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Der Unihockeyclub Rangers Grabs-Werdenberg braucht Köpfchen, um das Saisonziel zu erreichen

Der UHC Rangers Grabs-Werdenberg darf sich im Playoff-Kampf nicht auf physische Mittel allein verlassen.
Robert Kucera
Trainer Tobias Frehner (links) und Captain Hans Sturzenegger blicken optimistisch auf die neue 2.-Liga-Saison. (Bild: Robert Kucera)

Trainer Tobias Frehner (links) und Captain Hans Sturzenegger blicken optimistisch auf die neue 2.-Liga-Saison. (Bild: Robert Kucera)

«Die Aufstiegsplayoffs letzte Saison waren eine coole Erfahrung. Das wollen wir wieder erleben, wir wollen wieder vorne dabei sein», äussert sich Trainer Tobias Frehner. Beim Unihockeyclub Rangers Grabs-Werdenberg wird nicht um den heissen Brei geredet. Klar und deutlich wird das Ziel für die Saison 2019/20 formuliert.

«Wir geben alles, um wieder in die Playoffs zu kommen»,

lautet die Kampfansage an die Adresse der Konkurrenten.

Die Rangers haben Platz zwei ins Visier genommen. Diese Saison will man ausserdem die Playoffs regulär erreichen – ohne Nachrücken, weil eine andere Mannschaft nicht aufsteigen will oder darf.

2.-Liga-Gruppe ist stärker geworden

12 von 18 Partien hat Grabs in der letzten Spielzeit gewonnen. Um das Ziel zu erreichen, muss dieser Wert aber übertroffen werden. «Jeden Gegner mindestens einmal schlagen, am besten gegen alle zweimal gewinnen», gibt Frehner die Marschrichtung vor. Dass die Rangers oder sonst ein Team die Gruppenphase dominiert und durchmarschiert, sei laut dem Trainer nicht zu erwarten

«Wir wissen, dass der Weg zum Ziel nicht einfach ist. Letzte Saison gab es happige Spiele – und diese Saison wird es bestimmt nicht einfacher.»

Tobias Frehner sieht neben den Werdenbergern die zweiten Mannschaften aus Sarganserland und Alligator Malans, die 1.-Liga-Absteiger Frauenfeld und Bazenheid sowie Appenzell alle auf Augenhöhe. Zwischen Rang eins und sechs scheint vor dem Saisonstart alles möglich.

«Die 2. Liga ist stärker geworden. Das gibt enge Matches und mehr Emotionen. Man kann sich über mehr aufregen, aber es gibt auch mehr zum Freuen», umschreibt Frehner.

Die Rangers aus Grabs verbessern in den Trainings nicht nur ihre Fertigkeiten am Stock, sie büffeln auch ordentlich Kondition. (Bild: Robert Kucera)

Die Rangers aus Grabs verbessern in den Trainings nicht nur ihre Fertigkeiten am Stock, sie büffeln auch ordentlich Kondition. (Bild: Robert Kucera)

Kämpfen, laufen, spielen sind nicht das Problem

Starke Gegner warten auf die Rangers. Und diese werden die Grabser nicht wie Liga-Azubis behandeln. «Unser Gegner wissen mittlerweile, dass sie gegen uns an die Säcke müssen. Niemand wird uns unterschätzen», hält Frehner fest.

Die Liga ist im Bilde, wie man zu spielen hat, um gegen die Rangers zu punkten. Die Umsetzung ist aber nicht ohne, wie der Trainer erklärt: «Wir spielen kampfbetontes Unihockey, das laufintensiv ist. Der Gegner muss erst mal die Bereitschaft haben, dies auch zu bringen.»

Im physischen Bereich sind die Werdenberger bestens geschult und legen seit dem Sommer in professionell geführten Konditionstrainings nochmals eine Schippe drauf. Doch Sport ist ebenso eine mentale Angelegenheit.

«Wenn wir Rang zwei erreichen wollen, braucht es mehr Abgeklärtheit im Kopf. Das ist noch unser Problem»,

erläutert der ehemalige NLA-Spieler und Rangers-Captain Hans Sturzenegger. Wie er mit einem Lächeln umschreibt, liegen bei den Grabser Spielern Genie und Wahnsinn, respektive Mut und Dummheit, zu nahe beieinander. «Spielerisch haben wir es drauf», sagt er weiter.

«Doch wir müssen lernen, unser defensives System anzupassen.» Statt nur zu pressen, müsse man, wenn es die Situation erfordert auch mal zurückstehen – und abwarten. Neben verschiedenen Taktiken ist auch Konzentration gefragt. Trainer Frehner will diese Saison zwei Sachen nicht in einem Matchbericht lesen müssen: «Wechselfehler und die Rangers haderten mit dem Schiedsrichter.»

Rückkehr nach Grabs: Remo Tischhauser. (Bild: Robert Kucera)

Rückkehr nach Grabs: Remo Tischhauser. (Bild: Robert Kucera)

Ehrgeiziger Goalgetter ist wieder ein Ranger

Mit Blick auf seinen Kader hält Tobias Frehner fest: «Wir sind besser geworden.» Die jungen Spieler sind ein Jahr erfahrener geworden und werden, prophezeit der Trainer, einen Schritt vorwärts machen. Schmerzlich vermissen wird er Markus Ledergerber. Der Routinier war eine wichtige Teamstütze, die überall einsetzbar war.

Dafür kehrt Remo Tischhauser vom UHC Sarganserland zurück ins Werdenberg. Frehner gerät ins Schwärmen, wenn er über den Goalgetter spricht und nennt «Aufopferungswillen, Ehrgeiz, Siegeswillen und Einsatzbereitschaft» als dessen Vorzüge.

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