Derby mit Doppelsiegerin

Die Sennwalderin Martina Guntli holte sich am Derby des Reitsportzentrums Buchs den Doppelsieg mit ihren beiden selbstgezogenen Stuten Royal Rubina G und Royal Queen G.

Katharina Rutz
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Die strahlende Doppelsiegerin Martina Guntli. (Bild: Bilder: PD)
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Hanna Valenta vom Reitsportzentrum Buchs mit ihrem Pferd Cool Phoenix im Derby.

Die strahlende Doppelsiegerin Martina Guntli. (Bild: Bilder: PD)

Die Pferdesporttage des Reitsportzentrums Buchs boten mit dem Derby am Sonntag einen attraktiven Höhepunkt. Der Parcours war einen Kilometer lang und führte über 20 Hindernisse. Darunter gab es nicht nur normale Sprünge mit fallenden Stangen, sondern auch feste Hindernisse wie Baumstämme. Ausserdem führte der Parcours über einen Wall und durchs Wasser.

Mut und Schnelligkeit sind gefragt

«Für ein Derby braucht es ein Pferd, das über alles springt und schnell ist», sagt Hanna Valenta vom Reitsportzentrum Buchs. Auch ein Stangenfehler wird in Zeit aufgerechnet. Wer also besonders schnell ritt, der konnte sich auch einen Fehler leisten. Die Derby-Doppelsiegerin Martina Guntli absolvierte den Parcours mit dem Siegerpferd Royal Rubina G in 127,8 Sekunden. Mit ihrem zweiten Pferd Royal Queen G brauchte sie 131,45 Sekunden, die zweitschnellste Zeit. Hinter ihr folgte Jennifer Hödl aus Altstätten als Dritte. Aus der Region klassierten sich zudem Katrin Sulser aus Trübbach (5. Rang) und Julia Frommelt aus Schaan (6. Rang). Die Siegerin reitet ausgesprochen gerne an Derbys mit, wie sie sagt: «Schade gibt es nicht mehr in der Region. Meine beiden Stuten kämpfen jeweils mit und man merkt ihnen die Freude an, einmal längere Strecken galoppieren zu dürfen.»

Die Klassierten auf der Ehrenrunde im Video:

Neben dem Derby fanden weitere Prüfungen in der Höhe von 75 bis 100 Zentimeter statt. Am Samstag gab es zudem eine kombinierte Prüfung. Dort mussten sich die Reiterpaare sowohl auf dem Dressurviereck als auch im Springparcours beweisen. Die Organisatorin Hanna Valenta zeigte sich mit dem unfallfreien Turnierverlauf zufrieden. «Es war ein schönes Turnier. Etwas mehr Nennungen hätten es noch schöner gemacht.»