Das Wasserspiel ist der grosse Hit auf dem Spielplatz Kappeli in Buchs

Der Anfang Sommer eröffnete «Generationenspielplatz »Kappeli ist zum Treffpunkt und attraktiven Aufenthaltsort für Familien geworden.

Hanspeter Thurnherr
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Ende Mai eröffnete die Stadt Buchs den neugestalteten Spielplatz Kappeli. Der «Generationenspielplatz» heisst so, weil er alle Generationen – vom Kind über Jugendliche, Eltern bis zu den Grosseltern – zum Bewegen und Begegnen animieren soll.

Und tatsächlich ist dieser zentralgelegene Spielplatz inzwischen zu einem besonderen Treffpunkt geworden. Nur schon wenn das Wetter trocken und angenehm warm ist – es braucht kein strahlender Sonnentag zu sein, tummeln sich Dutzende von Kindern, Eltern und Grosseltern auf dem Areal.

Frische Luft und Begegnungen

Während die einen die verschiedenen Spielgeräte oder den Parcours benutzen, der zum Entdecken einlädt, machen es sich andere auf dem Rasen unter den Bäumen bequem. Von diesem leicht erhöhten Ort haben die Erwachsenen ihre Zöglinge bestens im Blickfeld. Jung und Alt geniessen zusammen das «Pläggere», Picknicken oder einfach das Gespräch mit den anderen Eltern und Grosseltern. Dabei bekommt man die unterschiedlichsten Sprachen zu hören. Denn die Idee hinter der Neugestaltung des Platzes ist nicht nur die Bewegung an der frischen Luft, sondern auch die Begegnung mit anderen Menschen.

«Wir schätzen den Spielplatz, weil es hier nicht nur viele verschiedene Spielgeräte gibt, sondern auch schöne Schattenplätze, wo man sich aufhalten kann»,

bestätigt eine Mutter, die es sich zusammen mit einer Freundin auf dem kleinen Hügel bequem gemacht hat.

Der Umbau erhält viel Lob Zentraler Punkt der Anlage ist zweifelsohne das Wasserspiel. Während die einen Kindern (oder oft auch die Erwachsenen) an den rund um den Platz angebrachten Kurbeln drehen und so dafür sorgen, dass das Wasser auf vielfältige Weise aus den Düsen im Boden spritzt, geniessen die anderen Kleinen das Spiel mit der Nässe.

«Eigentlich gefällt mir alles»

«Bei schönem Wetter nehme ich die Badesachen mit und freue mich, wenn das Wasser herausspritzt», sagt Ivy aus Grabs. «Eigentlich gefällt mir alles, vor allem aber das Schaukeln», meint sie zu ihren bevorzugten Spielgeräten. Vater Niels Krönert kommt mit seiner Tochter seit dem Umbau noch lieber hierher als vorher. So haben die Beiden heute nach dem Einkaufen den Abstecher zum «Kappeli» gemacht. Ivy trifft hier oft auch ihre Freundinnen, welche in der Nähe wohnen.

Lou wollte unbedingt mit ihren Grosseltern zum «Kappeli»-Spielplatz. Hier gefällt es ihr besonders beim Schaukeln, wenn sie ihrer Schwester Yara Schwung geben kann. Jolanda Kien ist mit dem Nachbarbuben Kassian da.

«Der Umbau hat viele neue Möglichkeiten geschaffen, auch wenn Kassian noch nicht alle nutzen kann. Aber wir tasten uns langsam heran. Heute hat er sich erstmals auf die Kletterbalken und die Rutschbahn gewagt.»

Beeindruckend ist auch ein Blick auf den «Fahrzeugparkplatz». Er sieht fast aus wie eine Ausstellung für kindergerechte Velos und Veloanhänger. Fein säuberlich sind sie aufgereiht auf dem Trottoir. Wenn noch weitere Familien diesen Spielplatz entdecken, wird sich die Stadt wohl bald überlegen müssen, ob es nicht eine artgerechte «Tiefgarage» unter dem Platz braucht.

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