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Der FC Buchs und der FC Sevelen wollen für den Ligaerhalt sattelfester in der Defensive werden

Im Abstiegskampf gibt es für den FC Buchs und den FC Sevelen mit der Abwehrarbeit einen gemeinsamen Nenner auf dem Weg zum Erfolg. Der Zweitligist will disziplinierter agieren, der Drittligist freut sich über Kontinuität zwischen den Pfosten.
Robert Kucera
Zweikämpfe annehmen und als Sieger aus diesen herauszugehen ist aus Buchser Sicht ein probates Mittel, um den Niederungen der Tabelle zu entrinnen und sich dauerhaft im Mittelfeld zu etablieren. (Archivbild: Robert Kucera)

Zweikämpfe annehmen und als Sieger aus diesen herauszugehen ist aus Buchser Sicht ein probates Mittel, um den Niederungen der Tabelle zu entrinnen und sich dauerhaft im Mittelfeld zu etablieren. (Archivbild: Robert Kucera)

Der Absteiger aus der 2. Liga Interregional befindet sich eine Stufe tiefer erneut im Abstiegskampf. Unter Wert geschlagen, so äussert sich Trainer Raphael Rohrer, sei man nicht: «Letztlich lügt die Tabelle nicht. Da muss man ehrlich sein. Einige Sachen haben in der Vorrunde nicht gepasst.» Doch nun, in der Rückrunde, ist noch genügend Zeit, die Saison zu retten.

«Buchs gehört ins Mittelfeld der Liga - und dorthin versuchen wir schnellstmöglich zu kommen»

Rohrers Wunsch, was man über seine Equipe nach Saisonende sagen soll, ist klar: «Buchs hat sehr sehr attraktiven Fussball gespielt und mit 18 Punkten in der Rückrunde den Ligaerhalt geschafft.» Um diesem Wunsch gerecht zu werden, hat der Trainer in der Winterpause mit seiner Crew gleich mehrere Punkte zur Sprache gebracht.

Mehr Disziplin im Abwehrverhalten

So hat der FC Buchs ordentlich Kondition gebüffelt. «Da fehlten uns ein paar Prozent im Herbst», erklärt Rohrer. Wichtig war ihm auch das Beheben von Mängeln in der Defensive: «Wir müssen disziplinierter agieren, alle elf Spieler müssen dasselbe machen, dem Gegner wenig Chancen zulassen.» Mehr Stabilität ist also gefragt. Aber auch die mentale Komponente ist entscheidend:

«Wir dürfen uns vom ersten Gegentor nicht aus der Ruhe bringen lassen»

Noch besser wäre es, zu Null zu spielen. Um dies zu erreichen, muss sich die Abwehrleistung verbessern. Zumal Routinier Luca Ventura den Verein in der Winterpause verlassen hat. Der Kader ist, weil gleich mehrere junge Spieler Buchs ebenfalls den Rücken zugekehrt haben, nicht mehr so gross. Kein Problem für Rohrer: Er will aus der Kleinheit heraus eine Familie schaffen.

«Die Mannschaft ist intakt, das spüre ich»,

sagt der Trainer und hält fest: «Wir sind näher zusammengerückt und in den letzten Wochen ist innerhalb der Mannschaft ein guter Spirit entstanden.» Und für mehr Qualität sorgen die Zuzüge Burak Eris und Valdet Istrefi.

Jetzt fehlt dem FC Buchs nur noch eines: ein Sieg zum Rückrundenstart. «Fussball ist ein Ergebnissport. Siege sind brutal wichtig fürs Selbstvertrauen», sagt Trainer Rohrer. Und was braucht es sonst noch im Abstiegskampf? «Mehr laufen als der Gegner, Zweikämpfe annehmen und diese positiv gestalten.»

Fortschritte im mentalen Bereich erkennbar

Spricht man über den FC Sevelen der Vorrunde, fällt es einem sehr schwer Positives zu sehen. Der Tabellenletzte holte mickrige zwei Punkte in elf Meisterschaftspartien, bei einem Torverhältnis von 15:46. Und doch stirbt auch auf dem Sportplatz Schild die Hoffnung zuletzt. Denn es gibt die positive Meldung, dass der Neunte und Zehnte bloss sechs Punkte auf ihren Konten haben, der Vorletzte gerade mal fünf Zähler. Der Ligaerhalt ist nicht weit entfernt. Zumal Sevelen-Trainer Josip Matanovic sagt:

«Wir sind stärker als in der Vorrunde.»

Fortschritte erkennt er im mentalen Bereich. «Jeder ist motiviert und will zeigen, dass wir keine Mannschaft sind, die in jedem Match vier oder fünf Tore erhält», so Matanovic.

Mit sorgenvoller Miene hat Sevelen-Trainer Josip Matanovic (hinten) den Auftritt seiner Mannschaft in der Vorrunde verfolgt. Mit neuem Mut will man nun den Ligaerhalt bewerkstelligen. (Archivbild: Robert Kucera=

Mit sorgenvoller Miene hat Sevelen-Trainer Josip Matanovic (hinten) den Auftritt seiner Mannschaft in der Vorrunde verfolgt. Mit neuem Mut will man nun den Ligaerhalt bewerkstelligen. (Archivbild: Robert Kucera=

Seine Truppe will in der Rückrunde zeigen, dass auch sie torgefährlich ist und siegen kann. Die Erwartungshaltung des Trainers hoch: «Ich will eine Mannschaft sehen, die 90 Minuten lang Fussball spielt und kämpft.» Fünf Spiele gewinnen, so seine Rechnung, und der Ligaerhalt ist Tatsache. Erst recht, wenn man gegen die direkten Konkurrenten am Strich drei Punkte einfährt.

Kontinuität auf der Torhüterposition

Neuer Optimismus ist beim Fussballclub aus Sevelen zu spüren. Der Glaube, es auch ohne die «Aufstiegsjungs» zu schaffen, lebt. Erst recht, seit man im Tor auf Kontinuität setzen kann. «In der Vorrunde hatten wir keinen fixen Goalie. Vier verschiedene Personen hüteten das Tor, in Trainings standen sogar Feldspieler im Tor», nennt Matanovic ein Problem der ersten Saisonhälfte. «Doch jetzt haben wir
wieder zwei Torhüter."

«Die Mannschaft ist mit einem richtigen Goalie nun 50 % besser.»

In den Vorbereitungsspielen habe man sogleich einen positiven Effekt auf dem Feld ausgemacht.

Diese Änderung wiegt die Tatsache, dass der Kader nach drei weiteren Abgängen noch schmaler geworden ist, um ein mehrfaches auf. Für das abgewanderte Trio werden A-Junioren in die erste Mannschaft integriert. Für Josip Matanovic steht fest, dass man über sein Team zum Saisonende sagen wird, dass man mit einer guten Rückrunde dem Abstieg entgangen sei – und gute Werbung für den FC Sevelen gemacht habe.

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