Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Der UHC Rangers Grabs-Werdenberg kann doch noch siegen

Das Grabser 2.-Liga-Team gewinnt auswärts bei Domat-Ems mit 5:3 und gibt die rote Laterne an die Bündner ab.
Michael Vetsch
Matchwinner mit drei Toren: Andreas Tischhauser. (Bild: Robert Kucera, Grabs, 22. September 2019)

Matchwinner mit drei Toren: Andreas Tischhauser. (Bild: Robert Kucera, Grabs, 22. September 2019)

Nach dem ersten Punktegewinn der Saison vor einer guten Woche zu Hause gegen Appenzell, ging es für den UHC Rangers Grabs-Werdenberg diesen Sonntag darum, die Leistung im Auswärtsspiel gegen den UHC Domat-Ems zu bestätigen und weitere Punkte zu sammeln. Entsprechend der Zielvorgabe starteten die Rangers mutig ins Spiel und wollten das Heimteam schon früh unter Druck setzen.

Zu Beginn des Spiels wollte dies jedoch noch nicht allzu gut gelingen. Es war eine minutenlange Phase des gegenseitigen Abtastens, ehe Andreas Tischhauser in der 8. Spielminute nach einem Freistoss in der Offensive für den erlösenden ersten Treffer sorgen konnte. Keine Minute später hätte dann gar der zweite Treffer fallen können, ja müssen: Nach einem Bündner Ballverlust in deren Hälfte konnten die Rangers gleich zu dritt Richtung Tor stürmen – doch ging der Ball auf halber Distanz vergessen. Auch in der Folge waren es primär die Gäste aus dem Werdenberg, welche für Action sorgen konnten. Doch weitere Treffer fielen im Startdrittel nicht.

Auf starkes Mitteldrittel folgte das Zittern

Durchgang zwei startete mit einer Strafe gegen die Grabser. Aus Gäste-Sicht eigentlich schlecht – aber effektiv verlieh diese Unterzahlsituation den Rangers zusätzliche Kräfte, welche Manuel Ottiger tatsächlich in einen Torerfolg in Unterzahl umwandeln konnte. Der Rest der Strafe war denn relativ schnell mal runtergespielt und die Grabser konnten das Zepter wieder übernehmen.

Etwas entgegen dem Spielverlauf kamen die Gegner dann zur Spielmitte nach einem Fehler im Aufbauspiel zum 1:2-Anschlusstreffer, doch wusste Tischhauser die Zwei-Tore-Führung keine Minute später wiederherzustellen. Als dann kurz vor der zweiten Pause noch eine Strafe für Domat-Ems ausgesprochen wurde, kam die Zeit von Lukas Vetsch. Innert zwei Minuten schaffte er es mit Schüssen aus dem Rückraum nicht nur die Latte, sondern auch noch ins Tor zu treffen. Nach 40 Minuten stand es also 1:4 für die Gäste aus Grabs.

Im letzten Drittel nahm man sich vor, das Spiel schnellstmöglich zu sichern, um den ersten Sieg nach Grabs mitnehmen zu können. Tatsächlich brauchten die Rangers keine Minute, bis Tischhauer erneut zuschlagen und somit das 1:5 erzielen konnte.

Wer nun jedoch meint, dass das Spiel im Anschluss gelaufen war, irrt sich gewaltig. Tatsächlich schafften es die Gegner noch bis zum 3:5 heranzukommen – und hätten wohl auch noch mehr erreichen können, da die Grabser nun unnötige Strafen einzogen und zunehmend unsicherer wurden. Es wäre auch nicht das erste Mal in der laufenden Saison gewesen, dass man einen sichergeglaubten Sieg in letzter Sekunde noch hergegeben hätte. Doch dieses Mal kam alles anders und so war nach 60 Minuten der erste Sieg im Trockenen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.