Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Sarganser Markthallengenossenschaft verkleinert den Verwaltungsrat

Im ersten Jahr unter dem neuen Präsidenten Christoph Good hat die Markthallengenossenschaft Sargans-Werdenberg ein gutes Ergebnis erzielt. An der Generalversammlung gab es mehrere personelle Wechsel.
Leo Coray
Neue Leute: Präsident Christoph Good mit Hallenwirtin Karin Etter-Good, Hallenwart Martin Tischhauser und Verwaltungsrat Christoph Dürr (von links) an der Generalversammlung. (Bild: Leo Coray)

Neue Leute: Präsident Christoph Good mit Hallenwirtin Karin Etter-Good, Hallenwart Martin Tischhauser und Verwaltungsrat Christoph Dürr (von links) an der Generalversammlung. (Bild: Leo Coray)

Vor einem Jahr hatten die Mitglieder der Markthallengenossenschaft Sargans-Werdenberg entschieden, den Verwaltungsrat von zehn auf sieben Mitglieder zu verkleinern. Dies hatte zur Folge, dass an der Generalversammlung vom Dienstag in der Markthalle in Sargans Philip Bernegger (Sax), Rolf Eugster (Quarten), Leonhard Gabathuler (Azmoos) und Stefan Lendi (Wangs) zurücktraten und mit Dank verabschiedet wurden. Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurde Christoph Dürr (Gams), der schon seit einigen Monaten im Rat mitwirkt. Die Gesamterneuerungswahlen finden im nächsten Jahr statt.

Neuer Hallenwart aus Azmoos

Wie Präsident Christoph Good (Mels) den 40 Mitgliedern und Gästen mitteilte, demissionierte, wie vor einem Jahr angekündigt, Ende September letzten Jahres Karl Müller (Sargans) nach fast 30 Jahren als Hallenwart. Zu seinem Nachfolger wählte der Verwaltungsrat Martin Tischhauser (Azmoos). Nach einem knappen Jahr trat auch Hallenwirtin Felizitas Eugster (Quarten) zurück. Als neue Wirtin engagierte der Verwaltungsrat die Gastronomin Karin Etter-Good (Mels).

Im Betriebsjahr 2018 war die Markthalle Sargans an 71 Tagen gebucht, gegenüber 72 Tagen im Vorjahr. Durchgeführt wurden 68 (im Vorjahr 63) zum Teil mehrtägige Anlässe. Davon waren 40 (41) landwirtschaftliche Märkte und Veranstaltungen sowie 28 (22) kommerzielle und private Anlässe von Vereinen, Firmen und Privaten.

An den 24 Schlachtviehmärkten wurden 2384 Tiere aufgeführt. Das waren zwar 43 Tiere weniger als im Vorjahr, aber dennoch das drittbeste Ergebnis aller Zeiten. Pro Markttag wurden zwischen 53 und 151 Tiere aufgeführt.

Jahresgewinn von 2300 Franken

Die Erfolgsrechnung 2018 erreichte die Rekordzahlen von 2016 nicht ganz. Doch stieg der Betriebsertrag gegenüber dem Vorjahr von 217000 Franken auf 239000 Franken. Die landwirtschaftlichen Anlässe erbrachten 81000 Franken Einnahmen, die kommerziellen 41000 Franken und die Kantine 41000 Franken, alle deutlich mehr als im Vorjahr. Das Betriebsergebnis stieg um 7000 auf 148000 Franken. Es konnten Abschreibungen von 71000 Franken getätigt und als Jahresgewinn 2300 Franken ausgewiesen werden. Das Fremdkapital wurde um 68000 auf 1,52 Millionen Franken verringert.

Das Anteilscheinkapital der über 950 Genossenschafter stieg um 4000 auf 1,05 Mio. Franken. Wie Christoph Good in seinem ersten Jahresbericht mitteilte, hat der Verwaltungsrat im letzten Jahr nach Wegen gesucht, um die Markthalle besser auszulasten. Insbesondere sollen auch die landwirtschaftlichen Anlässe vermehrt für ein breites Publikum geöffnet und eine Festwirtschaft geführt werden. So wurde bereits am 24. Mai eine von Christoph Dürr organisierte Rindviehauktion durchgeführt. Mit 35 angemeldeten Tieren und 180 Zuschauern sei sie erfolgreich verlaufen, «und auch die Bauern waren zufrieden», sagte Dürr. Die nächste Auktion findet am 4. Oktober statt.

An Schlachtviehmärkten bessere Preise

Weiterhin im Programm steht am 7. Dezember die gemeinsam mit dem Zuchtstierenmarkt des Braunvieh-Zuchtverbands durchgeführte Zuchtviehauktion mit anschliessender musikalischer Unterhaltung und Festwirtschaft. Damit wolle man der nichtbäuerlichen Bevölkerung die Rindviehzucht näherbringen, sagte Präsident Good. Abschliessend rief er die Mitglieder auf, die alle zwei Wochen stattfindenden Schlachtviehmärkte zu nutzen. «Man bekommt nirgends bessere Preise als dort», rief der den Landwirten in Erinnerung.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.