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Die Facetten der weiblichen Gefühlswelt sind in einer Ausstellung zu sehen

Am letzten Freitagabend, dem Internationalen Frauentag, fand in der Herz-Jesu-Kirche in Buchs die Vernissage der Ausstellung «Himmlische Weibsbilder» von Det Blumberg statt.
Skulpturen in der Kirche: Die Ausstellung «Himmlische Weibsbilder» fasziniert mit all ihren weiblichen Facetten. (Bild: PD)

Skulpturen in der Kirche: Die Ausstellung «Himmlische Weibsbilder» fasziniert mit all ihren weiblichen Facetten. (Bild: PD)

(pd) In der Kirche herrschte eine gespannte Atmosphäre. Schon seit Mitte Februar standen die Figuren, von Tüchern verhüllt, im Kirchenraum und alle warteten darauf, endlich die Skulpturen von Det Blumberg zu sehen.

Musikalisch wurde die Vernissage von der aus Buchs stammenden Sängerin Anna Gschwend und Uli Zeitler am Flügel gestaltet. Die Vokalise von Rachmaninoff leitete die Begrüssung von Pfarrer Erich Guntli ein. Er freute sich, dass das Thema der Fastenopfer-Kampagne von Fastenopfer und Brot für alle «Starke Frauen» in Gestalt der Skulpturen so greifbar in die Kirche eingezogen sei. Frauen seien für die Kirche unverzichtbar, besonders wenn man ihre Präsenz im Werktags-Gottesdienst betrachte, fügte er schmunzelnd hinzu. Danach wurde endlich das Geheimnis, das sich unter den Tüchern befand, gelüftet.

Von der Entfaltung zu den Klangfarben

Im Anschluss erzählte der Künstler Det Blumberg aus seinem Leben: von seiner Kindheit mit seinem strengen Vater, seiner Zeit bei der Polizei bis hin zu seiner künstlerischen Entfaltung. Det Blumberg stellte jede einzelne Figur vor, angefangen bei Judith aus dem Alten Testament über Frida Kahlo, Rigoberta Menchu bis hin zu Therese Studer und der heiligen Crescentia. Die Bandbreite der Frauen wurde durch die Vielfalt der dargebotenen Lieder unterstrichen. Anna Gschwend sang Lieder von Kurt Weill, Johannes Brahms, Gustav Mahler, Henri Duparc und Astor Piazzolla und zog die Zuhörer in ihren Bann. Sie gestaltete diverse Klangfarben, vom leisesten Piano bis ins klangvolle Forte und füllte mit ihrer Stimme den Kirchenraum. Uli Zeitler begleitete einfühlsam auf dem Flügel.

Ein überraschender und intensiver Abend

Den Abschluss der Vernissage bildeten die Worte von Ottmar Hetzel, dem neuen Seelsorger der Pfarrei Buchs-Grabs. Er wies darauf hin, dass Wort und Musik mitten ins Herz getroffen hätten. So sei das Herz Jesu, das in dieser Kirche im Mittelpunkt stehe, lebendig geworden und mit ihm die verschiedensten Facetten der weiblichen Gefühlswelt.

Danach war kein Halten mehr und die Besucher stürmten zu den Skulpturen, um sie aus der Nähe zu betrachten. Ein überraschend intensiver Abend lag hinter den Besuchern der Ausstellung, der Lust auf mehr gemacht hat. Die nächste Veranstaltung findet am 16. März statt. Elsbeth Maag liest selbst verfasste Briefe an Rigoberta Menchu, der Friedensnobelpreisträgerin von 1992, vor und wird dabei am Flügel von Uli Zeitler unterstützt.

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