Die Ersatzwahl für das Sennwalder Gemeindepräsidium bleibt spannend

Zwei Kandidaten und eine Kandidatin treten im zweiten Wahlgang am 9. Februar 2020 für das Gemeindepräsidium Sennwald an.

Corinne Hanselmann
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Am 9. Februar findet der zweite Wahlgang für die Gemeindepräsidium-Ersatzwahl statt. (Bild: Corinne Hanselmann)

Am 9. Februar findet der zweite Wahlgang für die Gemeindepräsidium-Ersatzwahl statt. (Bild: Corinne Hanselmann)

52,2 Prozent des Sennwalders Stimmvolks gaben am 17. November eine Stimme ab bei der Ersatzwahl für das Gemeindepräsidium. Kandidat Bertrand Hug aus Frümsen erreichte dabei mit 585 am meisten Stimmen. Fabienne Bernegger-Hafner aus Buchs und Jürg Stricker aus Sennwald lagen mit 416 bzw. 414 Stimmen fast gleichauf auf den Plätzen zwei und drei. Mit 245 am wenigsten Stimmen erhielt der Sennwalder Markus Inhelder, Co-Geschäftsleiter des EW Sennwald. Er zeigte sich enttäuscht über das Resultat und gab gleich nach dem ersten Wahlgang bekannt, dass er kein zweites Mal antreten wird. Da kein Kandidat das absolute Mehr von 835 Stimmen erreichte, findet am Sonntag, 9. Februar 2020 ein zweiter Wahlgang statt.

Frist für Wahlvorschläge ist abgelaufen

Am Freitag um 17 Uhr lief die Frist für die Einreichung der Wahlvorschläge ab. Zwei Kandidaten und eine Kandidatin treten im zweiten Wahlgang an, wie die Mitteilung der Gemeinde Sennwald zeigt. Das Rennen um die Nachfolge von Noch-Gemeindepräsident Peter Kindler bleibt also spannend.

Die drei Kandidaten mit den meisten Stimmen treten wieder an

Jürg Stricker.

Jürg Stricker.

Jürg Stricker, der sich am 17. November etwas enttäuscht zeigte über sein Resultat von 414 Stimmen und noch nicht entschieden hatte, ob er ein zweites Mal antritt, kandidiert nun ebenfalls wieder. «Ich möchte mich bedanken bei allen, die mich gewählt haben.» Unter anderem haben ihn die Reaktionen der Wähler ermutigt, nun wieder anzutreten. Der Geschäftsführer der Softwarefirma Abacus Business Solutions GmbH sagt: «Sehr viele haben mich nach dem ersten Wahlgang angesprochen und gesagt ‹Mach weiter!›». Er sei nach wie vor der Meinung, dass er der Richtige sei für die Gemeinde, so Jürg Stricker gegenüber dem W&O.

Bertrand Hug.

Bertrand Hug.

Der Führende Bertrand Hug hat schon am 17. November gesagt, dass er «Vollgas weitermachen» und natürlich ein zweites Mal antreten werde. Der Polizist zeigte sich über sein gutes Resultat sehr erfreut.

Fabienne Bernegger-Hafner.

Fabienne Bernegger-Hafner.

Auch Fabienne Bernegger-Hafner hat sich nach dem ersten Wahlgang sofort für den zweiten Wahlgang entschieden. «Ich freue mich sehr, dass ich als einzige Auswärtige bereits im ersten Wahlgang ein so gutes Resultat erzielt habe», sagte die Juristin aus Buchs gegenüber dem W&O.