Der Handballclub Büelen Nesslau will mit Quantität und Qualität für prickelnde Atmosphäre in der neuen Saison sorgen

Aus zwei mach eins beim HC Büelen Nesslau. Ein grosser Kader nimmt die neue 4.-Liga-Saison in Angriff. Das Saisonziel heisst: Spass haben.

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Im Team des HC Büelen Nesslau ist Quantität und Qualität vereint: Die jungen und die etwas weniger jungen Spieler wollen in der neuen 4.-Liga-Saison gemeinsam viel Spass haben.

Im Team des HC Büelen Nesslau ist Quantität und Qualität vereint: Die jungen und die etwas weniger jungen Spieler wollen in der neuen
4.-Liga-Saison gemeinsam viel Spass haben.

Bild: PD

(pd) Die Saison 2020/21 wird eine ganz besondere fürs Herrenteam des HC Büelen Nesslau (HCBN) werden. Während die Rahmenbedingungen wegen Corona stets Flexibilität erfordern, dürfte immerhin das wöchentliche Bangen um einen breit gefächerten Kader der Vergangenheit angehören. Obwohl man vor einem halben Jahr noch der Meinung war, die nächste Spielzeit wiederum mit zwei Teams zu bestreiten, ist man mittlerweile froh über die beschlossene Zusammenlegung.

Coach Tom Stutz kann somit bereits im ersten Ernstkampf gegen Gelb Schwarz Stäfa von heute Samstag, 19. September, aus dem Vollen schöpfen. Das somit die eine oder andere persönliche Einsatzminute wegfallen wird, dürfte zu verschmerzen sein. Schliesslich lautet das Saisonziel auch dieses Jahr, möglichst viel Spass zu haben und gemeinsam eine prickelnde Atmosphäre während der Spiele zu erzeugen.

Generationentreffen auf dem Spielfeld

Der HCBN möchte diese Saison aber dennoch nicht nur bei der Quantität überzeugen. Auch qualitativ hat das Team einiges zu bieten. So sind der Mannschaft alle Spieler jenes Teams erhalten geblieben, welches von Dezember 2019 bis März 2020 zehn Siege in Folge realisierte. Doch mit Tabellenplatz eins und dem Aufstieg vor Augen, platzte Corona in die Glückseligkeit.

So wird das junge Team nun ein zusätzliches Jahr in der
4. Liga viele, nach wie vor äusserst wertvolle, Erfahrungen sammeln. Der Mannschaft gehören zudem auch die unverwüstlichen Routiniers Giorgio Frei, Roger Wälli und Mathias Wottka an, die zusammen schon über 150 Lebensjahre in die Statistik einbringen.

Zuletzt bleiben noch jene Spieler, die man in diesem jungen Verein als «junge Routiniers» bezeichnen könnte. Nachdem ein Grossteil der ersten Nesslauer Handballgeneration die Entwicklung der zuvor erwähnten Spieler in den letzten Jahren mitgestalten konnte, ist es umso reizvoller, von nun an gemeinsam auf dem Feld zu stehen.

Mit gutem Gewissen Handballspiele austragen

Auch den Heimspielen blickt Präsident Marco Tschirky optimistisch entgegen. Die Vorfreude, endlich wieder Ernstkämpfe in Nesslau durchführen zu können, ist riesig. Das hierfür benötigte Schutzkonzept wurde in den letzten Tagen finalisiert, man kann nun guten Gewissens wieder Gästeteams und hoffentlich ebenfalls viele Fans in der Büelenhalle begrüssen.

Während die Nachwuchsteams bereits im September die heimische Halle beleben, werden die Herren am 17. und 24. Oktober ihre ersten Heimspiele der Saison austragen.