Der Campus Buchs mit den Schulen NTB und BZB soll in die ganze Ostschweiz und das angrenzende Ausland ausstrahlen

In Buchs soll der Forschungs-, Bildungs- und Wirtschaftsstandort weiter gestärkt werden. Das Gebiet um die Fachhochschule NTB, das Berufs- und Weiterbildungszentrum BZB und die International School ISR wird in den nächsten Jahren aufgewertet.

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Buchs will sich weiter als Bildungs-, Forschungs- und Wirtschaftsstandort positionieren. In den nächsten Jahren soll das Gebiet Hanfland und Fegeren weiterentwickelt und neu gestaltet werden. Die Idee dazu hatte der Stadtrat bereits vor zehn Jahren, jetzt kommt neuer Schwung in die Projektidee.

Buchs will sich weiter als Bildungs-, Forschungs- und Wirtschaftsstandort positionieren. In den nächsten Jahren soll das Gebiet Hanfland und Fegeren weiterentwickelt und neu gestaltet werden. Die Idee dazu hatte der Stadtrat bereits vor zehn Jahren, jetzt kommt neuer Schwung in die Projektidee.

Marcel Senn

(pd) Die Berufs- und Fachhochschulen im Kanton St.Gallen befinden sich in Umbruch. Mit dem Zusammenschluss der NTB Buchs, der HSR Rapperswil und der FHS St.Gallen zur OST – Ostschweizer Fachhochschule ist klar, dass Buchs ein wichtiger Forschungs- und Bildungsstandort bleibt.

Weiter wurde in den letzten Tagen bekannt, dass sich die Berufs- und Weiterbildungszentren in Buchs und Sargans bis 2022 zusammenschliessen. Damit wird die Bildungsregion Süd gestärkt. Die heutigen Schulstandorte in Buchs, Salez und Sargans bleiben erhalten. Mit diesen politischen Entscheiden sind die Grundlagen für die Entwicklung des Gebiets um die Fachhochschule, das Berufs- und Weiterbildungszentrum sowie der International School geschaffen.

Durch Vernetzung gemeinsam stärker werden

Das Entwicklungspotenzial des Gebiets «Hanfland» erkannte der Stadtrat Buchs bereits vor zehn Jahren. Damals hielt er im Masterplan fest, dass der Forschungs- und Bildungsstandort zu einem Campus aufgewertet werden soll.

«Unsere Vision war es, dass ein Ort entstehen soll, an dem studiert, geforscht, gewohnt und sich amüsiert wird», erklärt der Buchser Stadtpräsident Daniel Gut. Diese Vision hat dank der jüngsten Entwicklung neuen Schub erhalten. Nebst den Bildungsinstitutionen sollen im Campusgebiet auch Übernachtungs- und Wohnmöglichkeiten vor allem für Studierende sowie ein Treffpunkt für soziale Anlässe entstehen.

Bildungs- und Forschungsinstitutionen räumlich verbunden

Mit einer Neugestaltung des Aussenraums wird die Bedeutung der Bildungsinstitutionen weiter aufgewertet. «Wir wollen die Bildung und Forschung als Standortvorteil von Buchs und zu Gunsten der regionalen Wirtschaft weiter stärken. Der Campus Buchs soll in die ganze Ostschweiz und das angrenzende Ausland ausstrahlen», sagt Daniel Gut. Geplant ist, dass die Bildungs- und Forschungsinstitutionen räumlich miteinander verbunden werden und so nochmals eine ganz andere Ausstrahlungskraft erhalten.

Technologie- und Wissenstransfer fördern

Mit dem neu entstehenden Campusquartier setzt Buchs auf die Bildung und will in die Zukunft investieren. Unter anderem soll mit der Attraktivitätssteigerung erzielt werden, dass mehr Studierende nach ihrem Abschluss in Buchs bleiben und in Technologieunternehmen beschäftigt werden oder gar solche gründen. «Dies ist ein direkter Beitrag für die Wirtschaft gegen den Fachkräftemangel», ist Stadtpräsident Daniel Gut überzeugt.

Dass den Technologie- und Wirtschaftsunternehmen die Attraktivität vom Standort Buchs bewusst ist, zeigt die aktuelle Entwicklung des angrenzenden Gebiets Fegeren. Dort entsteht derzeit ein neues Zentrum für Präzisionsindustrie. Mit der Firma Brusa siedelt sich als erstes ein weltweit tätiges Hightech-Unternehmen an.

Auch die Bevölkerung wird profitieren

Von der gesamten Entwicklung wird auch die Bevölkerung profitieren. Das Konzept sieht vor, den Campus auch ausserhalb der Schulstunden zu beleben:

«Der neu gestaltete Aussenraum und das öffentliche Restaurant sowie die gesamte Anlage wird zu einem Begegnungsort werden.»

Weiter ist vorgesehen die Verkehrsführung zu optimieren, damit Anwohnerinnen und Anwohner entlastet werden: «Wir sind weiterhin überzeugt, mit einem ganzheitlichen Projekt neue Qualitäten für das Quartier zu generieren».