Freiwillige bauten bei der Skihütte Gauschla eine neue Brücke aus 100-jährigen Fichten

Auf 1467 Metern über Meer, mitten im Skitourengebiet am Fusse des imposanten Gauschlamassiv, wurden im Frühjahr zwei bolzengerade, rund 100-jährige Fichten gefällt und entrindet. Oberhalb der Dörfer Azmoos und Oberschan in der Gemeinde Wartau, in Gehdistanz zum Fällstandort, sind die Fichten-Zwillinge nun kürzlich zu einer wunderschönen, trittsicheren Holzbrücke verarbeitet worden.

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Alle Teilnehmer haben tüchtig angepackt.

Alle Teilnehmer haben tüchtig angepackt.

Bilder: Nicole Matschoss

(pd) Finanziert dank einem neu gegründeten Brücken- und Stege-Fonds der Mobiliar Genossenschaft in Zusammenarbeit mit Schweizer Wanderwege, hat der pensionierte Revierförster und Leiter des Brückenprojekts, Jakob Gabathuler, mit seinem Team während des Sommers den Brückenbau direkt bei der Skihütte des Ski- und Bergclub Gauschla organisiert.

Jakob Gabathuler, ebenfalls für den Unterhalt der Wartauer Wanderwege verantwortlich, sagt:

«Die Fichten haben wir so behandelt, dass sie die nächsten 20 Jahre sicher gut überstehen werden.»
Jakob Gabathuler, Leiter des Brückenprojektes.

Jakob Gabathuler, Leiter des Brückenprojektes.

Bilder: Nicole Matschoss

Freiwillige bauten die Brücke

Für die Realisierung bei Wind und Wetter hat Jakob Gabathuler übrigens mit rund einem Dutzend starker Männer zusammengearbeitet – praktisch alle bereits im rüstigen Pensionsalter. Die Brückenbauer im Freiwilligeneinsatz – notabene lag das Durchschnittsalter bei 74 – konnten die Bauarbeiten nun erfolgreich abschliessen.

Stolz und zufrieden: Neue Holzbrücke auf 1467 Metern über Meer erstellt.

Stolz und zufrieden: Neue Holzbrücke auf 1467 Metern über Meer erstellt.

Bilder: Nicole Matschoss

Gefeiert wurde der gelungene Bau und die Taufe der neuen Holzbrücke bei einem Mittagessen mit Gehacktem, Hörnli und Apfelmus in der Gauschla-Hütte. Gastgeberin war die sympathische Hüttenwartin Bernadette Frey. Die Frau des Präsidenten des Ski- und Bergclubs Gauschla ist in der Region bestens bekannt, und sie war nicht nur an diesem Tag das perfekte «Hütten-Mami» für alle Anwesenden.