Der Ringerclub Oberriet-Grabs strebt den Ligatitel an

Nachdem der Ringerclub Oberriet–Grabs (RCOG) das Team Wallis am letzten Wochenende im ersten Finalkampf auswärts deutlich mit 27:9 besiegte, gilt es diesen Samstag um 19 Uhr in Oberriet den Vorsprung zu verteidigen. Mit dem Schweizer-Meister-Titel der zweithöchsten Liga würde man sich für den Aufstiegskampf gegen Schattdorf qualifizieren.

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Ein wichtiger Kämpfer für den RCOG: Andri Vishar (im blauen Dress) wird bei einem Einsatz in Oberriet vollen Einsatz geben. (Bild: PD)

Ein wichtiger Kämpfer für den RCOG: Andri Vishar (im blauen Dress) wird bei einem Einsatz in Oberriet vollen Einsatz geben. (Bild: PD)

(PD) Nach dem Kantersieg in der vergangenen Woche stellt sich nun zurecht die Frage, ob das Team Wallis noch einmal alles auf Sieg setzt und seine Kaderringer und Doppellizenzen aufstellt – oder Athleten wie Dimitar Sandov, Isa Usupov, Marco Riesen und Timo Zeder an den anstehenden Halbfinals in der Nationalliga A ringen lässt. Da dies zum jetzigen Zeitpunkt noch ungewiss ist, lohnt es sich für die RCOG–Verantwortlichen nicht zu taktieren, und so wird man auch am Samstag in der Bildstöckli-Halle in Oberriet mit einer kompletten Aufstellung antreten. Es ist noch unsicher, wen man auf Ostschweizer Seite ins Rennen um den Liga-Titel schickt.

Viele Varianten dank flexibler Ringer

Im Leichtgewicht scheinen nicht viele Variationen möglich, doch ab 70 Kilogramm aufwärts drängen sich einige Ringer für den entscheidenden Kampf auf. Die drei Grecospezialisten Flavio Freuler, Andreas Vetsch und Maurus Zogg zeigten diese Saison mehrfach, dass man sie auch mühelos im freien Stil einsetzen kann. Gleiches gilt für den im Freistil erfolgreichen Nicolas Steiger im griechisch-römischen Stil.

Auch bis 130 Kilogramm stehen für die Gastgeber erneut gleich drei Optionen bereit. Youngster Janosch Kobler, Routinier Andri Vishar und Valdrin Istrefi konnten diese Saison durchs Band überzeugen, wodurch auch hier eine Art Luxusproblem herrscht.