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Marketing und Wirtschaft Buchs wollen den schlauen Fuchs wieder aufleben lassen

Eine Sammelkarte soll Kunden zum Einkaufen in Buchs animieren. Die Besucher eines Infoanlasses von Marketing Buchs und Wirtschaft Buchs reagierten vorwiegend positiv auf die neuen Ideen des Projektteams.
Corinne Hanselmann
Harry Müntener, Herbert Bokstaller, Daniel Keusch, André Tschumper und Richard Wanger (von links) gehören dem Projektteam an. (Bild: Corinne Hanselmann)

Harry Müntener, Herbert Bokstaller, Daniel Keusch, André Tschumper und Richard Wanger (von links) gehören dem Projektteam an. (Bild: Corinne Hanselmann)

Herbert Bokstaller, Präsident von Marketing Buchs, begrüsste am Dienstagmorgen rund 30 Besucher zum Informationsanlass «Shopping in Buchs» im «Buchserhof». Zusammen mit dem Geschäftsführer von Marketing Buchs, Harry Müntener, stellte er neue Ideen vor. Ein Projektteam, zusammengesetzt aus Vertretern von Wirtschaft Buchs und Marketing Buchs, hat diese in den vergangenen Monaten erarbeitet. Dem Team gehören nebst Herbert Bokstaller und Harry Müntener auch Richard Wanger, André Tschumper und Daniel Keusch an. Die geplanten Massnahmen zielen auf eine höhere Kundenfrequenz in Buchs, auf gemeinsame Aktionen und eine verbesserte Kommunikation ab.

«Wir müssen gemeinsam vorwärtsgehen», betonte Müntener. Nur über die bekannte Problematik wie Online-Handel oder niedrige Kundenfrequenz zu diskutieren nütze wenig. Das Projektteam hat sich deshalb Gedanken über eine Kampagne zur Verkaufsförderung gemacht. «Wir brauchen eine Story, um die herum wir etwas aufbauen können, das wir auch vermarkten können», so der Geschäftsführer.

«‹Der schlaue Fuchs kauft in Buchs› ist ein Slogan, den nicht wir erfunden haben. Den gab es in Buchs schon einmal vor einigen Jahrzehnten.»

Das Projektteam will ihn nun wieder aufleben lassen.

Kunden für den Umsatz in Buchs belohnen

Drei konkrete Ideen möchten Müntener und sein Team in den kommenden Monaten bereits umsetzen. Er stellte diese vor und wollte auch die Meinung der Besucher wissen. «Ein aktueller Trend, den man aus dem Detailhandel kennt, ist das Punktesammeln», so der Geschäftsführer. Deshalb soll eine Sammelkarte für Buchs realisiert werden. Damit will man Kunden für den Umsatz, den sie hier während zweier Monate generieren, belohnen. Pro 10 Franken erhalten Kunden bei den teilnehmenden Geschäften einen Fuchs-Aufkleber. Auf einer Sammelkarte haben 50 Kleber Platz – bei 500 Franken Umsatz ist sie also voll. Wenn sie voll ist, bekommt der Kunde einen Gutschein über 5 Franken. Zudem sollen Gutscheine verlost werden, was die Attraktivität der Aktion zusätzlich steigert. «Wir sind der Meinung, dass wir damit die Kundenfrequenz erhöhen und eine Kundenbindung schaffen können», so Harry Müntener. Eine erste Sammelaktion soll schon im kommenden Oktober/November stattfinden.

Welche Geschäfte teilnehmen, ist noch offen. Natürlich sei es wünschenswert, wenn die Geschäfte möglichst flächendeckend mitmachen. «Aber wir können niemanden zwingen», sagte Herbert Bokstaller. Er hofft aber, dass auch durch Kundschaft, die in Geschäften nach den Sammelmarken fragt, der Anreiz zum Mitmachen geschaffen wird.

Die Reaktionen der Anwesenden waren vorwiegend positiv. Der Tenor war einheitlich:

«Super Sache», «tolle Präsentation», «gute Idee».

Neben der zweimonatigen Sammelaktion sollen Plüschfüchse als Give-Aways geben, passend zum Slogan «Der schlaue Fuchs kauft in Buchs». Die Plüschtiere könnten mit individuell bedruckten T-Shirts ausgestattet werden, etwa mit der Aufschrift «Der schlaue Fuchs spielt in Buchs» bei Buchs4Kids oder mit einem Firmenlogo, wie Harry Müntener, Mitglied des Projektteams, sagte. Auch in Schaufenstern könnte den Kunden künftig ein Fuchs entgegenblicken.

Ein verkleideter Fuchs «zum Anfassen»

Mit einem Walking Act, also einem als Fuchs verkleideten Menschen, soll zudem «etwas zum Anfassen» und ein Wiedererkennungswert geschaffen werden. Einkaufen in Buchs soll so zum Erlebnis werden. Der verkleidete Fuchs könnte bei Events von Marketing Buchs oder Wirtschaft Buchs, aber auch bei Anlässen von einzelnen Geschäften eingesetzt werden und beispielsweise Ballone verteilen oder Promis bei Autogrammstunden begleiten.

Daniel Keusch, bei Wirtschaft Buchs zuständig für das Ressort Handel und Mitglied des Projektteams, sagte:

«Ich denke, es ist wichtig, dass wir alle gemeinsam an einem Strick ziehen und den Fuchs leben lassen können. Es gibt so viele Möglichkeiten damit. Wir sollten gemeinsam Gas geben für Buchs.»

Der Präsident von Marketing Buchs, Herbert Bokstaller, fragte die Besucher des Informationsanlasses «Shopping in Buchs» um ihre Meinung zu den Ideen des Projektteams, aber auch um sonstige Inputs. Eine Vertreterin vom Familientreff Buchs regte an, dass in der Bahnhofstrasse ein gesicherter Platz für Familien, wie zum Beispiel ein Spielplatz, fehle. Sie ist überzeugt, dass eine solche Möglichkeit Familien verstärkt ansprechen würde.

Eine Besucherin fragte nach einer moderneren, digitalen Version der Sammelkarte. Müntener sagte, man sei in dieser Richtung schon dran und habe auch schon Offerten im Haus. Doch benötige die digitale Version mehr Zeit. Wenn man dieses Jahr noch eine erste Sammelaktion realisieren wolle, dann wird es eine gedruckte Version sein.

Auch mit Werbung, etwa auf einem Linienbus oder in Medien auch ausserhalb der Region, zum Beispiel in Vorarlberg, möchte man künftig mehr Kunden ins Einkaufszentrum Buchs locken. Zu Beginn des Treffens informierte Geschäftsführer Harry Müntener über den neuen Internetauftritt www.buchslebt.ch mit einem digitalen Veranstaltungskalender. Veranstalter können Anlässe selber online erfassen. Früher erschien «Buchs lebt» mit aktuellen Events dreimal jährlich in gedruckter Form. Zudem wurde die Facebook-Seite der Stadt Buchs erneuert.

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