Der Ringerclub Oberriet-Grabs bestreitet ersten Finalkampf in Martigny

Der Ringerclub Oberriet-Grabs strebt den Aufstieg in die höchste Schweizer Liga an.

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Ein starker Gegner wartet: Die Ringer des RCOG wollen auch heute im Halbfinale die Arme hochreissen können. Bild: PD

Ein starker Gegner wartet: Die Ringer des RCOG wollen auch heute im Halbfinale die Arme hochreissen können. Bild: PD

(pd) Nach dem souveränen Heimsieg im zweiten Halbfinalkampf am letzten Wochenende gegen Ufhusen wartet nun im Finale der Challenge League das Team Wallis. Die erstarkte Westschweizer Kampfgemeinschaft machte mit zwei ungefährdeten Siegen im Halbfinale auf sich aufmerksam.

Vor dem Halbfinalrückkampf standen die RCOG-Ringer am letzten Wochenende mit einer Vier-Punkte-Führung aus dem Hinkampf da. Allen war bewusst, dass es noch einmal vollen Einsatz braucht, um die Zentralschweizer zu besiegen. So kam es, dass die Rheintaler ihr vorhaben in die Tat umsetzten und gleich acht von zehn Partien für sich entschieden. Der Endstand von 29:11 Punkten bedeutete somit die Qualifikation für das Finale der Swiss Winforce Challenge League.

Der Gegner hat starke Kämpfer in seinen Reihen

Auch die Walliser, aktueller Gegner des RCOG, schafften den Sprung ins Finale mit Bravour. Ein 23:16-Heimsieg und das 13:21 im Rückkampf über Halbfinalgegner Brunnen besiegelten, dass die Walliser nun heute gegen den RC Oberriet-Grabs antreten.

Seit gut zwei Jahren gibt es die Kampfgemeinschaft, welche sich Team Valais nennt, nun schon. Ein Zusammenschluss der beiden Ringerclubs aus Illarsaz und Martigny führten zur Bildung der momentan stärksten Westschweizer Mannschaft. Nebst eigenen Trümpfen wie Kaderringer und EM-Medaillengewinner Dimitar Sandov, Tanguy Darbellay, Théry Chardonnens und Isa Usupov können die Romands auf ordentliche Unterstützung aus der ganzen Ringerschweiz zählen. Zum einten wären da zwei schlagkräftige Doppellizenzen, welche sich die Verantwortlichen der letztjährigen Zweitplatzierten ergattern konnten. Dany Kälin aus Einsiedeln, sowie Timon Zeder der RC Willisau Lions können beide auf Erfahrungen in der höchsten Schweizer Liga zurückgreifen. Auch zwei Transfer aus Genf sowie der Clubwechsel von Marco Riesen der RCW Lions verstärken das Team. Riesen kämpfte an mehreren Olympiaqualifikationsturnieren und erreichte 2014 Rang 2 an den Militärweltmeisterschaften in den USA.

Aufgrund eines sehr breiten und starken Kaders gelten die Walliser somit als Favorit vor dem ersten Finalkampf. Trotzdem versuchen die Ostschweizer auch mit angeschlagenem Team erneut erfolgreich zu sein. Sollte sich der Ringerclub Oberriet-Grabs gegen die Walliser durchsetzen, darf sich der Verein auf einen Aufstiegskampf mit dem Letztplatzierten der Nationalliga A freuen.