Der Skiclub Buchs wich für seinen Kinderskikurs vom eigenen Malbun in den Liechtenstein Malbun aus

Der Kinderskikurs des SC Buchs war nach kurzer Zeit ausgebucht. Die Kinder feilten in den Kategorien Mini, Midi und Maxi an ihrer Technik und massen sich zum Schluss in einem Rennen.

Drucken
Teilen
Gut vorbereitet ist halb gewonnen: Kinder und Leiter des SC Buchs erlebten einen vielseitigen Ski- und Snowboardkurs.

Gut vorbereitet ist halb gewonnen: Kinder und Leiter des SC Buchs erlebten einen vielseitigen Ski- und Snowboardkurs.

Bilder: PD

(pd) Im Vergleich zu den Vorjahren gab es eine Änderung beim traditionell in der Sportwoche stattfindenden und äusserst beliebten Ski- und Snowboardkurs des Skiclub Buchs. Aufgrund rückläufiger Anmeldungen in der Sparte Snowboard und des Fehlens eines Snowboardleiters wurde entschieden, den Kurs als reinen Skikurs anzubieten. Der Kurs war dennoch nach kurzer Zeit ausgebucht.

Der langjährige Kursorganisator und Skiclub Präsident, Pascal Lechner, plante von Beginn an zweispurig. Schnell war klar, dass die Ausgabe 2020 im Liechtensteiner Malbun stattfinden wird. Nicht dabei war das beliebte Löwen-Maskottchen Simba; dieses verreiste wetterbedingt in wärmere Gefilde.

Zwei erfahrene Kursleiter für jede Gruppe

Am Montagmorgen, 3. Februar, fuhren zwei grosse Reisebusse ab dem Bahnhof Buchs mit den Kindern ins Liechtensteiner Malbun. Beide wurden zusätzlich von je zwei Leitern begleitet; fürs Kindeswohl war auch auf der Strasse gesorgt. Vor dem Hotel Jufa warteten der Kursorganisator Pascal Lechner sowie die restlichen Leiter und begrüssten die freudige Kinderschar.

Zwischen den Torstangen dem Ziel entgegen: Zum Abschluss des Kurses im liechtensteinischen Malbun konnte das Gelernte bewiesen werden..

Zwischen den Torstangen dem Ziel entgegen: Zum Abschluss des Kurses im liechtensteinischen Malbun konnte das Gelernte bewiesen werden..

Zur Aufteilung in die verschiedenen Stärkeklassen der «Midi», welche jedes Jahr die grösste Gruppe darstellt, musste selektioniert werden. Dies geschah mit einem Riesenslalom. Von den Augen der interessierten Leitern begutachtet wurden so vier weitere Gruppen erstellt. Jede Gruppe bekam zwei erfahrene Kursleiter zugeteilt, jedes Kind konnte so optimal lernen und profitieren. Dazu trugen die Kinder farbige Westen, die Gruppenzugehörigkeit war so schnell erkennbar.

Das Wetter zeigte all seine Seiten. Dauerregen, kalter Wind und viel Neuschnee an den ersten drei Kurstagen, Sonnenschein an den letzten Tagen. Alle Kinder und Leiter waren hart im Nehmen und meisterten diese Wettererlebnisse tapfer.

Überall wurde fleissig an der Technik gefeilt

Die «Mini» erlernten fleissig die Grundkenntnisse, Bremsen und Kurven fahren. Fortschritte konnten schnell festgestellt werden. Auch das Skiliftfahren war schnell erlernt. Strahlende Kinderaugen zeigten unmissverständlich – auch bei Dauerregen – ihren Stolz, wenn das Ende des Skilifts oder nach erfolgreicher Talfahrt, das Ende der Skipiste erreicht wurde. Die «Midi» und «Maxi» waren bereits im «Täli» unterwegs.

Überall wurde an der Technik gefeilt, Übungen mit oder ohne Skistöcke, Rückwärtsfahren, paralleles oder gar rhythmisches Kurzschwingen trainiert und auch das «Powdern» im Tiefschnee. Enge Passagen, wie der «Hexenwald», wurden gekonnt befahren. Das Sareis wurde auch erkundet; eine kleine «Midi»-Gruppe gelangte in die Gegend Hocheggund und meisterte die schwarze Piste bravourös.

Die «Mini» übten an Mini-Kippstangen ihre ersten Rennversuche, die «Midi» und «Maxi» an den grossen Kippstangen. Nach wenigen Läufen und fachkundigen Instruktionen waren Fortschritte sichtbar.

Viele Anfeuerungsrufe vom Pistenrand

Die «Mini» durften zum Ende der Woche mit dem Sessellift fahren und das Gebiet Täli erkunden. Das Mittagessen fand in zwei Durchgängen im Jufa statt. Täglich fünf verschiedene Salate und ein täglich wechselnder Hauptgang verwöhnten alle. Dazu gab es frisches Wasser, Punsch oder Sirup.

Das während der Kurswoche geübte Riesenslalom-Fahren konnten die Kinder am Samstag vor einem grossen Publikum aus Eltern, Verwandten, Freunden usw. präsentieren. Die Leiter hatten dazu in der Schneeflucht einen Riesenslalom ausgeflaggt. Nach den Leitern als Vorfahrer, waren als Erstes die «Mini» am Start. Mit viel Einsatz wurde die ausgesteckte Rennpiste möglichst schnell und sturzfrei bewältigt. Dies unter lauten «Hopp»–Anfeuerungen der vielen Zuschauer. Anschliessend fuhren die Kategorien «Midi» und «Maxi» ihr Rennen. Danach wurden die Kinder mit einem Hotdog sowie Getränken belohnt.

Um 13.30 Uhr startete das Rangverlesen. Nach den Dankesworten an die Sponsoren durch den OK-Präsidenten, Pascal Lechner, führte Karin Hofmänner durch das Rangverlesen. Alle Kinder verdienten sich eine Medaille als Auszeichnung und als Erinnerung ein T-Shirt. Eine tolle, sehr abwechslungsreiche und unfallfreie Kurswoche ging zu Ende.

Die Podestplätze belegten: Mini: 1. Nicola Rohrer, 2. Nico Bachmann,
3. Filip Vucetic Midi: 1. Rafael Sturzenegger, 2. Patricia Vetsch, 3. Maxima Steiner Maxi: 1. Christian Vetsch, 2. Luca Schmid, 3. Alessio Schmid.