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Das Wartauer Walnuss-Projekt gewinnt den Leserpreis

Der begehrte Agropreis 2019 sowie drei weitere Preise wurden im Kursaal Bern vergeben. Unter den Gewinnern ist die Nussgesellschaft Wartau aus Weite.
Heinz Müller von der Nussgesellschaft Wartau (3. von links) kann den mit 3000 Franken dotierten Leserpreis entgegennehmen. (Bilder: Rolf Siegenthaler)

Heinz Müller von der Nussgesellschaft Wartau (3. von links) kann den mit 3000 Franken dotierten Leserpreis entgegennehmen. (Bilder: Rolf Siegenthaler)

(pd) Seit 27 Jahren prämiert diese einzigartige Auszeichnung innovative Projekte aus der Schweizer Landwirtschaft und fördert so die Entwicklung neuer Marktideen und die Kreativität Schweizer Landwirte. Denn wer heute nicht voraussieht, wird langfristig ein Problem haben.

Die Nussgesellschaft Wartau wirbt für ihr Projekt.

Die Nussgesellschaft Wartau wirbt für ihr Projekt.

Insgesamt wurden 50 Projekte aus verschiedenen Themenbereichen und Regionen der Schweiz für den Innovations-Wettbewerb eingereicht. Gewinner des mit 20000 Franken dotierten Hauptpreises der Emmental Versicherung ist das Projekt «Pflanzenkohle – 4 Fliegen auf einen Streich» der Familie Keiser aus Neuheim (ZG).

Leserpreis geht nach Wartau

Der Leserpreis, welcher durch die Leser von «Schweizer Bauer» sowie «Terre & Nature» vergeben wurde, ging an das Projekt «Professionelle Produktion und Knacken von Walnüssen»der Nussgesellschaft Wartau.

Originell präsentierten die Wartauer ihr Projekt.

Originell präsentierten die Wartauer ihr Projekt.

Das Bewusstsein für eine gesunde Ernährung aus regionalen Lebensmitteln nimmt Jahr für Jahr zu. Diesem Trend nehmen sich auch fünf Landwirte aus der Region Werdenberg an. Sie haben sich das Wissen über den professionellen Walnussanbau in Frankreich angeeignet, welches in der Schweiz zuvor fehlte. 2014 wurden die ersten 150 Bäume gepflanzt. Mittlerweile ist die Fläche auf 10 Hektaren angewachsen.

Das Projekt ist langfristig angelegt

Die Bäume erreichen erst nach acht bis neun Jahren den Vollertrag. Anschliessend sollten sie jährlich zwischen 33 bis 55 Tonnen Ertrag abwerfen, dies während mindestens 40 Jahren. Nebst der Produktion haben die fünf Landwirte zusammen eine Verarbeitungs-, Veredelungs- und Vermarktungsstruktur aufgebaut und eine Erntemaschine angeschafft. Die Nüsse werden auf den Höfen gereinigt und getrocknet. Im Knackzentrum in Malans (GR) werden sie als Kerne handelsfertig gemacht. Die Transportwege sind sehr kurz und die Wertschöpfung bleibt in der Region. Ein Teil der Kerne sollen für die Bündner Nusstorte verwendet werden, die bis heute ausländische Nüsse enthält. Öl und ganze Nüsse runden das Angebot ab.

Humorvolle und informative Präsentationen

Die rund 1000 geladenen Gäste aus Landwirtschaft, Wirtschaft und Politik erlebten am Donnerstag eine eindrückliche und stimmungsvolle Agropreis-Verleihung 2019. Die Jury hatte im Vorfeld vier Projekte nominiert und mit je 5000 Franken ausgezeichnet. Mit originellen, humorvollen und informativen Präsentationen kämpften die Projektteams an der Preisverleihung um die Gunst der Jury und des Publikums. Dass ein grosses Potenzial an zukunftsorientierten und neuen Ideen vorhanden ist, beweisen die diesjährigen Gewinner, die unter der Moderation von Nicole Berchtold die begehrten Preise entgegennehmen durften.

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