Das Jubiläum der SVP Werdenberg in Sevelen war das freudigste Geschäft der Partei

An der kürzlich stattgefunden Hauptversammlung der SVP Werdenberg, stand neben den statutarischen Geschäften auch die kommenden Regierungsratswahlen sowie die Geschehnisse in Bern auf der Traktandenliste.

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Die Kandidaten der SVP Werdenberg zusammen mit Mike Egger, Michael Götte und Stefan Kölliker.

Die Kandidaten der SVP Werdenberg zusammen mit Mike Egger, Michael Götte und Stefan Kölliker.

PD

(pd) Kürzlich trafen sich die Mitglieder der SVP Werdenberg zur ordentlichen Hauptversammlung im Saal des Restaurant Buchserhof in Buchs. Der Präsident Mirco Rossi und der gesamte Vorstand durften rund 35 Mitglieder willkommen heissen.

Regierungsratskandidaten stellten sich vor

Bevor der Präsident in die statutarischen Geschäfte einstieg, präsentierten sich die beiden SVP Kandidaten für die Regierung. Der bisherige Regierungsrat Stefan Kölliker informierte aus erster Hand über die Geschäfte in Lead des Bildungsdepartementes. Dabei erwähnte er speziell ein prominentes Thema der Region Werdenberg, nämlich die Zusammenführung der Fachhochschulen unter ein Dach. Nach den interessanten Ausführungen des amtsältesten Bildungsdirektors der Schweiz folgten die anwesenden Mitglieder gespannt den Ausführungen von Michael Götte.

Der Tübacher möchte den zweiten Sitz für die SVP in der St.Galler Regierung erobern. Er präsentierte den interessierten Mitglieder der SVP sein Wirken auf allen Stufen des Kantons. Weiter erläuterte er, dass es ihm immer wichtig gewesen sei, immer einen Fuss in der Wirtschaft zu haben, daher arbeite er heute 30 Prozent bei der IHK St.Gallen.

Zügig abgehaltene Geschäfte

Laut dem Präsidenten Mirco Rossi, war eines der freudigsten Geschäfte im 2019 das Jubiläum der SVP Werdenberg in Sevelen. Auf dem Hof des Lohnunternehmens Giger konnten damals knapp 100 Personen begrüsst werden. Ebenso durften Rückblicke auf weitere sehr erfolgreiche Anlässe wie die Alpsäuberung in Gams oder die Teilnahme am Buchserfest gemacht werden. Ein weiteres wichtiges Traktandum des Abends folgte nach zügig behandelten statutarischen Geschäften. So machte Sascha Schmid einen Ausblick auf die kommenden Kantonsratswahlen und unterliess es nicht, alle anwesenden Kandidaten nochmals kurz vorzustellen.

Aufgrund der zukünftigen Aufgaben welche auf den Kanton St.Gallen zukommen, sei es wichtig, dass mehr Vertreter im kantonalen Parlament wissen, wer das Geld verdiene, so Schmid. Um diese Aussage zu unterstreichen, machte er einen kleinen Exkurs auf eine Studie der IHK St.Gallen, welche aufzeigt, dass mehr als die Hälfte der aktuellen Mitglieder des Kantonsrates direkt oder indirekt den Lohn vom Staat erhalten.

Mike Egger blickte zurück

Im Anschluss an die ordentliche auptversammlung übergab der Präsident Mirco Rossi das Wort an den anwesenden Nationalrat Mike Egger. Dieser machte einen Rückblick auf die vergangenen eidgenössischen Wahlen. Mike Egger zeigte auf, dass Themen wie Zuwanderung und die damit verbundenen negativen Auswirkungen oder die Herausforderungen der aktuellen Flüchtlingspolitik. Er machte aber auch nicht davor Halt, die Mobilisierungsarbeit der eigenen Partei zu hinterfragen. Zum Schluss zeigte Mike Egger auf, dass man trotz Gegenwind in der Politik, nie die Grundsätze der SVP aufgeben soll.