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Die Heimleitung der Wohngruppen Sennwald muss neu besetzt werden

An der Hauptversammlung des Vereins Wohngruppen Sennwald konnte mit dem CVP-Nationalrat Thomas Ammann aus Rüthi ein weiteres neues Vorstandsmitglied gewählt werden.
Hansruedi Rohrer
Vereinspräsident Roland Moser (rechts) freut sich, mit Thomas Ammann ein neues Mitglied im Vorstand zu haben. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Vereinspräsident Roland Moser (rechts) freut sich, mit Thomas Ammann ein neues Mitglied im Vorstand zu haben. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Vereinspräsident Roland Moser hiess die Mitglieder am Freitagabend im Restaurant Schäfli zur 23. Hauptversammlung willkommen und lud im Anschluss im Namen des Vereins alle zu einem gemütlichen Imbiss ein.

Wie der Statistik im Jahresbericht zu entnehmen ist, war im vergangenen Jahr die Nachfrage nach freien Plätzen in verschiedenen Heimen gesunken, so auch in den Wohngruppen Sennwald. Die Anzahl der betreuten Jugendlichen war zwar fast gleich hoch wie in den vergangenen Jahren. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist aber gesunken, sodass die Belegungstage verhältnismässig tief ausgefallen sind. Vereinspräsident Roland Moser erklärte an der Hauptversammlung, dass solche Heimplatzierungen schweizweit wieder rückläufig seien.

Belegung ist unter 80 Prozent gesunken

In den Wohngruppen Sennwald sei die Belegung erstmals unter 80 Prozent gesunken, weil im Sommer 2017 einige Austritte nicht sofort kompensiert werden konnten. Die Rückläufigkeit sieht Roland Moser im betreuten und begleiteten Wohnen oder anderen Angeboten, welche es früher noch nicht gab. «Vielleicht gibt es aber auch Überlegungen, Kinder nicht oder erst später einzuweisen.» Dass in Sennwald weiterhin eine tragfähige Institution besteht, sieht der Präsident aber auch in der nach wie vor guten Zusammenarbeit mit dem Umfeld, nämlich der Schule, der Gemeinde und weiteren Organisationen. Nicht zu vergessen sei dabei die Aufsichtsstelle des Kantons, mit der man seit drei Jahren ausserordentlich gut zusammenarbeite. «Das ist doch sehr angenehm, als Wohngruppe aus kantonaler Sicht positiv angesehen zu werden», sagte Roland Moser.

Auf den Sommer 2019 wird eine Nachfolge gesucht

Als weitere wichtige Aufgabe sah der Präsident die Nachfolge des Heimleiter-Ehepaars Gabi und Christoph Weber. Beide stehen den Wohngruppen seit fast 25 Jahren mit viel Sachkenntnis und ebenso viel Menschlichkeit und Unkompliziertheit vor. Sie waren auch die Gründer der Wohngruppen Sennwald. Im Sommer 2019 wird es so weit sein.

Hauptziel des Vorstandes ist nun, die Nachfolge in der Leitung der Wohngruppen angemessen zu besetzen, «um auch weiterhin für die Zukunft gut gewappnet zu sein und um den Kindern und Jugendlichen einen bedarfsgerechten geschützten Rahmen zu bieten», wie der Präsident festhielt.

Gabi Weber berichtete danach kurz aus den beiden Wohngruppen Chelen und Zil. Es sei ein anstrengendes Jahr mit vielen Herausforderungen gewesen. Von drei Jugendlichen habe man sich getrennt. Besonders in der Gruppe Zil gab es viele Wechsel bei den Jugendlichen, in der Wohngruppe Chelen war die Gruppensituation hingegen sehr stabil. «Die Problemstellungen von Jugendlichen werden immer komplexer, und es braucht mehr Sitzungen, auch mit den Eltern», sagte Gabi Weber. Sie erwähnte dabei auch die anspruchsvolle Arbeit der Mitarbeiterinnen. Man sei immer auch im Austausch mit anderen Organisationen.

Neues Vorstandsmitglied gewählt

Der Verein Wohngruppen Sennwald erhielt Zuwachs im Vorstand. Als neues Mitglied konnte einstimmig und mit Applaus Thomas Ammann, Nationalrat und ehemaliger Gemeindepräsident in Rüthi, gewählt werden.

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