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«Der gute Stall»: Natürliches Umfeld für Pferde in Sax geschaffen

Die Pferdepension von Werner Hanselmann wurde mit einer Plakette ausgezeichnet.
Adi Lippuner
Die Pferde fühlen sich im grossen Hof mit verschiedenen Futterstellen und den angeschlossenen Liegeplätzen sichtlich wohl. Bilder: Adi LippunerDie Pferde fühlen sich im grossen Hof mit verschiedenen Futterstellen und den angeschlossenen Liegeplätzen sichtlich wohl. Bilder: Adi Lippuner
Die Pferde fühlen sich im grossen Hof mit verschiedenen Futterstellen und den angeschlossenen Liegeplätzen sichtlich wohl. Bilder: Adi LippunerDie Pferde fühlen sich im grossen Hof mit verschiedenen Futterstellen und den angeschlossenen Liegeplätzen sichtlich wohl. Bilder: Adi Lippuner
Die Pferde fühlen sich im grossen Hof mit verschiedenen Futterstellen und den angeschlossenen Liegeplätzen sichtlich wohl. Bilder: Adi LippunerDie Pferde fühlen sich im grossen Hof mit verschiedenen Futterstellen und den angeschlossenen Liegeplätzen sichtlich wohl. Bilder: Adi Lippuner
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Natürliches Umfeld für Pferde

Die Pensionspferde in der Gmeinewis in Sax fühlen sich sichtlich wohl. Sie leben in einer Gruppe, haben viel Platz, zahlreiche Fressstellen, die Möglichkeit für einen 800 Meter langen Rundgang und Liegeplätze, auf denen sich die Tiere gerne niederlassen. All dies wurde mit der Plakette «Der gute Stall» ausgezeichnet. Werner Hanselmann und sein Sohn Oliver sehen darin die Bestätigung, dass sie zum Wohle der Pferde und der Pensionäre auf gutem Weg sind.

Bereits zum dritten Mal wurde diese Auszeichnung in Zusammenarbeit der Fachzeitschrift «Schweizer Bauer», dem «Pferd» und «Kavallo» gemeinsam durchgeführten Stallwettbewerb für vorzügliche Einzelhaltung, Zuchtbetrieb und Altersweiden nach einem, vom Schweizerischen Nationalgestüt aufgestellten Kriterienkatalog vergeben. Bewertet wurden Stallfläche, Hygiene, Fütterung, Infrastruktur und vorhandene Extras. Die ausgezeichneten Betriebe liegen zwischen dem Kanton Bern und dem Münstertal in Graubünden. Werners Pferdepension in Sax ist als einzige in der Region zum Zug gekommen.

Mit einst belächelter Idee zum Erfolg

Bis zur Pferdehaltung, wie sie heute auf dem Hof in der Gmeinewis in Sax angeboten wird, war ein weiter Weg. Vater Werner Hanselmann erklärt bei einem Besuch auf dem Hof, dass im Jahr 1994 ganz klein, mit wenigen Boxen für Pensionspferde begonnen wurde. «Für mich war es ein Zusatzerwerb zum bestehenden Milchwirtschaftsbetrieb.» Dann habe er, über ein Inserat, den Kontakt zu Pascale Hagmann gefunden. Die Tierfreundin war auf der Suche nach einer Möglichkeit, Pferde so zu halten, wie sie in der freien Natur leben.

Dies bedeutete weg von der Einzelboxenhaltung, hin zu Gruppen, verbunden mit genügend Auslauf, Liegeflächen und der Möglichkeit, dass die Pferde unter sich die sozialen Kontakte pflegen können. «Ich stand der Idee skeptisch gegenüber und liess mich nicht sofort überzeugen,» blickt Oliver Hanselmann zurück. Auch die Pensionäre seien nicht leicht zu überzeugen gewesen, viele lächelten über die damaligen Ideen. Heute sei er dankbar, dass sich sein Vater nicht nur von der natürlichen Haltungsform überzeugen liess, sondern auch eine Lebensgefährtin fand. «Leider ist meine Lebenspartnerin vor zwei Jahren gestorben, aber ihre Vorstellungen rund um die Gruppenhaltung der Pferde haben wir umgesetzt und sind dabei, diese immer weiter zu verbessern,» so Werner Hanselmann.

Die Pferde, welche die inzwischen ausgezeichnete Gruppenhaltung in Sax geniessen dürfen, gehören Besitzerinnen und Besitzern aus der Region. «Diese sind fast täglich auf dem Hof, es ist aber kein Problem, wenn das Pferd einmal nicht geritten wird, denn die Bewegungsmöglichkeiten sind, dank unserer Infrastruktur, gegeben und dies wissen die Besitzer zu schätzen,» so Werner Hanselmann.

Wohlfühlklima für Pferde geschaffen

Ein Blick in den geräumigen Auslauf zeigt, dass die Pferde sich weder von den Geräuschen des Umbaus, der aktuell auf dem Hof vorgenommen wird, erschrecken noch davor, dass die Besucherin zwischen ihnen hindurch geht.

Ganz ruhig zupfen die Pferde ihr Raufutter aus den bereitliegenden oder hängenden Netzen, stehen im Schatten oder begeben sich zu den Liegeplätzen. «Die Ruhe in der Gruppe, das weitläufige Areal und die unterschiedlichen Bodenbeläge tragen zum Wohlbefinden jedes einzelnen Tieres bei», sind Werner und Oliver Hanselmann überzeugt.

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