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Neuer Verein im Toggenburg möchte Kindern in Kenia helfen

Ein kürzlich gegründeter Verein möchte das Leben für Kinder in Mombasa etwas hoffnungsvoller gestalten. Ziel des Vereins ist es, afrikanischen Kindern eine gute Schulbildung zu ermöglichen.
Beatrice Bollhalder
Hilfe zur Selbsthilfe in Kenia initiieren: Der Vorstand des neu gegründeten Vereins in Wildhaus. (Bild: Beatrice Bollhalder)

Hilfe zur Selbsthilfe in Kenia initiieren: Der Vorstand des neu gegründeten Vereins in Wildhaus. (Bild: Beatrice Bollhalder)

Anja und Hartmut Biertümpel, die seit elf Jahren in Alt St. Johann wohnen, hatten schon immer ein grosses Herz für Kinder. Seit vielen Jahren engagieren sie sich in einem deutschen Verein, der mit Patenschaften afrikanische Kinder unterstützt. Vor zwei Jahren haben die beiden die Chance gepackt und sich vor Ort ein Bild davon gemacht, was mit ihrem Geld geschieht. Und sie haben gesehen, dass ihre Spenden zwar nur einen Tropfen auf den heissen Stein bedeuten, sind sich aber auch bewusst geworden, dass dies in Kenia eine wichtige Hilfe zur Selbsthilfe ist.

Langfristiges Ziel ist eine Berufsausbildung

Weiter erhoffen sie sich, indem sie andere Menschen auf diesen Zustand aufmerksam machen, dass aus dem kleinen Tropfen ganz schnell etwas Grösseres entstehen kann. Die Hilfe zur Selbsthilfe liegt darin, dass die Kinder, die lesen und schreiben lernen, einen Beruf ergreifen können und später in der Lage sind, ihre Familienangehörigen zu unterstützen. Vor allem aber auch, weil dank Bildung den nächsten Generationen ein besseres Leben ermöglicht werden kann.

15 Mitglieder bei der Gründung

Anja und Hartmut Biertümpel haben begonnen, ihr Engagement im Freundeskreis zu erwähnen. Und dafür haben sie viel Zustimmung erhalten und deshalb beschlossen, in der Schweiz einen solchen Verein zu gründen. Innerhalb von zwei Monaten hatten sie genug engagierte Personen gefunden, um den Vorstand zu besetzen. Am 25. Mai wurde schliesslich der Verein gegründet. Zu diesem Zeitpunkt haben sich 15 Mitglieder mit ihrer Unterschrift zum Verein «Hilfe für Kinder in Mombasa» bekannt. Nach der Absegnung der Statuten wurde Anja Biertümpel einstimmig als Vorsitzende gewählt. Als Kassier wurde Remo Vogelsang gewählt. Er wohnte früher mit seiner Familie in Wildhaus, heute in Gamprin. Schriftführerin Anne Nolle wohnt mit ihrer Familie bereits seit 2013 in Wildhaus.

Der erweiterte Vorstand setzt sich aus Hartmut Biertümpel (Stellvertreter Vorsitz), Manuela Kaufmann (Revisorin), Andrea Martindale (Medienbeauftragte) und Steffen Biertümpel zusammen. Der Verein zählt auf zusätzliche Spenden. Spendenaufrufe und thematische Veranstaltungen gehören zu seinen Massnahmen. Anja Biertümpel. erklärte:

«Es ist uns wichtig, dass das Geld direkt in die Bildung investiert wird.»

Wer die Patenschaft für ein Kind und damit das Schulgeld übernimmt, erhöht für das Kind die Chance auf bessere Bildung. Und sicher lassen sich im Verwandten- und Bekanntenkreis weitere Menschen finden, die das Projekt unterstützen möchten. Diese Kinder können später dank eines Berufes, den sie erlernen können, weil sie lesen und schreiben lernten, viel für ihr Land tun.

Wer keine Patenschaft übernehmen möchte, die ja ein langjähriges Engagement sein sollte, kann unter diversen weiteren Spendenmöglichkeiten auswählen, die seinen Möglichkeiten entsprechen. Auch für Unternehmen bietet der Verein eine Möglichkeit, sich sozial zu engagieren und ohne personellen Aufwand zu helfen.

Mit 300 Franken finanziert man ein Schuljahr

Dem neuen Verein geht es vor allem darum, mindestens einem Kind jeder Familie eine bessere Schulbildung zu ermöglichen. Wenn ein Kind einen Paten bekommen hat, der sein Schulgeld und die Uniform bezahlt, wird es eingeschult. Pro Jahr kostet das den Paten nur gerade 300 Franken. Das Geld wird nicht an die Eltern abgegeben, sondern direkt an die Schule überwiesen.

www.hilfefuerkinderinmombasa.com

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