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Die 200-jährige Rogghalm-Linde auf dem Grabserberg schafft es ohne Pflege nicht mehr

Alten Bäumen ergeht es wie alten Menschen: Sie tragen Spuren der Zeit davon und bedürfen im Alter besonderer Pflege. Die alte Rogghalm-Linde auf dem Grabserberg bedurfte dieser Pflege.
Alexandra Gächter
Akrobatik: Weit oben in der Höhe musste die Baumkrone zurückgeschnitten werden.(Bild: PD)

Akrobatik: Weit oben in der Höhe musste die Baumkrone zurückgeschnitten werden.(Bild: PD)

Die 200 Jahre alte Linde vor dem GrabserBergbeizli Rogghalm diente lange Zeit als Anbindestelle für Pferde und stand vor der ehemaligen Sägerei. «Aus dieser Zeit muss die Linde wohl eine Verletzung davongetragen haben», so der Revierförster Andreas Gerber. Die Verletzung begann zu faulen und nun droht die Linde auseinanderzubrechen. Dies stellt eine Gefahr für das Bergbeizli dar.

Um die Linde zu stabilisieren, wurde sie an zwei Stellen gebunden. (Bild: PD)

Um die Linde zu stabilisieren, wurde sie an zwei Stellen gebunden. (Bild: PD)

Die Gemeinde hatte zwei Möglichkeiten: Die Linde zu fällen, oder ihr zu helfen. Sie entschied sich für Letztere, da die Linde geschützt ist. «Die Linde hat einen Höhe von 35 Meter und einen Stammdurchmesser von über zwei Metern. Alte Bäume gibt es einige, aber eine so alte Linde in der Kulturlandschaft, die so gross und mächtig ist, gibt es selten.» Kommt dazu, dass die Linde früher als heilig und friedbringend galt. «Ausserdem ist sie wertvoll für die Bienen.»

35 Meter hoch ist die alte Rogghalm-Linde. Sie droht auseinanderzufallen. (Bild: PD)

35 Meter hoch ist die alte Rogghalm-Linde. Sie droht auseinanderzufallen. (Bild: PD)

Massnahmen kosten 10000 Franken

Während zwei Tagen schnitten und banden fünf bis sechs Arbeiter die Linde. Die Krone wurde um drei bis vier Meter gekürzt. «Somit ist die Angriffsfläche für den Wind und die Auflagefläche für den Schnee geringer. Das Gewicht des Baumes wird durch den Schnitt ebenfalls vermindert. Mit zwei Bindungen wird verhindert, dass der Baum auseinanderfällt. Die Kosten von 10000 Franken übernimmt die Gemeinde. Trotz ihres Alters und ihrer Verletzung hat sich die Linde nicht aufgegeben. «Der Baum hat wenig Totholz und viel Triebwachstum. Es steckt also noch viel Leben in ihm», rechtfertigt Gerber die Massnahme.

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