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Der Titelverteidiger triumphiert bei der Rog-Trophy in Trübbach

Die grosse Überraschung blieb an der 12. Rog-Trophy in Trübbach aus. Die Nummer eins des Turniers, Dimitri Steinmann wurde seiner Favoritenrolle gerecht und siegte im Final gegen Lukas Burkhart mit 3:1.
Robert Kucera
Zweite Teilnahme an der Rog-Trophy – zweiter Turniersieg: Dimitri Steinmann, die aktuelle Nummer zwei der Schweiz. (Bild: Robert Kucera)

Zweite Teilnahme an der Rog-Trophy – zweiter Turniersieg: Dimitri Steinmann, die aktuelle Nummer zwei der Schweiz. (Bild: Robert Kucera)

Im Final der 12. Rog-Trophy in Trübbach wankte der Favorit nur einmal kurz. Dimitri Steinmann vom SC Sihltal, seines Zeichens Nummer zwei der Schweiz, zog auf dem Weg zum Sieg einen schwachen dritten Satz ein. Ansonsten hatte er im Endspiel gegen Lukas Burkhart (Pythons Kriens), aber auch während des ganzen Turniers, alles im Griff. Mit 3:1 siegte der 21-Jährige und hat den Titel vom Vorjahr erfolgreich verteidigt.

«Es ist immer cool, hier zu spielen»

«Es ist immer schön, wenn man gewinnt und den Erwartungen gerecht wird, wenn man als Nummer eins gesetzt ist», fasst Steinmann seine Zufriedenheit zusammen. Mit zwei Siegen bei zwei Teilnahmen darf man schon fast von einem Lieblingsturnier sprechen. «Es ist immer cool, hier zu spielen», sagt der Sieger und hebt besonders das gute Umfeld sowie die Arbreit des Organisators Roger Baumann hervor.

Im Court trat Dimitri Steinmann meist dominant und sicher auf. Dennoch musste er sowohl im Halbfinal, gegen seinen Teamkollegen vom SC Sihltal, Andreas Dietzsch, als auch im Final über vier Sätze gehen. Gegen Burkhart spielte der Zürcher von Beginn weg konzentriert und konsequent, lag nach zwei Sätzen mit 11:4 und 11:3 in Front. Doch die klaren Satzgewinne hatten einen unangenehmen Nebeneffekt. «Mein dritter Satz war schwach. Ich spielte zu passiv.» Steinmann fühlte sich, wie er sagt, etwas zu sicher. «So geht es nicht», übte er denn auch Selbstkritik und betonte, dass auch auf diesem Niveau der besser klassierte Spieler konzentriert bleiben müsse und es nun mal keine lockeren Siege gäbe.

Angriff auf die Top 50 der Welt

«Im vierten Satz habe ich wieder gut gespielt. Ich bin aktiver geworden, bei den ersten Punkten ging ich sofort nach vorne, ich griff jeden Ball an», erläuterte er. Mit unwiderstehlichen Angriffsbällen, mit viel Druck und hoher Präzision geschlagen, überfuhr er Burkhart förmlich. Nach dem 7:11 im dritten Satz gewann Steinmann nun mit 11:4.

Mit den drei Sätzen, die er gewonnen hat, ist der Turniersieger zufrieden. Tritt er im Court so auf, hofft Steinmann, sein Ziel für 2019 zu erreichen. «Ich will in die Top 50 der Welt.» Zurzeit belegt er einen Rang um Position 70 herum. Steinemann sagt:

«Das Jahr hat gut angefangen. So kann es weiter gehen.»

Werdenberger mit engagierten Auftritten

Gar fünf Sätze wurden im Kampf um Platz drei gespielt. Letztlich setzte sich hier Patrick Miescher (Panthers Kriens) nach einem 0:2-Rückstand gegen Andreas Dietzsch noch durch. Das Endergebnis lautete 7:11, 8:11, 11:4, 11:6 und 11:8. Einen feinen fünften Platz erkämpfte sich Turnierorganisator Roger Baumann und war somit klar der beste Werdenberger. Der Spieler des SRC Vaduz gab gegen Livio Catenazzi (Pilatus Kriens) zwar den ersten Satz noch mit 9:11 ab. In den folgenden Durchgängen war er aber am Drücker und schloss die Offensivaktionen konsequenter ab als sein Gegner. Baumann setzte sich 3:1 (9:11, 11:4, 11:8, 11:5) durch. Im Tableau der Erstrunden-Verlierer kam es zu einem harten Final-Fight.

Der Wartauer Marcel Rothmund (SRC Vaduz) warf sich voll ins Zeug, gab keinen Ball vorzeitig verloren. Doch am Ende setzte sich der Favorit Sven Stettler von Vitis Schlieren durch und belegte mit einem 3:1-Sieg (11:3, 11:8, 13:15, 11:5) letztlich Platz neun. Mit grosser Befriedigung hielt Rothmund nach dem Match aber fest, dass sein Ziel, einen Satz zu gewinnen, geglückt sei.

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