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Dem Ziel etwas näher gekommen

Die beiden Flöserinnen Vivienne Koch und Noemi Peschl überzeugten an den Artistic Swimming World Serie in Madrid. Der Traum von Olympischen Spielen lebt nach solch geglückten Darbietungen weiter.
Die Grabserin Vivienne Koch glänzte an den Artistic Swimming World Series in Madrid. (Bild: Robert Kucera, Buchs, 25. März 2017)

Die Grabserin Vivienne Koch glänzte an den Artistic Swimming World Series in Madrid. (Bild: Robert Kucera, Buchs, 25. März 2017)

Am letzten Wochenende flogen Vivienne Koch und Noemi Peschl, beide SC Flös Buchs, an die Artistic Swimming World Series. Die Reise ging für die beiden in die Hauptstadt Spaniens, Madrid. Es ist nicht ihr erster internationaler Wettkampf, doch dieser ist mit Sicherheit einer der wichtigsten in ihrer bisherigen Karriere. Der Fokus lag ganz klar darauf, ihre Qualifizierung als Schweizer-Duett näher ans Ziel zu bringen.

Dies war ihnen auch ganz klar gelungen. Zusammen mit ihrer Trainerin Alessandra Mauri konnten sie vor allem die technische Kür zu entwickeln. Elemente, welche ihnen in Budapest misslungen waren, wurden perfektioniert, stärkere Bewegungen eingebaut. Nicht nur durch diese gezielten Verbesserungen der Routine steigerten sie die gesamte Punktzahl. Die beiden Damen schienen wie von einer unsichtbaren Motivation getrieben.

Überrascht von markanter Verbesserung

Die Kür war um einiges fehlerloser und die Ausdauer hat durch das harte Training zugenommen. Das Resultat hat sie selbst sichtlich überrascht. Sie konnten sich im Gegensatz zu ihrer Darbietung in Budapest, ein Wochenende zuvor, um fünf ganze Punkte steigern. Sie erzielten in der Kür ein Total von 80,83 Punkten, mit der sie den vierten Rang erreichten. Welchen sie gleich zwei Mal in der technischen und in der artistischen Kür erreichen konnten. Eine solch starke Verbesserung kommt bei dieser Sportart doch eher selten vor. «Budapest war wirklich nicht sonderlich toll in meinen Augen, deshalb habe ich auch stark gehofft, dass wir uns verbessern werden. Die 80er-Marke zu erreichen hat uns dann doch sehr überrascht», erzählte Koch sichtlich erfreut. Somit konnten sie ausserdem das Gegenteam der Schweiz, Maria Piffaretti und Maxence Bellina, hinter sich lassen. Die beiden erreichten eine Punktzahl von 77,71.

Atemberaubende Solo-Darbietung

Nicht nur dieser Erfolg prägte den Wettkampf für die Schweiz. Vivienne Koch überraschte gleich ein zweites Mal im Solo-Event. Sie zeigte eine atemberaubende Darbietung. Mit Höhe, Stabilität und genialer Mimik liess sie jegliche Konkurrenz hinter sich. Ihr Können zeigte sie gleich in beiden Routinen. Koch ist nicht nur in der Technik unschlagbar gewesen, sondern weiss auch ganz genau, wie sie sich im Wasser präsentieren muss. Diese beiden Eigenschaften sind einer der schwierigsten Kombinationen, die das Artistic Swimming mit sich bringt. Koch jedoch konnte beide in Einklang bringen.

Der Wettkampf brachte die beiden Flöserinnen nicht nur ihrem mittelfristigen Ziel näher. Langfristig gesehen haben sich die zwei die Olympischen Spiele zum Ziel gemacht. «Dieser Wettkampf hat uns nicht nur viel Erfahrung und Zusammenhalt geschenkt», meint Koch, «auch bringt er uns einen grossen Schritt weiter, um unseren Traum realisieren zu können.» Dieser Durchbruch bringt die Mädchen nun in eine ungewisse, doch spannende Zukunft. Doch dieser Herausforderung blicken sie voller Freude entgegen. (ca)

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