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Den Buchser Fussballern misslingt der Start in die Rückrunde

Der FC Buchs kommt auch im Frühjahr nicht auf Touren. Im Heimspiel gegen den FC St.Margrethen resultierte eine 0:2-Niederlage. Besonders im Spiel nach vorne offenbarten die Gastgeber Schwächen.
Robert Kucera
Cyrill Schlegels Schuss in der 35. Minute ist sinnbildlich für das verlorene Spiel gegen den FC St. Margrethen: Dem FC Buchs gelang es nicht, zwingende Torchancen zu kreieren. (Bild: Robert Kucera)

Cyrill Schlegels Schuss in der 35. Minute ist sinnbildlich für das verlorene Spiel gegen den FC St. Margrethen: Dem FC Buchs gelang es nicht, zwingende Torchancen zu kreieren. (Bild: Robert Kucera)

Die beiden Mannschaften boten den Zuschauern auf dem Sportplatz Rheinau wahrlich keinen fussballerischen Genuss. Das geschickte Konterspiel des Gastes aus St. Margrethen in der zweiten Halbzeit darf man in diesem Zusammenhang jedoch ausklammern. Es waren die offensiv wirkungsvollsten Aktionen des gesamten Spiels. Leicht hätte mehr resultieren können als nur das 0:2 in der 56. Minute.

Eingeleitet wurde der letztlich entscheidende Treffer aber durch ein Buchs Fehlzuspiel in der Offensivbewegung. Blitzschnell schalteten die Unterrheintaler um, Erolind Sylaj verwertet eiskalt. Bereits dem 0:1 in der 43. Minute durch Liridon Maliqi ging ein Buchser Fehler voraus. Nach einer Flanke von links konzentrierte sich man zu sehr auf den Abnehmer auf der rechten Verteidigungsseite. In der Mitte stand der anschliessend bediente Torschütze völlig frei und netzte ein.

Erste Torchance blieb fatalerweise ungenutzt

Der 0:1-Rückstand vor der Pause war aus Buchser Sicht unglücklich. Denn man hatte den Gast eigentlich im Griff, liess rund um den eigenen Strafraum nichts zu. Doch gleich die erste Chance führte zum ersten Tor. Dasselbe hätte der FC Buchs acht Minuten zuvor ebenfalls bewerkstelligen können. Nach einem ausnahmsweise flüssig vorgetragenen Angriff kam Cyrill Schlegel zentral in Strafraumnähe zum Abschluss. Doch sein Aufsetzer war zu wenig präzis und auch nicht besonders scharf. Der gegnerische Goalie bekundete keine Mühe, den Ball zu behändigen.

«Vor dem Tor hat der letzte Wille gefehlt und wir kriegten keinen Druck hinter den Ball», sagt Thomas Sturzenegger nach Spielschluss enttäuscht. Ausserdem bemängelte er im Buchser Spiel der ersten Halbzeit das Fehlen von Tempowechseln in der Offensivbewegung. Doch auch in der zweiten Hälfte wollte es mit dem Kreieren von Chancen nicht so recht klappen. Die Buchser agierten zu fehlerhaft und ohne die nötige Präzision im Passspiel. Sturzenegger sagt:

«Wir müssen einfach spielen, die Doppelpässe suchen. Denn wir hätten die schnellen Spieler dazu»,

Er hält fest, dass es in den Vorbereitungsspielen diesbezüglich besser ausgesehen habe. «Vielleicht waren wir heute zu gehemmt oder zu nervös.»

«Dreck fressen und weiter trainieren»

Wie der Mittelfeldspieler weiter sagt, sei nach der Niederlage im ersten Rückrundenspiel die Zeit des Schönspielens sowieso vorbei. «Dreck fressen und weiter trainieren – so einfach ist das», gibt er die Marschrichtung vor. Die Attribute im Abstiegskampf, die sich der FC Buchs schleunigst aneignen muss, sind klar: «Mehr Wille, Präzision, Power und natürlich kämpfen – 100 Minuten Vollgas geben.»

Buchs - St. Margrethen 0:2 (0:1) Rheinau. – 200 Zuschauer. – Sr. Keskin. Tore: 43. Maliqi 0:1. 56. Sylaj 0:2
FC Buchs: Kindle; Sabljo, P. Schlegel, Andrade, Varela (82. Ismaili); R. Rohrer (62. Gartmann); Sturzenegger (74. Kalberer), C. Schlegel (70. Memeti), Eris, Istrefi; K. Rohrer.
FC St. Margrethen: Dastan; Künzler, Shoshi, Karahasanovic, Sinani; Kopre (62. Bajramoski), Lütolf (70. Sarac); Alves, D’Amico, Sylaj (74. Shasivari); Maliqi.
Bemerkungen: Verwarnungen: 39. Kopre, 82. Varela, 88. Kevin Rohrer.

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