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Die Musicalproben in der Lokremise Buchs laufen kurz vor der Premiere auf Hochtouren

Das Musical «Orient Express», die Zehnte Eigenproduktion der Music Production Werdenberg verspricht Genuss und pfiffige Unterhaltung, kulturelle Vielfalt, angereichert mit humoristischen Intermezzi, bekannten Songs und rassigen Szenen mit einer ausgefeilten Choreografie.
Esther Wyss
Akrobatik ist gefragt. (Bild: Esther Wyss)

Akrobatik ist gefragt. (Bild: Esther Wyss)

Der Lokomotivführer «Teddy» (Christoph Wettstein) klettert in den Führerstand, die Passagiere entern den Zug, der sie von Paris nach Istanbul führt und machen es sich bequem. Der Lokiführer heisst sie mit dem Chanson „Paris s‘éveille“ willkommen. An diesem Nachmittag werden kurze Ausschnitte aus dem Programm geprobt. Die Hauptdarsteller sind kostümiert, und der musikalische Leiter Marco Schädler begleitet die Truppe auf dem Tasteninstrument. Bei den Aufführungen wird er im Orchester mitspielen, was eine besondere Herausforderung bedeutet, da er als Mitglied der Band nicht dirigieren kann und die Einsätze trotzdem punktgenau klappen müssen. Das Geschehen nimmt im offenen Wagon seinen Lauf. Die Idee für das Bühnenbild stammt von Regisseur Nikolaus Büchel. Für ihn muss ein Musical abwechslungsreich und bunt sein, unterhaltend aber auch mit Tiefgang und Doppeldeutigkeiten. Und deshalb liebt er dieses Musical, weil es genau das mit der Fahrt quer durch Europa und den vielfältigen Szenen bietet. Regieassistentin Lisa Suitner und Thomas Beck sind zuständig für die humorvollen Intermezzi. In Anspielung auf die Finanzkrise spielen dabei Geld und Schulden eine wichtige Rolle.

Turbulente Szene aus der Musical Probe in der Lokremise Buchs. (Bild: Esther Wyss)

Turbulente Szene aus der Musical Probe in der Lokremise Buchs. (Bild: Esther Wyss)

Sprache als Herausforderung

Vielversprechend probt die Truppe «I’m a Train» und imitiert das Rattern des Zuges und die unerwarteten Schwankungen, was zu einer turbulenten Szene führt. Indigniert schaut Angelique Kowalsky, die Besitzerin der Musical Truppe dem Treiben zu. Annette Lubosch gefällt an ihrer Rolle, dass sich die Kowalsky während des Geschehens von einer distanzierten Dame zu einem weicheren, offeneren Mensch verändert. Als Challenge empfindet sie, dass sie ihre Songs auf Französisch einstudieren musste. Für Christoph Wettstein bildet der Lokomotivführer eine Art Rahmen. Er ist derjenige, der die Protagonisten immer wieder zusammenführt, den Bezug zur Reise nach Istanbul herstellt und zu guter Letzt alle Passagiere sicher ans Ziel bringt. Als Ältester der Truppe empfindet er diese Rolle und seine privaten Erkenntnisse als stimmig.

Der Traum vom Berühmt werden

Gina und Gianna, die beiden Girls mit ihren Barbie-Kostümen träumen davon berühmt zu werden. Jasmin Reif als Gianna liebt ihr Kostüm, denn sie wollte schon immer einmal wie Barbie aussehen. „Ich möchte alles ausprobieren und nun wird einer meiner Träume wahr“, lacht sie. Der Schlafwagen Schaffner, (David Schuler), der im Stück in Bezug auf Gina und Gianna seine eigene Vorstellung hat, mag die grossen Gruppennummern mit den Tanzeinlagen und ihrer Mehrstimmigkeit besonders. Als Kondukteur passt er die Sprache jeweils der Region, die der Zug durchfährt, an. Das sei für ihn die eigentliche Herausforderung dieses Musicals. Klaudia Dodes spielt die aufmüpfige, freche Gina die gerne eine Diva wäre. Auch für sie ist die Rolle interessant und anspruchsvoll. Sie spiele eine Frau aus dem Balkan mit entsprechendem Akzent. Sie selber habe ihre Wurzeln dort, spricht aber perfekt Schweizerdeutsch. Der Probenbesuch war vielversprechend. Er hat einen interessanten Einblick in das Musical gegeben. Die Programmsplitter, die geprobt wurden machen neugierig, und man darf die Premiere gespannt erwarten.

Hinweis: Premiere ist am 18.Mai in der Lokremise Buchs

Bildlegende:

Orient Express_1 und 2 (Bilder Esther Wyss)

Turbulente Szene aus der Musical Probe in der Lokremise Buchs

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