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OK-Präsident Diego Forrer zum Rheintal-Oberländer Verbandsschwingfest: «Der künftige König nimmt hier teil»

Der OK-Präsident des Rheintal-Oberländer Verbandsschwingfests in Grabs, Diego Forrer, ist äusserst angetan vom Teilnehmerfeld. Nur der oberste Adelstitel dieses Sports fehlt – doch einigen gehört diesbezüglich die Zukunft.
Robert Kucera
Paukenschlag am 30. März 2014: Der erst 16-jährige Samuel Giger aus Ottoberg entscheidet in Grabs das Rheintal-Oberländer Verbandsschwingfest für sich. Archivbild: Robert Kucera

Paukenschlag am 30. März 2014: Der erst 16-jährige Samuel Giger aus Ottoberg entscheidet in Grabs das Rheintal-Oberländer Verbandsschwingfest für sich. Archivbild: Robert Kucera

9 von 13 möglichen Eidgenossen, alles Schwinger von Format also, werden am Rheintal-Oberländer Verbandsschwingfest in Grabs antreten. Auch wenn im Vorfeld von den grossen zwei – Armon Orlik und Samuel Giger – am häufigsten die Rede ist: Das Teilnehmerfeld ist recht ausgeglichen. Die Zahl der Siegesanwärter am Sonntag, 31. März, (Verschiebedatum 7. April) ist somit gross.

OK-Präsident Diego Forrer ist sehr stolz, so viele Spitzenschwinger im Werdenberg begrüssen zu dürfen. «Ich bin sehr zufrieden. Die Besetzung des Verbandsschwingfests darf sich absolut sehen lassen», sagt er. Wie es aussieht, wird nur das Nordostschweizer Schwingfest prominenter besetzt sein. Von den Namen her kann nicht mal das Kantonale Schwingfest mit dem Rheintal-Oberländer Verbandsschwingfest mithalten.

Was dem Fest in Grabs noch fehlt, ist ein König.

«Nöldi Forrer hat noch bis Sonntagmorgen,
9 Uhr, Zeit, sich anzumelden»

sagt der OK-Präsident mit einem Schmunzeln im Gesicht. «Es wäre schön, wenn Forrer doch noch kommen würde.» Doch warum in der Vergangenheit schwelgen, wenn doch die Zukunft so rosig ist? Diego Forrer ist überzeugt: «Der künftige König nimmt hier teil. Da bin ich mir fast sicher.» Giger und Orlik sind dieses Jahr reif, die Dominanz der Berner zu durchbrechen. «Wir haben Freude, in der Nordostschweiz wieder zwei so starke Schwinger zu haben.» Doch werden beide den Sieg in Grabs mit letzter Vehemenz anstreben? Denn noch nie gewann ein Schwinger das Rheintal-Oberländer Verbandsschwingfest und das «Eidgenössische» im selben Jahr ...

Die Werdenberger Blicke sind auf Kjetil Fausch gerichtet

Die letzten drei Austragungen des Verbandsschwingfests entschied Armon Orlik für sich. Vom Thron stürzen, so mutmasst OK-Präsident Diego Forrer, könne ihn am ehesten Samuel Giger, gefolgt von den erfahrenen Daniel Bösch und Michael Bless. Die Ausgangslage ist offen. Es steht einzig fest, dass die Rheintal-Oberländer weiterhin auf einen Heimsieg warten müssen. Dies gilt auch für den Werdenberger im Team, Kjetil Fausch.

«Uns vom OK freut es, dass ein ambitionierter Werdenberger im Sägemehl steht. Wir freuen uns auf jeden Kampf von ihm. Wir werden ihn sicher anfeuern. Mit etwas Einteilungsglück kann er sehr weit nach vorne kommen», so Forrer. Der OK-Präsident würde sich freuen, wenn die Blicke am Verbandsschwingfest nicht nur auf Orlik oder Giger gerichtet wären, sondern auch auf den 23-jährigen Fausch.

Auf der anderen Seite tut es aber auch weh, nur einen einzigen Werdenberger in Aktion zu sehen. Schwingen habe, so Diego Forrer, keine so grosse Tradition wie das Ringen. Da bleibt nur eines übrig:

«Feste organisieren. Auf diese Weise dem Volk spüren lassen, was Schwingen ist und so Kinder und Jugendliche für diese Sportart begeistern.»

Das hat in jüngster Vergangenheit bereits genützt. Denn an den Buebeschwingen nehmen von Jahr zu Jahr mehr Kinder und Jugendliche aus dem Werdenberg teil – und dies erst noch erfolgreich. Es dauert aber noch eine Weile, bis aus den Zweig-Gewinnern von heute die Kranzträger von morgen werden.

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