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Der Rhein wurde innert weniger Stunden zum reissenden Strom

Schlammbraune Wassermassen stürzen das Rheintal hinunter Richtung Bodensee. Im Fluss sind keine Kies- und Sandbänke mehr auszumachen, denn der Wasserstand des Rheins ist hoch wie schon lange nicht mehr.
Heini Schwendener
Der Rhein, der vor wenigen Tagen noch ruhig dahinfloss, ist durch die heftigen Regenfälle in Graubünden zum reissenden Strom geworden. Das Bild entstand bei der Buchser Eisenbahnbrücke. (Bild: Heini Schwendener)

Der Rhein, der vor wenigen Tagen noch ruhig dahinfloss, ist durch die heftigen Regenfälle in Graubünden zum reissenden Strom geworden. Das Bild entstand bei der Buchser Eisenbahnbrücke. (Bild: Heini Schwendener)

Im Werdenberger Lied wird der Rhein besungen «als flüssigs Silberband», das «durch Feld und Oue goht». Derzeit stimmt beides so gar nicht. Der Rhein präsentiert sich nämlich nach den heftigen Regenfällen in Graubünden wie hier in Buchs als schlammfarbiges, Hochwasser führendes Ungetüm. Dessen Wassermasse «goht» nicht durch das Rheintal, sondern sie absolviert ihren Weg zum Bodensee als reissender Strom.

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