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Der Grabser Pascal Eggenberger will mit der Stihl MS500i unter die besten Zehn

Im Rahmen der nationalen Forstmesse Luzern findet am Donnerstag und Freitag zum 11. Mal die Schweizer Meisterschaft im Holzhauerei-Wettkampf statt. Hoffnungen auf eine gute Klassierung macht sich auch Pascal Eggenberger aus Grabs.
Armando Bianco
Präzision ist gefragt: Forstwart Pascal Eggeberger nimmt Mass mit der Motorsäge. (Bild: PD)

Präzision ist gefragt: Forstwart Pascal Eggeberger nimmt Mass mit der Motorsäge. (Bild: PD)

Die Disziplinen heissen Motorsägevorbereitung, Fällen eines Baumes, Kombischnitt, Präzisionsschnitt und Entasten. Bei ersterem geht es darum, die Sägeeinrichtung in möglichst kurzer Zeit zu zerlegen und wieder zusammenzusetzen. Bei letzterem müssen die Wettkämpfer innerhalb von 30 Sekunden eine bestimmte Anzahl Äste von einem Stamm so absägen, dass einerseits der Stamm nicht verletzt wird und andererseits keine Stummel stehen gelassen werden.

Um in all diesen Kategorien möglichst gut abzuschneiden, hat Pascal Eggenberger diesen Sommer fast jeden Tag nach Feierabend und an den Wochenenden trainiert. Die Schweizer Meisterschaft ist für das Mitglied des Nationalteams der Saisonhöhepunkt, dafür hat er zielstrebig trainiert. Der gelernte Forstwart ist seit Dezember 2015 bei der Melioration der Rheinebene angestellt.

Jeden Tag nach Feierabend trainiert

Wettkämpfe bestreitet der Grabser seit seinem 2. Lehrjahr im 2012. Er hat auch einige Erfolge vorzuweisen. Im September 2016 beispielsweise ging er als Sieger unter 22 Forstwarten am Kantonalen Holzerwettkampf in Oberbüren hervor – auf dem zweiten Platz folgte sein Vater Martin Eggenberger. Von ihm bekommt er ab und zu Unterstützung im Training, das geschulte Auge des Vaters kann helfen, sich in Nuancen zu verbessern.

"Eigentlich wissen wir ziemlich genau, was in den Wettkämpfen von uns verlangt wird, deshalb kann man seine Leistung im Training recht gut einschätzen"

«Eigentlich wissen wir ziemlich genau, was in den Wettkämpfen von uns verlangt wird, deshalb kann man seine Leistung im Training recht gut einschätzen», sagt Pascal Eggenberger im Gespräch mit dem W&O. Mit Blick auf den Wettkampf heute und morgen kann er deshalb von sich sagen, dass seine Form gut ist. «Mein Ziel ist ein Platz unter den besten Zehn», lautet seine Ansage.

Ein Selbstläufer wird die Sache aber nicht, denn aufgrund seines Alters muss er heuer erstmals in der Kategorie der Profis antreten, nachdem er zuvor als 24-Jähriger noch als Junior galt. Jeder Kanton stellt vier Forstwarte, welche sich im Einzel- und im Teamwettkampf messen. Pascal Eggenberger tritt mit dem Modell MS500i der Marke Stihl an. Von diesem Hersteller erhielt er Material gesponsert für die Wettkampfvorbereitung

Qualifikation für die WM als nächstes Ziel

Die Wettkämpfe in Luzern sollen vor allem auch zeigen, dass der Forstarbeiter nach wie vor im Mittelpunkt des Arbeitsprozesses steht, auch wenn hoch technisierte Geräte mehr und mehr die Motorsäge ablösen.

Ebenfalls in diesem Jahr wird die Ausscheidung für die WM stattfinden, welche nächstes Jahr in Serbien über die Bühne geht. Ein Junior und drei Vertreter der Profikategorie werden die Schweiz nach internen Ausscheidungen an der WM vertreten. Für Pascal Eggenberger wäre die Qualifikation ein weiterer Traum, den er mit allem Ehrgeiz angehen wird. Die Familie Eggenberger hat nämlich gute Erinnerungen an die WM 2016 in Polen, als Vater Martin Eggenberger mit dem Team Liechtenstein die Bronzemedaille gewinnen konnte.

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