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In Gams wurde das «kostbarste Element» gewürdigt

Die Gamser Bundesfeier drehte sich in vielfältiger Art ums Thema Wasser.
Hanspeter Thurnherr
Wasserexperte Ueli Lippuner wusste mit prägnanten Fakten die Zuhörer zu fesseln.Wasserexperte Ueli Lippuner wusste mit prägnanten Fakten die Zuhörer zu fesseln.
Wasserexperte Ueli Lippuner wusste mit prägnanten Fakten die Zuhörer zu fesseln.Wasserexperte Ueli Lippuner wusste mit prägnanten Fakten die Zuhörer zu fesseln.
Wasserexperte Ueli Lippuner wusste mit prägnanten Fakten die Zuhörer zu fesseln.Wasserexperte Ueli Lippuner wusste mit prägnanten Fakten die Zuhörer zu fesseln.
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Das «kostbarste Element» gewürdigt

«Die Schweiz verfügt über einen Rohstoff, den sie gewinnbringend einzusetzen weiss: das Wasser», sagte Gemeindepräsident Fredy Schöb in seiner Ansprache bei der Feier am Mittwochabend. Heute noch in Hülle und Fülle vorhanden, könnte sich dies in wenigen Generationen drastisch ändern, mahnte er zugleich. Die Trinkwassergewinnung sei faszinierend: Von der Quelle bis zum Hahnen könnte Gams seinen Bewohnern 1000 Liter für 1.10 Franken frei Haus liefern. Die Herausforderung sei, auch in trockenen Jahren genügend Wasser bereitzustellen. «Über 400 Bachsperren sorgen für die Hochwassersicherheit», streifte er einen weiteren für Gams wichtigen Wasseraspekt.

«Um das Wasser steht es schlecht»

Der Wasserexperte Ueli Lippuner machte die über 350 Zuhörer auf dem Festplatz beim Schulhaus Widem mit prägnanten Fakten rund ums Wasser nachdenklich.

«Um das Wasser steht es schlecht, global und gesellschaftlich stehen wir vor einer grossen Herausforderung bezüglich Verbrauch, Verschmutzung und Verschwendung. Es gibt kein kostbareres Element auf der Erde als dieses in vielen Ländern knappe Gut.»

Weltweit betrachtet sei Wasser ein politisches und ökonomisches Verteilungsproblem.

Lippuner schilderte die Folgen der Klimaveränderung und deren Auswirkung auf das Wasser. Und in einer Videoanimation zeichnete er die Bevölkerungsentwicklung vom Jahr 1 bis zum Jahr 2050 nach – mit ihrem dramatischen Anstieg in neuester Zeit, mit entsprechenden Konsequenzen beim Wasserbedarf. Eindrücklich waren auch die Beispiele zum Wasserverbrauch bei der Produktion von Lebensmitteln oder Kleidern. So benötigt beispielsweise ein Kilo Rindfleisch über 15000 Liter, eine Jeans rund 8000 Liter.

Buntes Programm rund um die Bundesfeier

Die Gamser Kinder waren im Vorfeld aufgefordert, Schiffchen und Flosse zu basteln. Ihre Kreationen durften sie im grossen Bassin schwimmen lassen. Geschicklichkeit brauchte es, um mit der Wasserpumpe Tennisbälle von «Töggeln» herunter zu spritzen. Die Feuerwehr präsentierte ein altes Tanklöschfahrzeug und eine alte Spritze. Mit Gamser Wasser hergestellt war das von der Buchser Brauerei Senn gebraute spezielle Bier.

Eröffnet wurde der Abend mit einem Apéro vom Verkehrsverein. Für das leibliche Wohl sorgte der Männerkochclub Salz & Pfeffer mit kulinarischen Genüssen.

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