Hungry» und «Hello». Die Songs reissen die Leute mit, das Publikum jubelt, rückt noch mehr zusammen, reckt die Hälse, um auf das Geschehen einen idealen Blick zu erheischen. Der Sound elektrisiert mit dem sauberen Off-Beat des Schlagzeugers, mit präzisen Bassläufen.

Ausserdem überrascht manchmal eine Verdopplung des Rhythmus, um dann wieder eine Passage sanfter Gitarrenläufe folgen zu lassen.

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