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FDP stellte das wertvolle Fundament der Grundausbildung vor

Am Donnerstag wurde die neue Imagekampagne «Iheimischs Gwerb schafft lokali Bildigsplätz» von der FDP in Zusammenarbeit mit 15 lokalen Betrieben vorgestellt.
Christian Imhof
Spannende Diskussionen geführt: Florian Tanner, Isabel Schorer, Marcel Dobler, Stephanie Lippuner und Martin Sulser. (Bild: Christian Imhof)

Spannende Diskussionen geführt: Florian Tanner, Isabel Schorer, Marcel Dobler, Stephanie Lippuner und Martin Sulser. (Bild: Christian Imhof)

Neben den neuen Plakaten, die bald für vier Monate für Lehren in der Region werben, waren vor allem die Referate und das Podiumsgespräch für die zahlreichen Zuschauer eine echte Bereicherung. Nach den netten Begrüssungsworten der Grabser FDP-Parteipräsidentin Jeanette Mösli an die vielen Gäste, unter anderem war auch Gemeindepräsidenten Niklaus Lippuner anwesend, stellte sie die neue Kampagne vor und bedankte sich schon vorab bei den Teilnehmern. Als erster Redner war Digitec-Gründer, FDP-Nationalrat und Sportler Marcel Dobler an der Reihe, der am Anlass in der Pago frei und kraftvoll sprach und kein Mikrofon brauchte.

Doblers bewegte Lebensgeschichte stiess beim Publikum auf viel Bewunderung. Der heute 38-Jährige hat bereits eine eindrückliche Karriere hingelegt, welche er ursprünglich mit einer Lehre als Elektroniker startete. Noch heute sei er froh, über das Fundament der Grundbildung, denn sonst hätte er wahrscheinlich nie richtig gelernt, wie man bohrt, was dem Publikum ein Lächeln auf die Lippen zauberte. Bildung sei ein wertvolles Gut, die stetige Weiterentwicklung im beruflichen Alltag, das A und O für die Zukunft.

Ähnlich sah das auch Kantonsrätin Isabel Schorer, die zwar als eine der wenigen im ganzen Saal keine Lehre, sondern eine akademische Laufbahn eingeschlagen hatte am Anfang ihres Weges. Beide waren sich in ihren Referaten einig, dass zwar durch die Digitalisierung Berufe verschwinden, aber auch stetig neue spannende Zweige geschaffen werden.

Ein spannender und pointierter Austausch

Richtig spannend wurde die Veranstaltung, als neben Dobler und Schorer auch noch Unternehmer und Berufsbildner Florian Tanner, Martin Sulser vom Arbeitgeberverband und die junge, aber bereits stark ausgebildete Stephanie Lippuner auf das Podium traten und hitzig miteinander diskutierten. Vor allem Tanner nahm dabei kein Blatt vor den Mund und brachte mit seinen gewieften Nachfragen die Vertreter aus der nationalen und kantonalen Politik auch hin und wieder in Bedrängnis.

Es war ein Gipfeltreffen der besonderen Art: Auf der einen Seite die «Büezer», welche mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen haben, auf der anderen Seite die Politik, die gut und gerne für richtige Veränderungen im System zwei bis vier Jahre aufbringen muss. Trotz der Probleme des «kleinen Mannes» nahmen sich Schorer und Dobler Zeit, hinzuhören und gemeinsam Lösungen auf Augenhöhe zu finden. Die Podiumsdiskussion animierte auch das Publikum zum Nachdenken. Denn das Image der Sanitäre beispielsweise habe arg gelitten, wie Sulser erklärte. Dieser Beruf und auch viele weitere handwerkliche Tätigkeiten erhalten nun durch die Plakatkampagne mehr Aufmerksamkeit und werden auch später hoffentlich für viele lebhafte Dialoge sorgen.

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