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Am Montag fand die erste Probe der Oper La Traviata auf der Bühne am Werdenbergersee statt. (Bilder: Katharina Rutz)

Am Montag fand die erste Probe der Oper La Traviata auf der Bühne am Werdenbergersee statt. (Bilder: Katharina Rutz)

Erste Probe der Festspiele am Werdenbergsee ist geglückt

Seit Montag laufen die Proben für die Schloss-Festspiele auf der eigens dafür gebauten Bühne am Werdenbergersee. Geprobt wird jeden Tag.
Katharina Rutz

Eine zierliche Frau sitzt auf dem Barhocker im Musiklokal des Musikvereins Buchs-Räfis. Sie trägt eine einfache Jeans und ein T-Shirt. Vier Stunden später steht die gleiche zierliche Frau als Violetta Valéry, die Hauptrolle aus der Oper La Traviata von Giuseppe Verdi, wieder auf der Bühne. Jetzt trägt die Solistin Sarah Längle ein Abendkleid und Highheels, ist auffällig geschminkt und hat eine hochgesteckte Frisur.

Ihre helle Stimme überdeckt den Chor aus 60 Sängerinnen und Sänger und lässt bereits bei dieser Probe erahnen, worauf die Premierengäste vom 2. August jetzt schon gespannt sein dürfen: Dann findet die neue Auflage der Schloss-Festspiele Werdenberg mit neuem künstlerischen und organisatorischen Konzept erstmals statt.

Das Team rund um Operndirektor Kuno Bont plant diesen Tag bereits seit dem Jahr 2016. Seit dem 1. Juli finden Proben zuerst in der Lockremise und seit Montag auf der Bühne am See statt. Die erste Probe vom Montag war eine ganz besondere. Dann verwandelten sich die Solistinnen und Solisten, die Sängerinnen und Sänger erstmals ganz in ihre Rollen.

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Die Solistinnen sind die ersten, die auf den Stühlen von Maskenbildnerin Helen Hengartner aus Altstätten und ihrem Team Platz nehmen dürfen. Nach und nach trudeln weitere Sängerinnen und Sänger ein. Helen Hengartner hat einen genauen Schminkplan erstellt. «Das erste Mal Schminken und Frisieren dauert bei den Solistinnen rund eine Stunde», sagt sie. Zuvor gab es nur ein kurzes Probeschminken.

Utensilien für ein perfektes Make-up für jede Rolle.

Utensilien für ein perfektes Make-up für jede Rolle.

Für die Maskenbildnerinnen ist dieser Montag also ein wichtiger Tag. «Wir müssen uns langsam herantasten und dann am Abend bei der Probe überprüfen, wie das Make-up wirkt», so Hengartner. «Das ist eine Herausforderung». Auch die Männer werden geschminkt. Die Chormitglieder helfen sich gegenseitig.

Sechzig Mal Abendgarderobe

Für die Kostümbildnerin Eva-Maria Blaas ist vor allem die Menge an Kostümen die grosse Herausforderung. Die 60 Sängerinnen und Sänger des Chors brauchen jede und jeder eine Abendgarderobe: ein Abendkleid oder einen Smoking. Während sie an jedem Kleid einen Namen auf einem Zettel befestigt, bestürmen sie die Sängerinnen mit Detailfragen. «Passt dieser Schal zum Kleid?

Eva-Maria Blaas bespricht das Kostüm mit einer Chorsängerin.

Eva-Maria Blaas bespricht das Kostüm mit einer Chorsängerin.

Von zehn Uhr bis 14 Uhr proben die Solistinnen und Solisten, von 19 bis 22 Uhr alle gemeinsam. Und dies an jedem Tag. Eine intensive Zeit für die Sängerinnen und Sänger und das ganze Team. Das Ziel von Kuno Bont, dem die Direktion und die Regie obliegen, ist es, «ein tolles Opernerlebnis» zu schaffen.

Ein gutes Fundament für die Zukunft legen

Eine Probenzeit von nicht einmal zwei Wochen auf der eigentlichen Bühne am Werdenberger See sei kurz, sagt Kuno Bont. Doch das grosse Engagement und die gute Stimmung aller Beteiligten motivieren und beeindrucken ihn.

Kuno Bont (Mitte) gibt Regieanweisungen während der Probe.

Kuno Bont (Mitte) gibt Regieanweisungen während der Probe.

Die grösste Herausforderung ist das Schaffen einer würdigen Infrastruktur. «Da dies die ersten Schloss-Festspiele an diesem Ort sind, ist es viel aufwendiger zu organisieren», sagt er. Und gerade deshalb sei es auch besonders wichtig, gute Rahmenbedingungen zu schaffen. «Diese werden das Fundament allfälliger künftiger Inszenierungen sein», sagt er. Für den Start der neuen Schlossfestspiele wurde «La Traviata» ausgewählt, weil es für Kuno Bont «eine der schönsten Opern ist, die es gibt».

Weitere Informationen unter www.latraviata18.ch.

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