Region Werdenberg
Den inneren Schweinehund überwunden: Mitglieder der Pfadi Alvier absolvierten 50 oder gar 100 Leistungskilometer

Weil der alljährliche Pfadianlass «Siechämarsch» wegen Corona ausfiel, planten sie eine eigene Wanderung: Einige Mitglieder der Pfadi Alvier marschierten in einem Tag zu Fuss von Rorschach über Altstätten nach Buchs.

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Erschöpft aber glücklich in Buchs angekommen: Die fünf «Siechä» der Pfadi Alvier.

Erschöpft aber glücklich in Buchs angekommen: Die fünf «Siechä» der Pfadi Alvier.

Bild: PD

(pd) Der «Siechämarsch» ist ein alljährlicher Pfadianlass, bei dem normalerweise 666 Teilnehmende aus der ganzen Schweiz auf einer vorgeplanten und jährlich wechselnden Strecke über wahlweise 50, 80 oder 100 Kilometer nach Niederurnen marschieren. Dieses Jahr musste der Anlass aufgrund der aktuellen Situation abgesagt und durch eine individuelle Wanderempfehlung ersetzt werden.

Die Strecke sollte in Buchs enden

Fünf Mitglieder der Pfadiabteilung Alvier Buchs wollten trotzdem auch in diesem Jahr nicht auf das aussergewöhnliche Event verzichten und planten in Eigenregie eine Strecke, die in Buchs enden sollte.

So starteten die beiden 100-Kilometer-Läufer im Halbdunkeln, morgens um 5 Uhr in Rorschach und folgten dem Rheintaler Höhenweg. Am Mittag, bei Kilometer 50 in Altstätten, trafen sie auf die drei weiteren Teilnehmenden, welche bereits mit einem warmen Mittagessen warteten, um die Tour anschliessend gemeinsam fortzusetzen.

Die eigenen Grenzen getestet

Auch der kurz nach dem Mittag einsetzende, teilweise sehr starke Regen konnte die Pfadianer nicht aufhalten. Alle hatten sich zum Ziel gesetzt, ihre Grenzen zu testen und ihren inneren Schweinehund zu überwinden.

Trotz einiger Blasen an den Füssen erreichten alle fünf am späteren Abend das Ziel – auch wenn ihre Beinbewegungen auf den letzten Kilometern teilweise durch den langen Tag geprägt waren.