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Nicht nur die Werdenberger Jäger sollen den Sinn der Jagd verstehen

Die Werdenberger Jäger setzten sich das ganze Jahr dafür ein, dass ihre Tätigkeit auch von der übrigen Bevölkerung verstanden wird. Geht es um die Luchspopulation, sind kritische Töne zu hören. Denn statt einen gibt es fünf Luchse auf 200 Quadratkilometer.
Adi Lippuner
Der scheidende Kassier, Marco Siegrist, die neu gewählte Kassierin, Luzia Schweizer und Präsident Josef Lenherr (von links). (Bild: Adi Lippuner)

Der scheidende Kassier, Marco Siegrist, die neu gewählte Kassierin, Luzia Schweizer und Präsident Josef Lenherr (von links). (Bild: Adi Lippuner)

Traditionsgemäss wird die Hauptversammlung der Werdenberger Jäger-Vereinigung (WJV) mit dem Spiel der Jagdhornbläser, Leitung Edi Hehli, eröffnet. Dieses Jahr traf sich die Jägerschaft in der BZB-Mensa in Buchs. Nebst den stimmberechtigten Mitgliedern war auch eine stattliche Zahl Gäste dabei.

Präsident Josef Lenherr, Gams, wand seiner Jägerschaft ein Kränzchen: «In unserer Region gab es im vergangenen Jahr keine negativen Schlagzeilen, dies ist dem korrekten Auftreten der Jägerschaft in der Öffentlichkeit zu verdanken.» Es sei auch zu begrüssen, dass die Diskussion rund um das Grossraubwild nicht in der Öffentlichkeit ausgetragen werde. Bezüglich Luchspopulation im Werdenberg war zu hören: «Der Jägerschaft wurde seinerzeit versprochen, es werde einen Luchs auf 200 Quadratkilometer geben. Heute haben wir auf der gleichen Fläche bis zu fünf Luchse, da kommen wir Jäger uns doch etwas verschaukelt vor.»

Ein abwechslungsreiches Vereinsjahr

In seinem Jahresbericht wies der Präsident auf die technischen Hilfsmittel der Jagd hin. «Eine Büchse mit guter Optik, ein Feldstecher und ein Offroad-Fahrzeug und allenfalls ein Hund reichen heute nicht mehr. Wenn aus unserer Leidenschaft eine Verpflichtung wird, muss man auch besser ausgerüstet sein. Forderungen kommen von allen Seiten auf uns zu, die Landwirtschaft will weniger Schäden an den Kulturen, der Forst fordert weniger Verbisse und neu auftretende Krankheiten sind ebenfalls eine Herausforderung für die Jagd.»

Von guter Zusammenarbeit, intensiven Übungen und schönen Prüfungserfolgen berichtete der Hundeobmann Heinz Nigg. Zudem kündigte er ein Jagdhundeseminar mit Ueli Bärtschi, einem bekannten Jagdhundefachmann an. Von Reto Siegrist, Obmann der Jagdhornbläser war zu erfahren, dass die Teilnahme an der traditionellen Hubertusmesse, insbesondere vonseiten der Werdenberger Jägerschaft, zu wünschen übrig lasse. «Wir hoffen, dass unsere traditionellen Feier am 2. November in der reformierten Kirche Sennwald gut besucht sein wird,» so Josef Lenherr. Im Bericht des Hegeobmanns Nic Wohlwend ist festgehalten, dass es dem Wald und dem Wild in der Region derzeit sehr gut gehe. «Dies bestätigte auch Dominik Thiel, Leiter Amt für Natur, Jagd und Fischerei in seinem Grusswort.

Schwarze Zahlen und neue Kassierin

Letztmals präsentierte Kassier Marco Siegrist, Salez, die Rechnung. Sie schliesst, bei Einnahmen von knapp 19 500 Franken, mit einem Einnahmenüberschuss von rund 830 Franken ab. Auch das Budget für das laufende Jahr liegt im gleichen Rahmen. Als neue Kassierin konnte Luzia Schweizer, Tierärztin aus Gams, gewonnen werden.

Mit dem Steig-Schiessen auf der St. Luzisteig, einem Gemeinschaftsanlass der Jägersektion Falknis, der Liechtensteiner Jägerschaft, des SV Triesenberg und der Werdenberger Jäger steht am 26./27 April und 5. Mai ein wichtiger Anlass bevor. Die Anwesenden wurden von Benjamin Bantli, Präsident der Vereinigte Schützengesellschaft St. Luzisteig (VSGL), umfassend über das Steig-Schiessen informiert.

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